Vortrag;Prostitutionsgesetz-Prostitution-Zwangsprostitution
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fraences
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Vortrag;Prostitutionsgesetz-Prostitution-Zwangsprostitution
Veranstaltung
Titel:Vortrag „Prostitutionsgesetz – Prostitution – Zwangsprostitution“
Wann: 24.08.2011 16.30 Uhr Wo: Neues Rathaus - Raum 424 - Celle Kategorie:lokale Veranstaltungen.
Beschreibung
Im Rahmen des Celler Frauenforums wird TERRE DES FEMMES Mitfrau Heidemarie Grobe einen Vortrag über Frauenhandel und Prostitution halten.
VeranstalterInnen: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Celle
Weitere Informationen:
Die Veranstaltung besteht aus einem öffentlichen und einem nicht-öffentlichen Teil. Der Vortrag wird während des öffentlichen Veranstaltungsteils gehalten, der ca. von 16.30 bis 18.10 Uhr dauert.
Veranstaltungsort
Ort:Neues Rathaus - Raum 424 Straße: Am Französischen Garten 1 PLZ: 29221 Stadt: Celle Bundesland: Niedersachsen Land:
http://frauenrechte.de/online/index.php ... ution.html
Titel:Vortrag „Prostitutionsgesetz – Prostitution – Zwangsprostitution“
Wann: 24.08.2011 16.30 Uhr Wo: Neues Rathaus - Raum 424 - Celle Kategorie:lokale Veranstaltungen.
Beschreibung
Im Rahmen des Celler Frauenforums wird TERRE DES FEMMES Mitfrau Heidemarie Grobe einen Vortrag über Frauenhandel und Prostitution halten.
VeranstalterInnen: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Celle
Weitere Informationen:
Die Veranstaltung besteht aus einem öffentlichen und einem nicht-öffentlichen Teil. Der Vortrag wird während des öffentlichen Veranstaltungsteils gehalten, der ca. von 16.30 bis 18.10 Uhr dauert.
Veranstaltungsort
Ort:Neues Rathaus - Raum 424 Straße: Am Französischen Garten 1 PLZ: 29221 Stadt: Celle Bundesland: Niedersachsen Land:
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Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
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ehemaliger_User
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Was um alles in der Welt ist eine "Mitfrau"? Ist da ein "e" rausgefallen? Oder Scheu vor "Mitgliedern"?
Hier der Vortrag:
Quelle: Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Celle, Brigitte Fischer
Der Vortrag ist sehr einseitig: Prostitution ist nicht freiwillig. Es werden SOLWODI und Eilod als Beleg der Thesen herangezogen, Tatsachen ignoriert (obwohl die Polizei im Fall des "Loverboys" in Hannover eindeutig erklärt hatte, dass es sich um keinen "Loverboy"-Fall handelte).
Oder die Forderung aus Augsburg, das eingeschränkte Weisungsrecht des ProstG wieder abzuschaffen damit Bordellbetreiber nicht vorschreiben können, welche Leistungen zu erbringen sind. Gerade diese Einschränkung verbietet es doch den Betrfeibern, Vorschriften zu machen.
Natürlich fehlt die Forderung nach"Zwangsuntersuchung" und polizeiliche An- und Abmeldungen zur Registrierung der "Handelswege" auch nicht.
Garantiert wurde auch keine Sexarbeiterin zu diesem Vortrag eingeladen, es geht den Aktivistinnen nicht um die Menschen in der Prostitution, sondern um ihre Moralvorstellungen.
Wenn ich z.B. Friederikes Postings so lese habe ich schon den Eindruck, dass sie einen Teil ihrer Sexualität bei der Sexarbeit auslebt. und genau das wurde in dieser Veranstaltung vehement verneint.
Hier der Vortrag:
Quelle: Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Celle, Brigitte Fischer
Der Vortrag ist sehr einseitig: Prostitution ist nicht freiwillig. Es werden SOLWODI und Eilod als Beleg der Thesen herangezogen, Tatsachen ignoriert (obwohl die Polizei im Fall des "Loverboys" in Hannover eindeutig erklärt hatte, dass es sich um keinen "Loverboy"-Fall handelte).
