ALS MASSAGESALON GETARNT
Anwohner entsetzt: Puff-Alarm im Mietshaus
Von CHRIS MERTING
Wird massiert oder geht es doch um Sex?
KÖLN –
Tür an Tür mit dem horizontalen Gewerbe? Die Mieter des Mehrfamilienhauses am Sachsenring sind entsetzt: „Hochparterre ist ein als Massagesalon getarntes Bordell“ eingezogen.“
"Wie kann das erlaubt sein?“ fragt die Mietergemeinschaft. Was die Anwohner fassungslos macht: „Hier wohnen Kinder und Jugendliche, die nun womöglich den Blicken wartender Freier ausgesetzt werden.“
Die Betreiberin des Etablissements war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In einem Brief an die „lieben Nachbarn“ hatte sie moniert, dass die Mieter versuchen, ihren „Massagebetrieb“ zu stören oder gar schließen zu lassen. Alles sei legal, gegen eine „Kriminalisierung“ verwahre sie sich.
Auf ihrer Internetseite geht es in der Tat um Massage – konkret auch „vom Bauchnabel bis zum Knie“. Zum Angebot zählen dazu „spanische Erfüllung, chinesische Schlittenfahrt und indische Vereinigungsrituale“.
Die Mieter sehen damit ihre Befürchtungen mehr als begründet. Aber selbst wenn: „Es gibt keine Genehmigungspflicht für Bordelle“, sagt Ordnungsamtschef Robert Kilp. Prostitution sei erlaubt. Sämtliche Einschränkungen, wie „der Unsittlichkeit keinen Vorschub zu leisten“, seien 2002 gestrichen worden.
Allein das Baurecht biete Steuerungsmöglichkeiten. Doch in einem „Mischgebiet“ wie der Südstadt sei eine Nutzungsänderung – etwa vom Büro zu einer gewerblichen Nutzfläche – in der Regel eine Formalie, heißt es von der städtischen Bauaufsicht.
Bezirksbürgermeister Andreas Hupke kann sich damit nicht abfinden: „Ein derartiges Etablissement in einem Mehrfamilienhaus darf nicht sein.“ Was ihn erschüttert, ist, dass „die Stadt keine rechtliche Handhabe hat, solchen Fehlentwicklungen etwas entgegenzusetzen“. Wohnquartiere dürften kein Kiez werden. Der grüne Bürgermeister: „Alle Parteien müssen den Gesetzgeber auffordern, dagegen etwas zu tun.“
www.express.de/koeln/als-massagesalon-g ... 50738.html
ALS MASSAGESALON GETARNT Anwohner entsetzt: Puff-Alarm
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fraences
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ALS MASSAGESALON GETARNT Anwohner entsetzt: Puff-Alarm
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
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RE: ALS MASSAGESALON GETARNT Anwohner entsetzt: Puff-Alarm
Hier ein ausführlichere Artikel in der KSTA:
Sex-Geschäfte im Mehrfamilienhaus
Viele Familien mit Kindern leben in dem Mehrfamilienhaus am Sachsenring.
Bislang war es eine ruhige Hausgemeinschaft, nun werden hier "Liebesfeste" und "chinesische Schlittenfahrten" angeboten. Ein Erotik-Etablissement ist nebenan eingezogen. Die Bewohner wehren sich - und sind laut Gesetzeslage doch machtlos. Von Helmut Frangenberg
In einem Mehrfamilienhaus in der Südstadt kann man seit neustem „Verwegenes genießen“. Ein „Massagesalon“ wirbt im Internet mit Vereinigungsritualen, „erlösenden Liebesstellungen“ und „chinesischen Schlittenfahrten“. Dort, wo man sich „lachend von Tantratuch und Höschen trennt“ und einmal im Monat zu „Liebesfesten“ einlädt, leben Familien mit Kindern in einer bislang netten Hausgemeinschaft. Nun sorgt die Neuvermietung der Gewerberäume im Erdgeschoss für Empörung und Ärger.
