http://www.stol.it/Artikel/Wirtschaft/L ... ng-mit-einProstitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
Die EU verzeichnet einen kräftigen Anstieg des Bruttoinlandprodukts, doch das einmalige Wachstum hat einen rein statistischen Grund: Seit 1. September nämlich sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, Schmuggel, Drogen und Prostitution in die BIP-Berechnung miteinfließen zu lassen. Ob legal oder illegal ist dabei unerheblich
Der Hintergrund: Mit September des Vorjahres hat die Europäische Union die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Mitgliedsstaaten einer Generalrevision unterzogen. Das Ergebnis: Um eine höchstmögliche internationale Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden neue Regeln für die Errechnung des Bruttoinlandprodukts (BIP) eingeführt. So fließt eine neue Unternehmensstatistik (FRAME-SBS) mit ein, zudem werden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung als Investitionen angeführt und werden ebenfalls zur BIP-Berechnung verwendet.
Und drittens – klingt komisch, ist aber so – werden auch die illegalen Aktivitäten einer Volkswirtschaft (wie eben Prostitution, Drogen und Schmuggel) für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts hergenommen.
Einnahmen sind eben Einnahmen
„Für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ist es völlig egal, ob es sich bei Einnahmen um steuerlich festgehaltene oder nicht festgehaltene handelt“, erklärte ASTAT-Mitarbeiter Timo Gärtner bei der Vorstellung dieser Neuberechnung am Freitagvormittag auf Nachfrage. Will heißen: Für die BIP-Berechnung zählt nicht, ob es sich um legale oder illegale Einnahmen handelt, getreu nach dem Motto: Einnahmen sind Einnahmen.
Das sieht ja gleich viel besser aus
Aus statistischer Sicht ist dies durchaus verständlich: Nur bei Gesamtbetrachtung einer Volkswirtschaft lässt sich die Leistung eines Landes mit der eines anderen am ehesten vergleichen.
Aber: Man wird das ungute Gefühl nicht los, dass die EU diese Neuberechnung nicht bloß wegen des hehren Vorsatzes der besseren statistischen Vergleichbarkeit zur Regel machte. Sieht man sich die veränderten BIP-Rechnungen an, sticht ein Fakt sofort ins Auge: Mit den neuen Berechnungen werden einige Statistiken plötzlich „besser“. Beispielsweise sinkt das Verhältnis Defizit/BIP in Italien für das Jahr 2013 auf 2,8 Prozent gegenüber den 3,0 Prozent nach bisheriger Methodik, während das Verhältnis Staatsschulden/BIP auf etwa 127,9 Prozent fällt gegenüber dem vorherigen Wert von 132,6 Prozent.
Prostitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
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translena
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Prostitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
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friederike
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RE: Prostitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
In der Tat, das in Europa gewohnte Schönen der Statistik spielt sicher eine große Rolle bei dieser Umstellung.
In Ländern wie Italien vermuten die Fachleute, dass die Schattenwirtschaft, also die inoffizielle, "steuerfreie" Wirtschaft 30 - 100% des veröffentlichten BIPs ausmacht. Diese nicht einzubeziehen würde das Bild verfälschen, soviel ist richtig.
Nun werden die beispielhaft genannten Felder wie Drogenhandel usw. wohl kaum die Anfrageblätter des Statistikamtes ausfüllen. Also verschlechtert sich die Datentransparenz weiter, und damit ergibt sich schon wieder ein Spielraum für die interessierten Kreise ...
In Ländern wie Italien vermuten die Fachleute, dass die Schattenwirtschaft, also die inoffizielle, "steuerfreie" Wirtschaft 30 - 100% des veröffentlichten BIPs ausmacht. Diese nicht einzubeziehen würde das Bild verfälschen, soviel ist richtig.
Nun werden die beispielhaft genannten Felder wie Drogenhandel usw. wohl kaum die Anfrageblätter des Statistikamtes ausfüllen. Also verschlechtert sich die Datentransparenz weiter, und damit ergibt sich schon wieder ein Spielraum für die interessierten Kreise ...
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Hamster
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SCHWEIZER VERPRASSEN PRO JAHR JE DREI MILLIARDEN FUER DROGEN UND PROSTITUTION
Ein Wirtschaftsfaktor
Die Umsaetze mit importierten Drogen fliessen seit 2012 ebenso in die Berechnung des BIP ein, wie diejenigen von Prostitution und Schmuggelware.
Mehr unter:
www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/schwe ... -128287827
Ein Wirtschaftsfaktor
Die Umsaetze mit importierten Drogen fliessen seit 2012 ebenso in die Berechnung des BIP ein, wie diejenigen von Prostitution und Schmuggelware.
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friederike
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RE: Prostitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
Geil! Nach dieser offiziellen Schätzung der eidgenössischen Behörden erzielen die 16.000 Prostituierten in der Schweiz im Durchschnitt (!!!) einen Pro-Kopf-Umsatz 180.000 Franken im Jahr!
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Hamster
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@Friederike,
bei dem offiziell geschaetztem pro-Kopf-Umsatz von 180.000 Franken der 16.000 Prostituierten steht aber auch im letzten Absatz im Link, dass die Prostiutierten davon weniger als ein Drittel fuer sich uebrig haben.
Damit will ich dem Klischee entgegenwirken, dass Prostituierte sich dumm und dusselig verdienen.
Fakt ist, dass die Unkosten wie Zimmermiete, Werbung, Steuern, Kondome, Reizwaesche, Diensttelefone etc. enorm hoch sind!
bei dem offiziell geschaetztem pro-Kopf-Umsatz von 180.000 Franken der 16.000 Prostituierten steht aber auch im letzten Absatz im Link, dass die Prostiutierten davon weniger als ein Drittel fuer sich uebrig haben.
Damit will ich dem Klischee entgegenwirken, dass Prostituierte sich dumm und dusselig verdienen.
Fakt ist, dass die Unkosten wie Zimmermiete, Werbung, Steuern, Kondome, Reizwaesche, Diensttelefone etc. enorm hoch sind!
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Hamster
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friederike
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RE: Prostitution fließt bei BIP-Berechnung mit ein
Geil! Nach dieser offiziellen Schätzung der eidgenössischen Behörden erzielen die 16.000 Prostituierten in der Schweiz im Durchschnitt (!!!) einen Pro-Kopf-Umsatz 180.000 Franken im Jahr!
Die Lebenshaltungskosten und Einkommen sind in der Schweiz höher als bei uns, aber diese Zahl erscheint doch unrealistisch.
Die Lebenshaltungskosten und Einkommen sind in der Schweiz höher als bei uns, aber diese Zahl erscheint doch unrealistisch.