Tag der offenen Tür im Bordell

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fraences
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Tag der offenen Tür im Bordell

Beitrag von fraences »

Tag der offenen Tür im Bordell

Der VIP-Club will gegen sein Image-Problem ankämpfen.


Sylvia und Hartmut sind extra aus Osnabrück angereist, um den VIP-Club selbst in Augenschein zu nehmen. Sergej Lepke

Düsseldorf. Die Rotlicht-Szene hat ein Imageproblem. Eigentlich eine Binsenweisheit, doch seit den Negativ-Schlagzeilen um Bert Wollersheims Edel-Bordelle müssen auch die anderen Etablissements um ihren Ruf kämpfen.

Oliver Kirsch, Geschäftsführer des ebenfalls an der Rethelstraße gelegenen VIP-Clubs, reicht es jetzt. „Wir werden ständig damit in Verbindung gebracht, obwohl wir damit nichts zu tun haben.“ Um gegen den schlechten Ruf anzukämpfen, sorgt er für Transparenz im Séparrée und hat am Sonntag zum Tag der offenen Tür in seinen Club geladen.

Viele Frauen wagen erstmals den Blick in das Etablissement


Vor allem Pärchen, aber auch Frauen alleine wagen den Blick hinter die Kulissen. Und bekommen von den Damen des Hauses eine Privatführung durch Themenzimmer wie den Beach-Raum – mit Strandliebesmuschel, Sternenhimmel und Palmen – und bekommen im römischen Zimmer eine Vorstellung von der vergangenen Zeit.

Besonderes Aufsehen erregt das Aquarium mit den echten Piranhas in der VIP-Suite. „Schön artig sein, sonst kommt ihr da auch rein“ flirtet die Hausdame die männlichen Besucher an. Die reagieren mit nervösem Schlucken.

„Viele Paare mieten die Suiten – und manchmal auch eine Dame dazu“, sagt Kirsch. Um den Alltag zu entfliehen oder ganz einfach, weil zu Hause die Kinder stören. Den Spaß muss man sich allerdings leisten können. „800 Euro für die ägyptische Suite sind happig“, sagt Stefan, der seinen Nachnamen nicht nennen will.

Club
Den Club mit fünf Zimmern und drei Suiten gibt es seit 2005. Die Damen, die auf freiberuflicher Basis arbeiten, erhalten für ihre Dienste die Hälfte der Zimmermiete.
15 bis 30 Damen arbeiten im Club. Dabei geht es nicht immer nur um Sex. Im Club werden auch Hochzeiten und andere Feste gefeiert. „Wenn die Gäste es wollen, bekommen sie bei uns auch eine Suite inklusive 5-Gänge-Menü und Geigenspieler“, sagt Kirsch.

Die Image-Kampagne zeigt Wirkung, viele Gäste sind begeistert

Sylvia und Hartmut, die extra aus Osnabrück angereist sind, hat es die Präsidenten-Suite angetan – ein 300-Quadratmeter-Loft mit 3D-Videoleinwand, Whirlpool für acht Personen und separatem Dark Room. „Hier will ich meinen Geburtstag feiern“, sagt Sylvia, während Hartmuts skeptischer Blick verrät, das ihm wohl die Finanzierung Sorgen bereitet.

Die Image-Kampagne zeigt Wirkung. „Ich habe es mir viel verruchter vorgestellt“, sagt ein Mann beim Verlassen des Bordells. Er würde das Etablissement dennoch ein weiters Mal besuchen, „aber meine Frau und mein Portemonnaie haben etwas dagegen.“ Die Frau neben dem Mann nickt.

http://www.wz-newsline.de/lokales/duess ... -1.1225895
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)

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bettyboop
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Beitrag von bettyboop »

Ich finde das die beste Werbung überhaupt! Auch ich als Privat Escort kenne nicht alle meine Genossinnen ihre Arbeitsfeld in Bordell. Das ist spannend und anders, und baut gleichzeitig viele Vorurteilen auf.
Prostitution policy is plagued by bad numbers. Bad numbers and wild estimates. If there are millions of trafficking victims who counted them and where are they?

Dawn
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Beitrag von Dawn »

Das Massagestudio, in dem ich in Dresden gearbeitet habe, hat jedes Jahr einen Tag der offenen Tür. Der ist auch immer gut besucht. Die BesucherInnen sind üblicherweise vorher skeptisch und nachher angetan. Wir haben immer eine Fragerunde veranstaltet, wo verschiedene Mitarbeiterinnen (Masseurinnen, Masseure, Empfang, Betreiberin) für Fragen zur Verfügung standen. Der Deal: "Ihr könnt wirklich alles fragen, was mit unserem Beruf zu tun hat, und sei es noch so persönlich oder unhöflich - wir werden nicht böse sein. Und wir entscheiden, welche Fragen wir beantworten." Da haben sich echt spannende Diskussionen ergeben.

Wir könnten einen "Tag des offenen Bordells" organisieren - so wie den Tag des offenen Denkmals, oder so ;-).

Guten Morgen,
Dawn

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fraences
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Beitrag von fraences »

Der Beitrag über den V.I.P Club in Düsseldorf, Rethelstr.
ist der gesamte Sendung eingebunden (ziemlich am Schluß):

http://rtl-now.rtl.de/rtl-west/thema-ua ... 1&season=0
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RE: Tag der offenen Tür im Bordell

Beitrag von fraences »

NOBEL-PUFF
Vor dem Tag der offenen Tür kamen die Fahnder



Hier war am letzten Sonntag „Tag der offenen Tür“. Die Steuerfahnder kamen vorher in den VIP-Club an der Rethelstraße 26, nach eigenen Angaben „die größte Bordell-Suite Europas“.

DÜSSELDORF –
Die Steuerfahnder wollten nach der Großrazzia an der Rethelstraße 75 wieder mal in den Puff – rein dienstlich.
Im noblen Nachbar-VIP-Club an der Rethelstraße 26 war man schon eingestimmt auf den „Tag der offenen Tür“: Puff zum Anfassen (EXPRESS berichtete). Doch darauf wollten die Fahnder nicht warten. Sie marschierten vorher rein, legten den Betrieb lahm.
Es ist 20 Uhr. Die ersten Mädels sind da und schon frühe Gäste. Draußen vor der Tür bauen sich 15 Fahnder und das Ordnungsamt auf, verschaffen sich Einlass. Polizei sichert die Aktion ab, damit keiner flitzen geht. Dann wird der Club gefilzt und die Mädels überprüft.
Klaus Brodbeck, juristischer Berater des Clubs: „Nichts gegen eine Überprüfung, aber das hätte man dezenter machen können. Der Club hat nichts zu verbergen. Das Auftreten der Fahnder war geschäftsschädigend.“
Einer der Verantwortlichen des Clubs: „Bei uns ist alles in Ordnung, es wurden auch andere Clubs überprüft.“ Die Steuerfahndung wollte sich dazu nicht äußern: „Steuergeheimnis!“
Das Auftreten war hingegen gar nicht geheim. Ein Gast berichtet: „Die haben sofort gesagt, wo sie herkommen, hatten einen rüden Tonfall.“ Fünf Frauen mussten gehen, Arbeitspapiere sollen gefehlt haben.
Nach drei Stunden Razzia waren alle Gäste weg, kamen auch nicht wieder.

http://www.express.de/duesseldorf/nobel ... 75232.html
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