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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2008-10-24, 18:19  Beitrag #41/254     Titel:  Provinz Zhejiang (Asteroid), China:  Nach untenNach oben

Männliche Prostituierte zu Gefängnis verurteilt


Vier männliche Prostituierte wurden in Zhejiang wegen organisierter Prostitution und Verbreitung von Geschlechtskrankheiten zu 18 Monaten bis fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.


Vier Mitglieder eines Ringes männlicher Prostituierter wurden in der Provinz Zhejiang wegen organisierter Prostitution und der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten zu 18 Monaten bis fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, berichtet die Legal Daily. Der Volksgerichtshof des Bezirks Wuxing der Stadt Huzhou hatte dieses Urteil bereits am Dienstag gefällt.

Das Problem des Falles war die Klärung der Frage, ob männliche Geschlechtsakte auch der Prostitution dienen können, hieß es in dem Bericht weiter [Kriminalisierung der Prostitution ist historisch zur Unterdrückung der Frau konstruiert und daher fallen Callboys durchs Verfolgungsraster. So z.B. auch in der Schweiz. Anm.]. Das Gericht hatte geurteilt, das chinesische Gesetz lege fest, dass ein für Geld oder einen geldwerten Gegenwert angebotener Geschlechtsakt als Prostitution zu definieren sei, unabhängig davon, ob der Akt zwischen einem Mann und einer Frau oder zwei Männern stattfindet.

Zheng Shuyi (35) hatte am 10. August 2007 eine Internetseite für männliche Prostituierte eingerichtet. Er warb mehr als 20 männliche Prostituierte an, darunter auch die Verurteilten Xu und Xie, die Kunden in Huzhou ihre Dienste anboten. Am 7. März verkaufte Zheng seine Internetseite an Wu Hongchun, einen früheren Kunden [clever, guter Verkäufer, der scheint nicht nur sich verkaufen/verschenken zu können. ;-)]. Wu führte das Geschäft weiter.

Das Gericht vertrat die Ansicht, Zheng und Wu hätten sich der Organisation von Prostitution schuldig gemacht, während Xu beide Männer dabei unterstützt habe. Xie wurde wegen der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten verurteilt, heißt es in dem Bericht weiter.

http://german.china.org.cn/china/2008-10/24/content_16662816.htm





Die Angst vor Prostitution als Ursache von Sittenverfall und Anarchie ist so groß, daß jede Professionalisierung, die aus dem Elend des Prekariats herausführt, umso schärfer bestraft wird.

Argumente der Gesundheitspolizei (Verhinderung der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, Hygiene des Volkskörpers) sind dabei ein naheliegendes Hilfsmittel. Zumal in einem Land, wo Kondome verknappt sind, bzw. Safer-Sex-Aufklärung sträflich vernachlässigt wurde.





s.o.:
Verurteilung in Australien und die kämpferische Postition der Sexworker-Interessen-Vertreter:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=32674#32674





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Verfasst: 2008-10-24, 18:19  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2008-10-29, 01:36  Beitrag #42/254     Titel:  Bundeswettbewerb "Aids-prävention 2008"  Nach untenNach oben

29.10.2008

Preis für Arbeit mit Strichern

Der Berliner Verein Subway hat beim Bundeswettbewerb "Aids-prävention 2008" für sein Roma-Hilfsprojekt den zweiten Preis erhalten. Der Verein bekommt als Auszeichnung 7.500 Euro, teilte die Jury am Dienstag mit. Die Mitarbeiter kümmerten sich erfolgreich um Aids-Aufklärung junger Roma-Männer, die auf den Strich gingen, heißt es zur Begründung. Besonders lobenswert an der Vereinsarbeit sei die Unterstützung beim Ausstieg aus der Prostitution. Subway bietet jungen Männern verschiedener Nationalitäten, die sich prostituieren, Hilfen wie ein Arztmobil, Unterkunft, Essens- und Waschmöglichkeiten an. Junge Roma wissen nach Angaben des Vereins nur sehr wenig über HIV und Aids. Für den Wettbewerb wurden 100 Projekte eingereicht. DPA

Infos: www.subway-berlin.de

http://www.taz.de/regional/berlin/a....0153&cHash=51a7267e22


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BeitragVerfasst: 2008-10-31, 23:00  Beitrag #43/254     Titel:  Safer Sex - Persona - PEP ...  Nach untenNach oben

Geschichte vom Callboys Tyson aus Australien

Wie man gesund bleibt



www.stayingNegative.net.au
-> Menue -> previous stories -> Tyson
(Bild von Tyson anklicken)

www.stayingNegative.net.au/previous-stories/story/tyson/





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BeitragVerfasst: 2008-11-06, 12:54  Beitrag #44/254     Titel:  Unprofessioneller SW aber professioneller Erpresser  Nach untenNach oben

Millionen-Erpresser benutzt Gigolo-Trick


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Helg Sgarbi (41) drehte versteckt Sex-Filme im Münchner Hotelzimmer, um 7,5 Millionen von seiner Geliebten und 7,8 Milliarden schweren BMW-Erbin Susanne Klatten (46, Familie Quandt) zu erpressen.