Bordelle sind normale Gewerbebetriebe
Prostitution ist grundsätzlich erlaubt. Bordelle sind normale Gewerbebetriebe, unterliegen noch nicht einmal den Regulierungen für Vergnügungsstätten. Nur bei der Straßenprostitution gibt es ordnungspolitische Regulierungsmöglichkeiten über die Sperrbezirksverordnung. So ist der Umgang mit sexuellen Dienstleistungen in Häusern lediglich eine Frage für das Bauaufsichtsamt. Hier gibt es Abwägungsmöglichkeiten, aber klare Kriterien, wann was erlaubt wird und wann nicht, kann die Stadt auf Anfrage nicht nennen. Der Fall am Sachsenring werde noch geprüft. Man müsse sich jeden Einzelfall genau ansehen. Restriktive Maßnahmen durchzusetzen sei indessen schwierig. (fra)
„Wir wollen kein Bordell im Haus“, sagt eine Mieterin. Man habe Angst vor dem, was da möglicherweise nun komme. Auf rund 200 Quadratmetern könnten jede Menge Freier bedient werden, zumal fast rund um die Uhr geöffnet ist, befürchtet ein Mieter. „Leute auf der Suche nach Sex streichen ums Haus, Kinder und Jugendliche müssen an Freiern vorbei. Das ist eine Zumutung“, meint ein anderer. Die Mietergemeinschaft ist sauer auf den Eigentümer des Hauses, aber auch auf Stadt und Politik. „Es kann doch nicht sein, dass man da nichts gegen unternehmen kann.“ Im Umfeld des Gebäudes befinden sich vier Schulen.
Ganz normales Gewerbe
Was ist zumutbar, was nicht? In dem Haus am Sachsenring wird aus der Theorie eine ganz praktische Erfahrung. Bundesweit wird zurzeit über die Folgen der Legalisierung der Prostitution gestritten. Wenn sie wirklich ein ganz normales Gewerbe sein soll, muss man sie auch in einem Mehrfamilienhaus erlauben. So ist die Rechtslage. Ob das aber klug und richtig ist, bezweifeln die Mieter. Spannend ist die Frage auch deshalb, weil hier durchaus klassisches, grün-affines Südstadtmilieu zu Hause ist. „Vielleicht kann man als moderner Mensch mit so was besser umgehen, als ein erzkonservativer Moralapostel“, sagt ein Bewohner. Aber unerwünscht seien die neuen Nachbarn doch.
Was ist zumutbar, was nicht? In dem Haus in der Südstadt wird aus der Theorie eine ganz praktische Erfahrung.
Wahrscheinlich ist die Partei, die zurzeit am vehementesten die völlige Legalisierung der Prostitution in den bundesweiten Debatten verteidigt, diejenige, die im Haus die meisten gewählt haben. Doch jetzt, wo man die Folgen direkt vor der Wohnungstür spürt, gibt es deutliche Kritik an der Position der Grünen. „Das ist politisch nicht durchdacht. So was gehört nicht in ein Haus, in dem Kinder wohnen“, meint eine Mieterin. „Die Gewerbefreiheit steht im Gegensatz zum Grundrecht, wie die Unversehrbarkeit von Kindern und Jugendlichen garantiert werden kann“, sagt ihr Nachbar, und eine andere Mieterin meint: „Ich will niemanden angreifen, der sich prostituiert. Aber hier kommt mir das zu nah. Vielleicht habe ich die falsche Partei gewählt.“
Die Bitte dieser Zeitung um eine Stellungnahme vom Hausbesitzer und der Betreiberin des Salons blieb genauso unbeantwortet, wie ein Brief der Mieter an den Oberbürgermeister und den Stadtdirektor, die man schon vor der Eröffnung um Unterstützung gebeten hatte
http://www.ksta.de/koeln/-protest-sex-g ... 50428.html
Sex-Geschäfte im Mehrfamilienhaus
Viele Familien mit Kindern leben in dem Mehrfamilienhaus am Sachsenring.
Bislang war es eine ruhige Hausgemeinschaft, nun werden hier "Liebesfeste" und "chinesische Schlittenfahrten" angeboten. Ein Erotik-Etablissement ist nebenan eingezogen. Die Bewohner wehren sich - und sind laut Gesetzeslage doch machtlos. Von Helmut Frangenberg
In einem Mehrfamilienhaus in der Südstadt kann man seit neustem „Verwegenes genießen“. Ein „Massagesalon“ wirbt im Internet mit Vereinigungsritualen, „erlösenden Liebesstellungen“ und „chinesischen Schlittenfahrten“. Dort, wo man sich „lachend von Tantratuch und Höschen trennt“ und einmal im Monat zu „Liebesfesten“ einlädt, leben Familien mit Kindern in einer bislang netten Hausgemeinschaft. Nun sorgt die Neuvermietung der Gewerberäume im Erdgeschoss für Empörung und Ärger.