Oder die Forderung aus Augsburg, das eingeschränkte Weisungsrecht des ProstG wieder abzuschaffen damit Bordellbetreiber nicht vorschreiben können, welche Leistungen zu erbringen sind. Gerade diese Einschränkung verbietet es doch den Betrfeibern, Vorschriften zu machen.
Natürlich fehlt die Forderung nach"Zwangsuntersuchung" und polizeiliche An- und Abmeldungen zur Registrierung der "Handelswege" auch nicht.
Garantiert wurde auch keine Sexarbeiterin zu diesem Vortrag eingeladen, es geht den Aktivistinnen nicht um die Menschen in der Prostitution, sondern um ihre Moralvorstellungen.
Wenn ich z.B. Friederikes Postings so lese habe ich schon den Eindruck, dass sie einen Teil ihrer Sexualität bei der Sexarbeit auslebt. und genau das wurde in dieser Veranstaltung vehement verneint.
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Sinamore
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Ich glaube schon, dass Friederikes und meine Einstellung zu Sexarbeit eher die Minderheit sein dürfte. Doch das heisst noch lange nicht, die Mehrheit tue es unfreiwillig. Da haben wir wieder mal die unrealistischen Anforderungen an Sexarbeit: Man muss es supertoll finden, Traumjob, nie etwas negatives...sonst muss irgendein Zwang dahinter stecken.
"TDF spricht sich ausdrücklich gegen jegliche Form der Stigmatisierung von Prostituierten aus"
und gleich danach
"TDF bewertet Prostitution als Frauenverachtend, denn Frauen werden zu einem käuflichen Objekt degradiert"
Seufz...ist es denn so schwierig zu verstehen dass genau solche Aussagen pure Stigmatisierung sind.
"TDF spricht sich ausdrücklich gegen jegliche Form der Stigmatisierung von Prostituierten aus"
und gleich danach
"TDF bewertet Prostitution als Frauenverachtend, denn Frauen werden zu einem käuflichen Objekt degradiert"
Seufz...ist es denn so schwierig zu verstehen dass genau solche Aussagen pure Stigmatisierung sind.
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Aoife
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Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen:ehemaliger_User hat geschrieben:Wenn ich z.B. Friederikes Postings so lese habe ich schon den Eindruck, dass sie einen Teil ihrer Sexualität bei der Sexarbeit auslebt. und genau das wurde in dieser Veranstaltung vehement verneint.
Ob das überhaupt so ist, oder auch nicht, ist Teil unserer Intimsphäre und geht diese moraldurchseuchten Mittelschichlerinnen überhaupt nichts an. Das Problem ist doch nicht ob wir im Job unsere Sexualität ausleben können, das Problem sind diese Profilneurotikerinnen, die sich auf unsere Kosten wichtig machen wollen. Und erfahrungsgemäß auch ihr gesamtes Umfeld dahingehend manipulieren.
Wenn sie also wirklich etwas Gutes tun wollten, so würden sie keine Vorträge halten, sondern sich in Therapie begeben.
Liebe Grüße, Aoife
It's not those who inflict the most, but those who endure the most, who will conquer. MP.Vol.Bobby Sands
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ehemaliger_User
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Sinamore, so in der Minderheit seid ihr nicht! Wenn ich mir die Anwesenheitslisten dreier Einrichtungen (Fkk-Club, Wohnung, Laufhaus) mit zusammen 80 Frauen anschaue komme ich auf über 10 % ... Und ich kenne nicht mal die Hälfte dieser Frauen.
Nachtrag: Kann nicht verallgemeinert werden, es handelt sich um Frauen, die ich persönlich teilweise schon viele Jahre kenne. Wollte nur deutlich machen, dass es sich nicht um eine Minderheit unter den SexareiterInnen handelt, die ihre Sexualität ausleben.
Nachtrag: Kann nicht verallgemeinert werden, es handelt sich um Frauen, die ich persönlich teilweise schon viele Jahre kenne. Wollte nur deutlich machen, dass es sich nicht um eine Minderheit unter den SexareiterInnen handelt, die ihre Sexualität ausleben.