BILD hat die Story:
http://www.bild.de/BILD/news/vermis....des-liebes-erpresser.html





Erlebnisgeschichten zu 'Bezness' von betrogenen Frauen.
Liebesschwindel beim Sextourismus:
www.1001geschichte.de

Bericht Häusliche Gewalt: Männliche Täter - weibliche Opfer:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=46151#46151

Loverboy Hype und Sicherheitstipps für Sexworker:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4920





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BeitragVerfasst: 2008-11-08, 01:41  Beitrag #45/254     Titel:  Damenwäscheträger hier als Serviceanbieter  Nach untenNach oben

Businessmodel Ladyboy

hier und dort - gestern und heute



Hier und gestern - im viktorianischen England:

"Die Sünde von Sodom" Erinnerungen eines viktorianischen Strichers, rankt sich um den Cleveland-Street-Skandal 1889/90 in London.

Buchtipp:
http://www.amazon.de/dp/3935596693/





Dort und heute - Razzia Phnom Penh:

Ladyboys face crackdown

Wednesday, 29 October 2008

Gay male prostitutes have solicited on Pursat Bridge for a decade, but a police crackdown has forced them into more dangerous parts of town.

http://www.nodo50.org/Laura_Agustin....-rescue-effort-goes-wrong
http://www.phnompenhpost.com/index.....yboys-face-crackdown.html





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BeitragVerfasst: 2008-11-10, 03:13  Beitrag #46/254     Titel:  NYC  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2008-11-11, 14:02  Beitrag #47/254     Titel:  Kopf- und Körperarbeit in parallelen Jobs  Nach untenNach oben

Der Professor, der nebenher anschaffen geht

John Rechy,
University of California (USC)



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Homepage:
www.johnRechy.com

Werkverzeichnis:
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Rechy

Deutschsprachige Ausgaben:
Nacht in der Stadt 2001
http://www.amazon.de/dp/3861873184/
Anbruch der Nacht 2002
http://www.amazon.de/dp/386187251X/

Mehr:
http://www.nodo50.org/Laura_Agustin....-cruising-with-john-rechy





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BeitragVerfasst: 2008-11-27, 01:50  Beitrag #48/254     Titel:  Frauenversteher  Nach untenNach oben

Callboy für Frauen

geht ganz einfach...



klick Cartoon klick





oder doch nicht so

Ein Mann sieht im Supermarkt eine Frau, die ihm ganz gut gefällt.
Bei günstiger Gelegenheit spricht er sie an:
"Gnädige Frau, würden Sie für 100 € mit mir schlafen?"
Sie faucht ihn böse an: "Nein! Selbstverständlich nicht!"
Er: "Schade! Ich hätte das Geld gut gebrauchen können!"

Quelle





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BeitragVerfasst: 2008-11-29, 16:51  Beitrag #49/254     Titel:  Pädokriminelle Tradition der Knabenliebe  Nach untenNach oben

Boys in Afghanistan

Sold Into Prostitution, Sexual Slavery



Published Nov 20, 2007, by zadzi

Wealthy former warlords in Baghlan, a northern province of Afghanistan, recruit adolescent boys for sex and entertainment, while local authorities remain powerless in stopping the practice.


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A ‘bacha bereesh’ is a boy without a beard, and in several circles a beardless boy is most desired by rich, powerful male patrons. Grown men become involved in ‘bacha bazi’— which literally translates into ‘boy-play’. This is a time-honored tradition, condemned by human rights activists and Muslim clerics, but it is seeing a revival in the north province of Afghanistan. It is by no means restricted to the north of Afghanistan only, but has virtually faded in the south, where the Taliban’s strict moral code act as a deterrent.

The bacha bereesh, between the ages of 14 to 18 (though 14 seems to be the preferred age), are dressed in special women’s clothing, with bells tied to their feet, and paraded out to dance at parties and weddings. In general, the practice of men dancing at parties is relatively common in Afghanistan, where the sexes are strictly segregated and women unallowed to partake in such activity. However, in Baghlan, the former warlords and mujahideen commanders are resurrecting bacha bazi, and holding dance competitions between the boys.

Allah Daad, once a mujahedin commander in the northern Afghan province of Kunduz, explains how the boys are enticed into the arrangement: “First we select boys in the village and later on we try to trick them into coming with us,” he said. “Some of them stay with us for money; they get a monthly allowance, and in return we can have them any time we want. They don’t stay with us all the time - they can do their own jobs and then just come to parties with us.”

Large halls provide the venues for the weekly parties where the boys’ owners, invite their friends to watch them dancing. Several different types of dances are popular, Daad says, and if the boy refuses to dance or performs badly, his master beats him with a long stick.