Bordelle sind normale Gewerbebetriebe
Prostitution ist grundsätzlich erlaubt. Bordelle sind normale Gewerbebetriebe, unterliegen noch nicht einmal den Regulierungen für Vergnügungsstätten. Nur bei der Straßenprostitution gibt es ordnungspolitische Regulierungsmöglichkeiten über die Sperrbezirksverordnung. So ist der Umgang mit sexuellen Dienstleistungen in Häusern lediglich eine Frage für das Bauaufsichtsamt. Hier gibt es Abwägungsmöglichkeiten, aber klare Kriterien, wann was erlaubt wird und wann nicht, kann die Stadt auf Anfrage nicht nennen. Der Fall am Sachsenring werde noch geprüft. Man müsse sich jeden Einzelfall genau ansehen. Restriktive Maßnahmen durchzusetzen sei indessen schwierig. (fra)
„Wir wollen kein Bordell im Haus“, sagt eine Mieterin. Man habe Angst vor dem, was da möglicherweise nun komme. Auf rund 200 Quadratmetern könnten jede Menge Freier bedient werden, zumal fast rund um die Uhr geöffnet ist, befürchtet ein Mieter. „Leute auf der Suche nach Sex streichen ums Haus, Kinder und Jugendliche müssen an Freiern vorbei. Das ist eine Zumutung“, meint ein anderer. Die Mietergemeinschaft ist sauer auf den Eigentümer des Hauses, aber auch auf Stadt und Politik. „Es kann doch nicht sein, dass man da nichts gegen unternehmen kann.“ Im Umfeld des Gebäudes befinden sich vier Schulen.
Ganz normales Gewerbe
Was ist zumutbar, was nicht? In dem Haus am Sachsenring wird aus der Theorie eine ganz praktische Erfahrung. Bundesweit wird zurzeit über die Folgen der Legalisierung der Prostitution gestritten. Wenn sie wirklich ein ganz normales Gewerbe sein soll, muss man sie auch in einem Mehrfamilienhaus erlauben. So ist die Rechtslage. Ob das aber klug und richtig ist, bezweifeln die Mieter. Spannend ist die Frage auch deshalb, weil hier durchaus klassisches, grün-affines Südstadtmilieu zu Hause ist. „Vielleicht kann man als moderner Mensch mit so was besser umgehen, als ein erzkonservativer Moralapostel“, sagt ein Bewohner. Aber unerwünscht seien die neuen Nachbarn doch.
Was ist zumutbar, was nicht? In dem Haus in der Südstadt wird aus der Theorie eine ganz praktische Erfahrung.
Wahrscheinlich ist die Partei, die zurzeit am vehementesten die völlige Legalisierung der Prostitution in den bundesweiten Debatten verteidigt, diejenige, die im Haus die meisten gewählt haben. Doch jetzt, wo man die Folgen direkt vor der Wohnungstür spürt, gibt es deutliche Kritik an der Position der Grünen. „Das ist politisch nicht durchdacht. So was gehört nicht in ein Haus, in dem Kinder wohnen“, meint eine Mieterin. „Die Gewerbefreiheit steht im Gegensatz zum Grundrecht, wie die Unversehrbarkeit von Kindern und Jugendlichen garantiert werden kann“, sagt ihr Nachbar, und eine andere Mieterin meint: „Ich will niemanden angreifen, der sich prostituiert. Aber hier kommt mir das zu nah. Vielleicht habe ich die falsche Partei gewählt.“
Die Bitte dieser Zeitung um eine Stellungnahme vom Hausbesitzer und der Betreiberin des Salons blieb genauso unbeantwortet, wie ein Brief der Mieter an den Oberbürgermeister und den Stadtdirektor, die man schon vor der Eröffnung um Unterstützung gebeten hatte
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RE: ALS MASSAGESALON GETARNT Anwohner entsetzt: Puff-Alarm
Wenn ich sowas schon wieder nur lese... Tun die bösen Freier nun auch schon Kindern etwas an? Sind wohl auch noch alles Pädophile. Bei so Unfug geht mir die Galle hoch ...