Zuletzt geändert von ehemaliger_User am 28.08.2011, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
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fraences
- Admina

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Ich denke man muss mit Prozentzahlen vorsichtig operieren, denn unsere subjektive Wahrnehmung gibt kein reale Einschätzung wieder.Außerdem ist es bestimmt auch abhängig in welchen Sexbetriebe und Region man schaut. Als ich letzte Woche in Freiburg aufsuchende Arbeit gemacht habe, haben wir 9 SW im einem Club und 3 im Wohnungen angetroffen, alle international.
Da habe ich nicht den Eindruck gehabt, das sie unter "massiven"Druck ihren Job ausüben, im Gegenteil.
Außerdem müsste man genaue Kriterien festlegen um zu vergleichen.
An dieser Stelle möchte ich auch betonen, das viele deutsche, oder besser ausgedrückt "deutschintergrierte" SW; genauso mit der gleichen Motivationsgründe diesen Job ausüben,um ihre Familie zu ernähren oder ihren Kinder einen besseren Zukunft und Ausbildung zu bieten.Und wie im jedem anderen Job gibt es auch Gefühlsmomente, wo man alles hinschmeißen will oder keine Lust zum Arbeiten hat. Nur das wir Sexworker wegen dem moralischen Dünkeln, nicht gegenüber Jedem und überall auf die Frage :"Was machen sie denn beruflich?" Spontan und ehrlich dies mit Stolz und Selbstsicherheit freischnauz beantworten können. Und wenn man mal die Vorurteile der Anderen überwunden hat, fängt dann die Fragestunde an.Besonders von Frauen, die dann dieser Gelegenheit beim Schopf packen.
Mich stört das immer noch in der Herbertstrasse in Hamburg oder anderen "klassischen" Puffs das Schild "Zutritt für Frauen verboten"hängt. Hier wird damit heute immer noch die eigene Ausgrenzung deklariert. In den letzten Jahren habe ich beobachten können.das auch immer mehr Paare in Clubs, Bordelle gehen oder sich eine Escort nach Hause bestellen.
Der Andrang der Frauen bei (Frankfurt oder Köln Pascha) oder was die Rethelstrasse Düsseldorf und andere Clubs, wenn sie Tag der offene Tür haben, schon längst erkannt haben.
Mag man jetzt dagegen halten, das ist wie eine "Fleischbeschaung"; ich finde es ist eine Superchance dem Stigma abzubauen ,sich von Frau zu Frau zu begegnen und ich habe erlebt, das hier ganz tolle Gespräche entstehen.
Liebe Grüße, Fraences
Da habe ich nicht den Eindruck gehabt, das sie unter "massiven"Druck ihren Job ausüben, im Gegenteil.
Außerdem müsste man genaue Kriterien festlegen um zu vergleichen.
An dieser Stelle möchte ich auch betonen, das viele deutsche, oder besser ausgedrückt "deutschintergrierte" SW; genauso mit der gleichen Motivationsgründe diesen Job ausüben,um ihre Familie zu ernähren oder ihren Kinder einen besseren Zukunft und Ausbildung zu bieten.Und wie im jedem anderen Job gibt es auch Gefühlsmomente, wo man alles hinschmeißen will oder keine Lust zum Arbeiten hat. Nur das wir Sexworker wegen dem moralischen Dünkeln, nicht gegenüber Jedem und überall auf die Frage :"Was machen sie denn beruflich?" Spontan und ehrlich dies mit Stolz und Selbstsicherheit freischnauz beantworten können. Und wenn man mal die Vorurteile der Anderen überwunden hat, fängt dann die Fragestunde an.Besonders von Frauen, die dann dieser Gelegenheit beim Schopf packen.
Mich stört das immer noch in der Herbertstrasse in Hamburg oder anderen "klassischen" Puffs das Schild "Zutritt für Frauen verboten"hängt. Hier wird damit heute immer noch die eigene Ausgrenzung deklariert. In den letzten Jahren habe ich beobachten können.das auch immer mehr Paare in Clubs, Bordelle gehen oder sich eine Escort nach Hause bestellen.