"We have to do that,” explains Daad. “We spend money on these boys, so they have to dance.”

Later into the night, once the dancing is over, the boys are frequently shared with close friends, for sexual favors. And by the end of the evening it is not at all uncommon for the boy to have a new owner, as the parties often provide the opportunity for buying and selling.

Both prestige as well as poverty are the main motivators for the revival of bacha bazi.

A beautiful boy who is also the best dancer becomes a status symbol for his master. A man going by the name of Nasro Bay explains how the public ostentation of bacha bazi is a sign of prestige:

“I am not really rich, but I am just as good as the wealthy. I want as many bacha bereesh as possible, so that when I go to parties I am no worse than anybody else.”

He insists that the dancing boy tradition is a good one.

“It’s a good thing,” he said. “We have our own culture. In foreign countries, the women dance. We have our own dances which don’t exist anywhere else in the world.”

The men are said to lavish [überhäufen] money and gifts on their boys. Many claim to love them, and there are cases of boys who are not so dissatisfied with their lifestyle, demeaning as it may seem.

"I was only 14-years-old when a former Uzbek commander forced me to have sex with him," says Shir Mohammad. "Later, I quit my family and became his secretary. I have been with him for 10 years, I am now grown up, but he still loves me and I sleep with him."
But at 24, he is getting far too old to remain a dancing boy.
"I am grown up now and do not have the beauty of former years. So, I proposed to marry my lord's daughter and he has agreed to it."


Ahmad Jawad, 17, has been with a wealthy landowner for the past two years.

"I am used to it. I love my lord. I love to dance and act like a woman and play with my owner," he says. When asked what he would do when he got older, Ahmad says he will be an owner and will have many of his own boys.

Some of the men say they are not interested in women.

“We know it is immoral and unIslamic, but how can we quit?” asks 35 year-old Chaman Gul. “We do not like women, we just want boys.”

But poverty tells a less sentimental story, and remains a huge motivating factor in the boy’s lives. It’s often desperation which drives them into the lifestyle.

“I was dancing last night,” one exhausted-looking 14 year-old boy said, when his owner forced him to speak. “I have been doing this for the past year. I have no choice - I’m poor. My father is dead, and this is the only source of income for me and my family. I try to dance well, especially at huge parties. The men throw money at me, and then I gather it up. Sometimes they take me to the market and buy me nice clothes.”

Mohammad Zaher Zafari, head of the northern branch of the Afghan Independent Human Rights Commission, bemoans the government’s inability to take action.

“Unfortunately I have to say that this type of dancing, sexual abuse and even the sale of boys has been going on for years,” he says. “It is a despicable culture. The boys involved are usually poor, underage or orphans, and they are forced into it by their economic circumstances.

Indeed, the government has failed to do much about the practice of bacha bazi, and police force do little to encourage public confidence. Local officials do admit the practice is prevalent but seem at a loss as to how to combat it.

“Yes, bacha baazi is practiced a great deal, especially in the Khost-o-Fering and Andarab districts,” says Hafizullah Khaliqyar, head of the prosecutor’s office for Baghlan province. “Boys are forced to dance, they are sexually abused, and they are even bought and sold. Fights take place over these bacha bereesh. It’s increasing day by day, and it’s catastrophic.”

Khaliqyar says there is little that prosecutors could do. “The police and district heads won’t cooperate with us,” he complains. “They don’t send us their files, so we can’t take action.”
He says the paramilitary commanders involved are powerful- so powerful that no one, not even the police, is able to rise against them.


But Baghlan chief prosecutor Hafizullah Khaliqyar has more hope, and says those found guilty of abuse would be jailed for at least 15 years.

"We have 25 cases of such immoral acts. They are being processed and we are trying our utmost to tackle the problem," he says.

http://www.digitaljournal.com/article/246409





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BeitragVerfasst: 2008-12-03, 14:08  Beitrag #50/254     Titel:  Kanada:  Nach untenNach oben

Männliche Sexworker benötigen größere Hilfen von der Gesellschaft sagt eine Studie

Male prostitutes need more help from society: study



Monday, December 1, 2008
CBC News


Male prostitution exists in Saskatchewan and the people involved need more help from society, according to a report released Monday.

Researchers interviewed 40 men in the province who have worked in the sex trade and found that — similar to the situation for female sex trade workers — most have a background of physical and sexual abuse.

The study admits that it's not easy collecting data on this group and some people find it "shocking" that male prostitution exists.

Some people are uncomfortable talking about male prostitution, so it tends to fly under the radar, said Sue McIntyre, the report's author.

"There's a bit of homophobia that gets connected to it," she said. "Where for young women, most of their activity is heterosexual, and for some reason that makes people not as uncomfortable."

Of the men who were surveyed for the study in 2006, 85 per cent were of aboriginal heritage. Three-quarters had a history, before getting involved in the sex trade, of being sexually violated.