Was müssen wir uns bald noch alles gefallen lassen? Dass wir Säuglinge verspeisen, satanische Riten begehen, brutale Schläger sind?
Ich denke, die meisten Freier werden diskret ein- und ausgehen und gar niemanden belästigen.
Ich hätte mit einem Bordell in meinem Wohnkomplex jedenfalls sicher kein Problem. Im Gegenteil, das wäre toll
Was müssen wir uns bald noch alles gefallen lassen? Dass wir Säuglinge verspeisen, satanische Riten begehen, brutale Schläger sind?
Ich denke, die meisten Freier werden diskret ein- und ausgehen und gar niemanden belästigen.
Ich hätte mit einem Bordell in meinem Wohnkomplex jedenfalls sicher kein Problem. Im Gegenteil, das wäre toll
Men are pussy-whipped. And they know it. That´s what the strip clubs are about; not woman as victim, not woman as slave, but woman as goddess. (Camille Paglia)
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Das irrwitzige daran, ist das dieser Etablissement bereits Jahre in dem Haus tätig ist. Sie sind von Souterrainwohnung in Erdgeschoss umgezogen.
Liebe Grüße, Fraences
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Im einen (2.) Artikel wird gegen die Grünen geschossen, dabei wird im anderen (1.) Artikel erwähnt,
dass der GRÜNE Ortsbürgermeister "erschüttert" für die Schließung eintritt.
Grüne sind die Spießer von heute, verdienen mehr als FDP-Wähler und wollen anderen verbieten, wofür sie selber mal gestanden haben...
dass der GRÜNE Ortsbürgermeister "erschüttert" für die Schließung eintritt.
Grüne sind die Spießer von heute, verdienen mehr als FDP-Wähler und wollen anderen verbieten, wofür sie selber mal gestanden haben...
Ich höre das Gras schon wachsen,
in das wir beißen werden!
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Kasharius
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RE: ALS MASSAGESALON GETARNT Anwohner entsetzt: Puff-Alarm
@Kasharius: „Was ist am Anblick eines wartenden Freiers für Kinder verstörend?“
*Sarkasmusmodus ein*
Ja, mei verstehst ned, wir stehen nunmal auf „Frischfleisch“. Und wenn wir dann spielende Kinder sehen, während wir draußen sabbernd warten müssen, wer weiß, kommen wir vielleicht auf die Idee über ein solches herzufallen. Man weiß ja nie, so gestört wie wir Freier nun einmal leider sind. Hätten wir keine Sexarbeit, würden wir ja eh als Serienvergewaltiger im Stadtpark unterwegs sein.
*Sarkasmusmodus aus*
So Aussagen wie die der Bewohner machen mich wirklich wütend. Sogar auf Facebook, wo ich unter meinem Klarnamen schreibe, nehme ich mittlerweile kein allzu großes Blatt mehr vor den Mund vor Wut. Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Profil einer abolitionistischen Kollegin aus der sozialdemokratischen Partei sogar mehr oder weniger zugegeben, ein Freier zu sein. Ist mir längst alles wurscht. Es reicht endgültig!
*Sarkasmusmodus ein*
Ja, mei verstehst ned, wir stehen nunmal auf „Frischfleisch“. Und wenn wir dann spielende Kinder sehen, während wir draußen sabbernd warten müssen, wer weiß, kommen wir vielleicht auf die Idee über ein solches herzufallen. Man weiß ja nie, so gestört wie wir Freier nun einmal leider sind. Hätten wir keine Sexarbeit, würden wir ja eh als Serienvergewaltiger im Stadtpark unterwegs sein.
*Sarkasmusmodus aus*
So Aussagen wie die der Bewohner machen mich wirklich wütend. Sogar auf Facebook, wo ich unter meinem Klarnamen schreibe, nehme ich mittlerweile kein allzu großes Blatt mehr vor den Mund vor Wut. Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Profil einer abolitionistischen Kollegin aus der sozialdemokratischen Partei sogar mehr oder weniger zugegeben, ein Freier zu sein. Ist mir längst alles wurscht. Es reicht endgültig!
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