Der Andrang der Frauen bei (Frankfurt oder Köln Pascha) oder was die Rethelstrasse Düsseldorf und andere Clubs, wenn sie Tag der offene Tür haben, schon längst erkannt haben.
Mag man jetzt dagegen halten, das ist wie eine "Fleischbeschaung"; ich finde es ist eine Superchance dem Stigma abzubauen ,sich von Frau zu Frau zu begegnen und ich habe erlebt, das hier ganz tolle Gespräche entstehen.
Liebe Grüße, Fraences
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friederike
- Goldstück

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RE: Vortrag;Prostitutionsgesetz-Prostitution-Zwangsprostitut
Die Frage kann man eigentlich nicht wirklich an einzelnen Namen festmachen, darum geht es ja eigentlich auch nicht.
Nach meiner Erfahrung gibt es einen grossen und durchaus sehr beachtlichen, wahrscheinlich sogar überwiegenden Anteil an SexarbeiterInnen, die diesen Beruf bewusst gewählt haben, ihn freiwillig und auch gerne ausüben. Diese Kriterien, vor allem die ersten beiden, sind die entscheidenden. Ob sie ihre Sexualität ausüben oder nicht, ist eine völlig andere Frage.
SOLWODI und solche "Mitfrauen" (was immer das sein mag) müssen akzeptieren, dass die gleichen Beurteilungsmassstäbe gelten wie für andere Berufe auch. Bedienung in einer grösseren Bierkneipe macht man ausschliesslich, weil man das Geld haben will oder unbedingt braucht, und weil einem gerade kein anderer Beruf offensteht. Aber auch das kann dann und wann Spass machen.
Liebe Grüsse,
Friederike
Nach meiner Erfahrung gibt es einen grossen und durchaus sehr beachtlichen, wahrscheinlich sogar überwiegenden Anteil an SexarbeiterInnen, die diesen Beruf bewusst gewählt haben, ihn freiwillig und auch gerne ausüben. Diese Kriterien, vor allem die ersten beiden, sind die entscheidenden. Ob sie ihre Sexualität ausüben oder nicht, ist eine völlig andere Frage.
SOLWODI und solche "Mitfrauen" (was immer das sein mag) müssen akzeptieren, dass die gleichen Beurteilungsmassstäbe gelten wie für andere Berufe auch. Bedienung in einer grösseren Bierkneipe macht man ausschliesslich, weil man das Geld haben will oder unbedingt braucht, und weil einem gerade kein anderer Beruf offensteht. Aber auch das kann dann und wann Spass machen.
Liebe Grüsse,
Friederike
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Aoife
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Re: RE: Vortrag;Prostitutionsgesetz-Prostitution-Zwangsprost

Richtig - nur tun sie es eben nicht.friederike hat geschrieben:SOLWODI und solche "Mitfrauen" (was immer das sein mag) müssen akzeptieren, dass die gleichen Beurteilungsmassstäbe gelten wie für andere Berufe auch.
Was so unvernünftig ist, dass der starke Verdacht entsteht, dass ähnlich wie hier die sexuelle Natur unserer Tätigkeit perverse Phantasien stimuliert, deren gesellschaftlich akzeptierte Umsetzbarkeit man triebhaft und somit gegen jede Vernunft festschreiben will. Ähnlich der Neigung mancher Priester und insbesondere bedeutender Männer in der Kirchenführung sich ein günstiges Umfeld für pädophile Gelüste zu schaffen scheint auf Seiten der Nonnen das Quälen von Prostituierten ein von vernünftigen Überlegungen unbezähmbares Bedürfnis zu sein.
Liebe Grüße, Aoife
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ehemaliger_User
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Re: RE: Vortrag;Prostitutionsgesetz-Prostitution-Zwangsprost
Einspruch Euer Ehren: Keine Diskriminierung der arbeitenden Bevölkerung, es reicht, wenn das die Herrschenden tun.friederike hat geschrieben:Bedienung in einer grösseren Bierkneipe macht man ausschliesslich, weil man das Geld haben will oder unbedingt braucht, und weil einem gerade kein anderer Beruf offensteht.
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friederike
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