More than 80 per cent of the men started before they turned 18 and continued working the sex trade for an average of nine years. That's longer than most women tend to be involved in prostitution, McIntyre said.

The males' customers tend to be middle- and high-income white men, McIntyre said.

One thing that came out of the study was the connection between running away from home and sexual exploitation on the streets. Young men are leaving home, getting involved in "survival sex" and then getting drawn into the lifestyle over the longer term, she said.

Regardless of gender, they are being exploited and need help leaving the street life, McIntrye said.

"Whether they're young women or young men, they're being exploited," she said.

The report says services to help prostitutes get off the streets are geared more to women than men. With sexually exploited men now speaking out about their own needs, Saskatchewan might be in a better position to help them, the report said.

http://www.cbc.ca/canada/saskatchew..../01/male-prostitutes.html





Under the Radar:

The Sexual Exploitation of Young Men


by Sue McIntyre
2005
Edmonton, Alta.: Children’s Services.

http://www.child.alberta.ca/home/do....vention/undertheradar.pdf
(pdf - 126 Seiten)





Strolling away

by Sue McIntyre
Depart. of Justice Canada
2002

http://www.hindsightgroup.com/strolling%20away%20english.pdf
(pdf - 80 Seiten - 6 MB!)





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BeitragVerfasst: 2008-12-15, 16:18  Beitrag #51/254     Titel:  Überlebenssexualität und Protestprostitution  Nach untenNach oben

Stricherthema im Deutschen Theater:



MY OWN PRIVATE GERMANY

von Robert Borgmann (28j.)
Uraufführung
Premiere am 03. Dezember 2008



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Freier(?), Bürgermeistersohn und Straßenkid


www.deutschesTheater.de


Rezension:
http://www.e-politik.de/blog/13122008/My-own-private-Germany.html


Mehr SW auf der Bühne:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1461





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BeitragVerfasst: 2008-12-18, 18:06  Beitrag #52/254     Titel:  Marketing Preis vgl. Mr. Germany, Mr. Gay...Weinkönigin  Nach untenNach oben

Video-Interview u.a. mit Kane, Sexworker of the year 2008, Sydney Australien:

http://www.livenews.com.au/Articles....s_demand_safer_conditions





Blogg Preisverleihungen Sexbiz:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19507#19507





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BeitragVerfasst: 2008-12-23, 06:50  Beitrag #53/254     Titel:  Multitalent  Nach untenNach oben

Kirk Read


Sexworker Aktivist, Actor, Author
San Francisco




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Kirk


www.kirkRead.com

http://en.wikipedia.org/wiki/Kirk_Read



Buch-Veröffentlichungen:

"How I Learned to Snap"

"This is the Thing"



In Deutsch erschienen ist sein erstes Buch:

"Er hat's raus"
http://www.amazon.de/dp/3861878631/



Sein Blog:
http://www.temenos.net/kirkread/



Sein Auftritt zum 17. Dezbember
vor dem Polizeipräsidium San Francisco:
http://deepthroated.wordpress.com/2....end-violence-live-videos/



Seine SW-Erfahrungen auf die Bühne gebracht:
http://de.youtube.com/watch?v=k56ADAO9Zrw





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BeitragVerfasst: 2009-01-15, 11:06  Beitrag #54/254     Titel:  Einziges Projekt in Baden Würtemberg:  Nach untenNach oben

Sex als Dienstleistung


Rund 450 Jungen und junge Männer arbeiten als Stricher in Stuttgart




Andrea Rothfuß



Sex ohne Kondom fodert mancher Freier.

Käufliche Liebe ist es wohl nicht. Dann schon eher käuflicher Sex, den in Stuttgart rund 450 Jungen und junge Männer anbieten. Wie die Stricher-Szene aussieht, das weiß Streetworker Michael Weiße genau.

S-MITTE - Wie sieht das Leben eines Jungen mit 13 Jahren aus? Fußball kicken mit Freunden und im elterlichen Haus Computerspiele spielen? Das wäre wahrscheinlich. Streetworker Michael Weiße kennt andere 13 jährige Jungen. Die schon in diesem jungen Alter ihren Körper verkaufen, mit fremden Männern ins Bett gehen und anschaffen gehen. "Ich versuche die jungen Stricher unter 16 Jahren von der Straße wegzubekommen", so der Diakon und Sozialpädagoge. Doch manchmal ist auch er machtlos. Rund 450 Stricher gibt es in Stuttgart. Sie stehen an der U-Bahnhaltestelle Staatsgalerie, beim Planetarium und treffen sich mehr oder weniger regelmäßig mit ihren Freiern in einschlägigen Lokalen. Das Alter liegt zwischen etwa 13 und 35 Jahren.

"Früher konnten die Stricher zwischen 50 und 100 Mark für ihre Dienste verlangen. Heute sind es gerademal noch 15 Euro," konnte er feststellen. Elf Jahre lang hat Michael Weiße vom "Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten" die Stricher als Streetworker betreut. "Die Freier schauen, welcher Stricher ihnen hübsch genug ist. Und sie können auch die Preise drücken, denn es herrscht Konkurrenz zwischen den Strichern. Da man sich auch im Internet mit anderen Männern verabreden kann, wird die Nachfrage auf der Straße weniger. Und: Die Zahl der ausländischen Stricher in Stuttgart ist hoch.

"Dass es überhaupt soweit kommt, dass man seinen Körper verkauft, könne viele Ursachen haben. Missbrauch, zerbrochene Familien, Armut, unklare sexuelle Orientierung, Schulden. "Die Armutsprostitution hat zugenommen. Viele verkaufen ihren Körper aus nackter Not. Viele der Stricher haben auch in irgendeiner Form mit dem Thema Sucht zu tun. Ob Schlaf- oder Aufputschmittel, Koks gemischt mit Heroin oder Alkohol." Zwei der Stricher, die er betreut hat, starben an einer Überdosis. "Die schlimmste Erfahrung in meiner Arbeit war es, an ihren Gräbern zu stehen." Ob homo-, bi- oder heterosexuell, mit Freund oder Freundin oder transsexuell - die Stuttgarter Stricherszene ist gemischt.

"Klar gibt es Ekel in Bezug auf viele Freier. Die Jungs bestehen heute allerdings auf Safer Sex, auch wenn sie immer wieder mit dem Druck der Freier nach ungeschütztem Sex umgehen müssen." Sein "Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten" bietet den männlichen Prostituierten verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung. Mitarbeiter gehen einen Tag in der Woche abends an die Orte an denen männliche Prostitution stattfindet und betreuen die Stricher. Im "Café Strich-Punkt" wird den Klienten ein Schutzraum mit der Möglichkeit zu Beratung, Begegnung und Unterstützung, kostenlosem Essen und Trinken geboten.

Das Café befindet sich in den Räumen der Alt-Katholischen Gemeinde Stuttgart, Katharinenplatz 5 und hat montags von 16 bis 20 Uhr und donnerstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Außerdem werden die jungen Männer zu Ämter und Behörden begleitet und in Sachen Schuldenregulierung und möglichem Ausstieg aus der Szene umfassend beraten. Das neueste Angebot für Stricher ist die Seite www.info4escorts.de . Dort werden männliche Prostituierte zu Themen wie Safer Sex und Krankheiten informiert.

Außerdem kann man sich in Gruppen- oder Einzelchats austauschen oder per E-Mail beraten lassen. "Hier kommt auch das Thema Mißbrauch viel deutlicher zu tragen weil es eben anonymer ist," berichtet Michael Weiße. Es gibt viele Beweggründe, den Absprung vom Straßenstrich schaffen. Michael Weiße nennt einen Fall, in diesem der Ausstieg wie folgt gelungen ist: "Einer hat den Ausstieg aus der Szene geschafft, weil er sich verliebt hat. Er hat eine Ausbildung gemacht und arbeitet jetzt in einem ganz regulären Beruf."

Weitere Infos findet man auf:
http://www.info4escorts.de oder
http://www.verein-jugendliche.de.

Quelle:
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/1919776




_________________





Gefahren für gefährliche Sexdienstleistungsanbieter:

Selbstjustiz, Notwehr und Beischlafdiebstahl.


PROZESS UM PENIS-BISS
Frankfurter Berufungsgericht spricht katholischen Priester frei, der Stricher in den Schwanz biss, der ihm das Handy klauen wollte.

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=48778#48778





Popstar Boy George muß 15 Monate ins Gefängnis.

Er hatte einen Callboy mit Ketten gefesselt und geschlagen.


http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=48599#48599





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BeitragVerfasst: 2009-01-25, 19:07  Beitrag #55/254     Titel:  Himmlich/kirchliche Bettgeschichte?  Nach untenNach oben

Jetzt kommt die TV-Doku
"The Trials of Ted Haggard"

über den evangelikalen U.S.-Kirchengründer und Paysexkunde,
der von seinem Callboy geoutet wurde, weil er unablässig gegen Schwule gepredigt habe.




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Sexworker.at hatte berichtet (s.o. posting #5)
.

Erster Sendetermin:
30. Januar

http://www.hbo.com/apps/schedule/Sc....ETAIL&FOCUS_ID=639213





Jetzt wurde bekannt, dass der Priester, der seine gegründete Kirche damals verlassen musste und nachher behauptet hatte vom 'Schwulsein' geheilt zu sein, eine weitere einvernehmliche*) sexuelle Beziehung mit einem jungen Mann seiner Gemeinde hatte.

Mit dem hatte zwar die Kirche daraufhin einen Vertrag gemacht und ihm das College bezahlt damit er nichts erzählt. Aber er ist wohl auch Teil der TV-Doku:

http://news.yahoo.com/s/ap/20090124....l_haggard_new_allegations





*)
David Clohessy, national director of SNAP, the Survivors Network of those Abused by Priests www.SNAPnetwork.org — which has largely focused on the Catholic sexual abuse scandal but also speaks out on cases involving Protestant clergy — said the new disclosures about Haggard are more disturbing because they involves a church volunteer.

"Technically, legally, they were both adults," Clohessy said. "Psychologically and emotionally, Haggard was dramatically more powerful. ... By definition, any sexual contact between a congregant and minister is inherently abusive and manipulative."





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BeitragVerfasst: 2009-02-08, 17:53  Beitrag #56/254     Titel:  Diplomarbeit  Nach untenNach oben

Tabuthema männliche Prostitution

Verfasst von Erhard Coch am Sa, 2009-02-07 12:15.

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der männlichen Prostitution in Deutschland. Es wird hier speziell auf die Problematik eingegangen, die sich bei ausländischen sich prostituierenden jungen Männern ergibt, die als vorübergehende oder dauerhafte Migranten sich in Deutschland prostituieren.

Voraus geht ein allgemeiner Teil, der die männliche Prostitution genauer beschreibt und sich mit den Problemlagen von Strichern beschäftigt.

Es wurden im empirischen Teil drei Interviews in verschiedenen Einrichtungen deutschlandweit mit Experten auf diesem Gebiet durchgeführt, um so einen genaueren Einblick in diesen Arbeitsbereich zu bekommen. Ebenso wird untersucht, in wie weit männliche Prostitution und Homosexualität heute noch sowohl in Deutschland als auch in den Herkunftsländern der Migranten als Tabuthemen gelten. In dieser Arbeit wird speziell auf die Länder Rumänien und Bulgarien eingegangen, da junge Männer aus diesen Ländern momentan den größten Teil an Migranten in der männlichen Prostitution ausmachen.

Ziel dieser Arbeit soll sein, die für diese Klientel besonderen und typischen Probleme und Konflikte herauszufinden und dabei aufzuzeigen, welche Herausforderungen an die soziale Arbeit gestellt werden und welche Handlungsmöglichkeiten der sozialen Arbeit für diese Klientel zur Verfügung stehen.

Des weiteren soll sich diese Arbeit nicht nur mit der männlichen Prostitution im Allgemeinen befassen, viel mehr soll es hier um jene Probleme gehen, die durch die Migration in der männlichen Prostitution entstehen. Durch die andauernde Erweiterung der EU kann man Veränderungen der Klientel im Stricherbereich beobachten- Migranten, die hauptsächlich aus Osteuropa, Afrika und Südamerika stammen sind nun, verglichen mit der deutschen Klientel, stärker vertreten.

1989, nach dem Fall der Mauer war es ähnlich, als viele Stricher aus der ehemaligen DDR und den Ostblockländern mit dem zunehmenden Strichertourismus in den Westen kamen. Es entstand ein Überangebot an Strichern [Stigmatisierender Ausdruck! besser: Überangebot sexueller Dienstleistungen. Anm.], welches alsbald zu existenziellen Problemen der Stricher führte. Hinzu kam die rasant ansteigende Gewalt und das Problem, dass Stricher aus der ehemaligen DDR bis zu diesem Zeitpunkt nicht mit HIV und AIDS konfrontiert waren und auf Safer Sex- Praktiken keinen Wert legten. In den darauf folgenden Jahren kamen zunehmend junge Männer aus Polen und Tschechien, zunächst als Wochenendpendler, dann als Touristen, um sich in Deutschland zu prostituieren. Gründe hierfür waren die leicht auszulebende Homosexualität und das große Geld, das sie glaubten in Deutschland verdienen zu können. Die jetzige Problematik ähnelt der in der ehemaligen DDR. Angebot und Nachfrage ist im Ungleichgewicht und ein Existenzkampf beginnt. Heute machen den Hauptanteil in Deutschland Jungs aus Rumänien und Bulgarien aus.

Es wird nun untersucht, welche Probleme dieser Klientel mit sich bringen, wie die soziale Arbeit darauf zu reagieren hat und welche Herausforderungen an sie gestellt werden.

Tabuthema männliche Prostitution von Nikolas Hagele bei new-ebooks.de in Kooperation mit Diplomica Verlag GmbH.

http://www.new-ebooks.de/index.php?s=view_diplom&id=10344

http://pressemitteilung.ws/node/147090





Polizisten spielen Stricher in New York:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=50117#50117





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BeitragVerfasst: 2009-02-12, 05:31  Beitrag #57/254     Titel:  Links  Nach untenNach oben

Und was treiben die Jungs oder männlichen Sexworker in Afrika und Indien?



Afrika:

http://www.mask.org.za/printpage.php?id=2030
(gefunden hier)



Indien:

Sie engagieren sich im Welt Sozial Forum zum Thema Globalisierung und Gewerkschaft für Sexworker:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=50112#50112
(Foto: Karan aus Kanataka)





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BeitragVerfasst: 2009-02-15, 02:32  Beitrag #58/254     Titel:  Lebenswerk  Nach untenNach oben

Berlinale Auszeichnung
Teddy Lebenswerk / Life Time Award

für den Ex-Stricher Joe Dallesandro



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"Little Joe"
(pdf) heißt der Dokumentarfilm, den seine eigene Tochter über ihren stolzen Vater produziert hat.


Er war Stricher und Aktmodell in Kalifornien und Muse von Andy Warhol, der den ersten Film von ihm in seiner legendären Factory machte und damit den Blick auf den männlichen Körper neu definierte.

Seine erste Fotoagentur war Bob Mizer's Athletic Model Guild, die under cover auch als Escort-Agentur im Markt war. Legendär sind die Bildcodes (Zinken), die die Neigungen und Serviceangebote der Jungs den Mailorder-Fotokäufern vermitteln sollten.

    The TEDDY Foundation awards
    Joe Dallesandro
    with a
    SPECIAL TEDDY
    for his achievements as underground film star, gay icon and actor.
    Für seine Verdienste als „Underground“-Filmstar, queeres Idol und Schauspieler.





Die 23. Teddyverleihung in Berlin 2009

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Eine herrlich queere Preisverleihung: Eröffnet vom schwulen Bürgermeister. Kleine Parodie von der furiosen Nina Hagen die sich ironisch gegen Paysex-Werbung im TV lustig macht. Und Auftritt des Verteters von UNAIDS, der gegen Stigma gegen HIV+/AIDS und Homophobie aufruft. Eine gute Inspiration für die kommende Welt AIDS Konferenz Wien 2010, wo gegen Putophobie aufzurufen wäre...

www.teddyAward.org





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BeitragVerfasst: 2009-02-16, 15:20  Beitrag #59/254     Titel:  Japan um 1800  Nach untenNach oben

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Kunde mit männlichem Sexworker.

by Kitagawa Utamaro, from The Pillow Book (Uta Makura), 1788.

Mehr japanische Holzschnitte (ukiyo-e):
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=39820#39820





Bildersammlung von Laura Agustin auf facebook


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BeitragVerfasst: 2009-02-18, 13:26  Beitrag #60/254     Titel:  Boy aus Nigeria nach Moskau migriert  Nach untenNach oben

GLOBAL VILLAGE

Tequila aus dem Bauchnabel

Warum Bobby aus Nigeria in Moskau seine Seele verlor




Von Matthias Schepp
"Der Spiegel"
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,598713,00.html


Die Straße heißt "Prospekt des Akademiemitglieds Sacharow", sie trägt den Namen eines ebenso prominenten wie ehrenwerten Dissidenten der Sowjetzeit. Haus Nummer 14 passt deswegen nicht so recht hierher.

Nummer 14 beherbergt das "Kapris", den edelsten aller Moskauer Clubs, die Damen vorbehalten sind. Ein Etablissement, das 1000 Rubel Eintritt verlangt, 26 Euro, und Cocktails wie "Goldene Brustwarze", "Adrenalin" oder "Vibrator" verkauft, einen 23-Euro-Drink aus Baileys, Bananenlikör und Rum.
In dem sich Männer für Frauen ausziehen und es jede Menge Gigolos gibt, auch dunkelhäutige. Solche wie Bobby.


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Tänzer Bobby im "Kapris": "Ich bin nur ein Spielzeug"
Yevgeny Kondakov


Bobby ist 29, er kommt aus dem nigerianischen Lagos. Er war sieben, als sein Vater, ein Autohändler, starb, die Mutter blieb mit ihm und drei weiteren Geschwistern allein. Sie hatte Mühe, die Kinder mit einem Kleiderladen durchzubringen, vor drei Jahren starb auch sie. Bobby, der Älteste, wurde daraufhin auf die Reise geschickt: Er sollte sein Glück in einem Land versuchen, in dem es so kalt ist, dass er selbst im Sommer manchmal mit einer Wattejacke herumlaufen muss. Verglichen mit Lagos, dem nach Fisch und Öl stinkenden Moloch am Südatlantik, ist Moskau aber das Paradies.

Bobby fing ein Ingenieurstudium an und brach es nach einem Jahr wieder ab. Die Geschwister in Lagos brauchten Geld, das Geld sollte er liefern, der Bruder im fernen Moskau, jener Stadt, die inzwischen zum Bonanza des Ostens geworden ist. So jedenfalls erzählt man es sich daheim in Afrika, und so kam Bobby in diesen Club.

Kapris bedeutet Laune oder Grille, was auf eine neue Spezies Moskauer Frauen zielt. Auf solche, die es zu Geld gebracht haben und die nicht mehr abhängig sind von Russlands machohaften, aber im Grunde verwöhnten und unselbständigen Männern. Die aufs alte sowjetische Rollenmodell pfeifen, dem zufolge Frauen zwar in den Weltraum fliegen, Straßen teeren und Kinder erziehen durften, im öffentlichen Leben aber die zweite Geige spielten. Die nun Gleichberechtigung wollen, wie sie ihnen die Propaganda stets versprach. Auch sexuell.

"Die meisten Frauen kommen ins Kapris, weil es hier guten und unkomplizierten Sex gibt", sagt Inna, eine 22-Jährige mit Pagenschnitt. Sie sitzt mit Wiktorija, einer blondgefärbten Sekretärin aus dem Innenministerium, und Nadja, der Assistentin eines Richters, an einem der vorderen Tische.

Nadja trägt ein elegantes schwarzes Kleid und kniehohe Lederstiefel. "Alltag und Job in Moskau sind hart bis über die Grenze der Belastbarkeit hinaus", sagt sie, "auch Frauen müssen mal entspannen." Wiktorija erklärt, sie wolle "endlich machen, was Männer ohnehin die ganze Zeit tun".

Was der Club bietet, ist im "Crazy Menu" aufgelistet.

  • Tequila aus dem Bauchnabel schlürfen: 40 Euro;

  • in einer Stretchlimousine mit einem Gigolo durchs nächtliche Moskau fahren: 400 Euro;

  • sich mit einem der Tänzer zurückziehen: 800 Euro.


"Ich fühle mich hier wie eine Königin, ich bekomme Komplimente im Fünf-Minuten-Takt", schwärmt Wiktorija. Anders als draußen, in der Männerwelt.

Nadja und ihre Freundinnen haben Bobby zum Striptease bestellt, den Jungen aus Lagos. Bobby hat eben noch im Scheinwerferlicht auf der Bühne getanzt, ein Schwarzer mit dem Körper eines Zehnkämpfers, die Lenden nur mit einer amerikanischen Flagge bedeckt. Jetzt ist er allein für die drei Freundinnen da. 2000 Rubel kostet das, aber was ist aufregender als ein dunkelhäutiger Gigolo?

Bobby lässt die Hüften in Augenhöhe der drei Russinnen kreisen. Nadja steckt ihm zwei 100-Rubel-Scheine eine Handbreit unter den Bauchnabel. Sie fährt mit ihren Fingern über seine Brust, dann fällt die Fahne. Bobby ist jetzt nackt bis auf einen Mini-Tanga. Er kniet zwischen Nadjas Beinen, die Köpfe der beiden sind so nahe, dass die Nasen sich fast berühren.

Vorn auf der Bühne wechseln sich Männer in Matrosenuniform, Mechanikerkittel und schwarzem Anzug ab. Eine Gruppe von Studentinnen feiert den "Djewitschnik", eine Art weiblichen Polterabend: Vor der Hochzeit gönnen sie der Braut noch einen "Männerharem", drei strippende Tänzer für 150 Euro.

Nebenan kommt Chico aus Neapel von einem "Privattanz" aus dem Séparée zurück. Wie die meisten der Tänzer hier mag er seinen Job; Geld damit zu verdienen, von Frauen begehrt zu werden, klingt wie ein Männertraum. Für Bobby aber ist es inzwischen ein Alptraum.

Er steht jetzt hinter der Kulisse, trocknet sich den Schweiß von der Stirn und steigt in seine Jeans, die Augen sind müde. "Die Russinnen fahren mich in ihren teuren Autos herum, aber ich bin nur ihr Spielzeug", sagt er.

In seiner Heimat, so erklärt Bobby, seien Männer noch Männer und Frauen noch Frauen, das letzte Wort habe immer der Mann. Undenkbar, dass sich ein Kerl dafür bezahlen lasse, eine Frau zu berühren. Undenkbar, dass eine Frau sich einen Typen kaufe wie Gemüse auf dem Markt. Er hat ein Kind mit einer Russin, heimisch geworden in Moskau ist er aber nicht.

Wenn er einer Russin sage, sie solle ihm Tee kochen, tue sie das nur, wenn er darum bitte, klagt Bobby. "Und wenn ich mal die Stimme hebe und etwas lauter werde, erklärt sie mir gleich, dass das so nicht gehe."

Das letzte Mal, als Bobby zu seinen Geschwistern nach Nigeria flog, sei etwas Merkwürdiges passiert. "Ich konnte auf einmal nicht mehr laut werden gegenüber einer Frau", sagt er. "Ich habe in Russland meine Kraft und meine Seele verloren."





So knackt die Globalisierung die Ideale des Machismo ;-)

Oder anders formuliert:
Der Kapitalismus, das Geld wird bei bestehender Geldordnung immer selbst die stärksten Kerle fällen d.h. die Mehrheit der Arbeits- und Dienstleistungskräfte versklaven.





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