Ungustln und ähnliches...

Wer mit Menschen zu tun hat, hat oft genug auch mit Dummköpfen zu tun. Macht eurem Ärger Luft. Es bleibt unter euch. Ebenso sollen hier aber auch vorbildliche Klienten aufgeführt werden. Wie sieht der ideale Klient aus?
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Alexander
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Ungustln und ähnliches...

Beitrag von Alexander »

Wer hatte das nicht auch schon mal. Gäste die sich partout nicht duschen wollten, die aus dem Mund riechen,etc.

Hier ist DER Platz um seine Erfahrungen mit anderen zu teilen und sich vieleicht auch gegenseitig zu helfen.

Und mal ehrlich wer macht seinem Ärger nicht gerne Luft?

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Sonja
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Beitrag von Sonja »

So ist es, es gibt auch manchmal etwas unangenehme „Klienten“.Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man mit der Zeit lernt, damit umzugehen.
Man ist nicht mehr so zimperlich und die eigene Nase wird auch zunehmend toleranter. :002 Es gibt ja genügend Männer, die auch noch nach dem Duschen ein beträchliches Eigenaroma versprühen.
Solange ein Mann nett, höflich und respektvoll ist, kann ich über so manche äußerliche Unzulänglichkeit ( nobody is perfect ) leichter hinwegsehen, als wenn er unfreundich und unsympathisch ist.
Natürlich hat alles seine Grenzen, und ich bin der Meinung, dass man sich selbst nicht zu etwas zwingen sollte, was in einem Unbehagen oder gar Ekel auslöst. :019
Da ist es allemal besser, man sagt dem Kunden ehrlich was Sache ist, bevor man sich zu etwas überwinden muss, was der eigenen Seele sicher nicht gut tut! :010
z.B. Hat noch jeder Gast Verständnis gehabt, der küssen :008 wollte und mir gerade nicht danach war. Wenn jemand starker Raucher ist und aus dem Mund wie ein Aschenbecher riecht, sag ich, „ Es tut mir leid, ich bin Nichtraucher, und bin ich da ein bisserl empfindlich“.Habe noch nie erlebt, dass jemand beleidigt war.
Klarerweise gibt es auch Situationen, wo man überrascht wird oder nicht so einfach ausweichen kann, aber das ist so selten, dass man dann eigentlich schon damit klar kommen kann, das ist jedenfalls meine Erfahrung.

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Tommy
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Beitrag von Tommy »

Obwohl ich seit jeher ziemlich viel unterwegs bin ..und als einer, der quasi nix ausg'lassen hat, habe ich selbst nie nennenswert viel getrunken. Zum einen, weil ich von Berufs wegen auf das Auto angewiesen bin, zum anderen weil ich dem Gefühl der Alkoholisierung nicht besonders viel abgewinnen...und auch weil ich Besoffene an sich nicht ausstehen kann.
Von daher bewundere ich die in Barbetrieben jobbenden Mädchen, wie sie es über sich bringen, tagein tagaus mit mehr oder weniger stark Alkoholisierten und Ungustln aufs Zimmer zu gehen. Soferne sie selber ausreichend tief ins Champagnerglas geguckt haben, ist die Wahrnehmung ja einigermaßen getrübt, aber trotzdem : Beneiden tu ich sie keinesfalls..!
Alles in allem wundert es mich nicht, dass zahlreiche Mädchen die Hack'n mit der Zeit nur mehr in "bewusstseinserweitertem" Zustand durchdrücken. Ich glaube, an deren Stelle würd' ich es anders auch nicht schaffen.

Tommy

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Alexander
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Beitrag von Alexander »

Da hat Tommy Recht.

Die Damen sind nicht zu beneiden. Der Job ist nicht gerade der schönste beste und angenehmste.
Besonders da ja die schon etwas angeheiterten Kunden solange sie nicht randalieren nicht mal in Schwierigkeiten durch Barbesitzer bekommen. Da sie ja einen guten Umsatz machen.
Und Leuten die schon zu viel haben kann man ja noch leichter das Geld aus der Tasche ziehen.

Und so bleiben die Mädls über.

Da haben e vieleicht die Damen die ein Studio betreiben leichter. Da kommt so einer gar nicht erst rein.

cu Alex

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Tommy
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Beitrag von Tommy »

Ja, das ist ein nicht unwesentliches Plus für die in Studios tätigen Mädchen. Sie können sich's aussuchen und ggf. einfach nicht öffnen,
wenn Saufbolde oder andere unerwünschte Elemente vor der Tür stehen. Andererseits sind die auf sich allein gestellten Mädchen einem höheren Risiko ausgesetzt. Nicht alle haben ihren Strizzi im Hinterzimmer sitzen, und wesentlich häufiger trifft man(n) einen possierlichen Yorkshireterrier in den Wohnungen an, als einen Respekt gebietenden Rottweiler oder sonstigen Zerberus.
Die Zimmer der meisten Barbetriebe sind mit Alarmtasten ausgestattet; wenn's ein Problem gibt, hämmern binnen Sekunden "Buckel" oder Barkellner an die Tür und fragen, ob irgendwas nicht in Ordnung ist.
Die in Studios arbeitenden Ladies sind wiederum nicht zum berufsbedingten Alkoholismus verdammt, der viele Barmädchen binnen weniger Jahre physisch ruiniert. Dafür haben sie erhebliche Mittel für Miete und Werbung aufzubringen, was nicht wenige der "Selbständigen" unter enormen finanziellen Druck setzt.
Hat alles seine Vor- und Nachteile...
Um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren :
Es ist klar, dass Alkohol aus mehrerlei bekannten Gründen ein wesentlicher Bestandteil des nächtlichen Amüsements in Nachtlokalen sein muss. Was ich jedoch nie ganz nachvollziehen konnte, ist, dass sehr viele Gäste sich erst dann zum Gang aufs Zimmer entschliessen, wenn sie bereits sternhagelvoll sind.
..Als ob sie sich dazu extra Mut antrinken müssten!
Dass ein leichtes Schwipserl den Verlauf der Geschehnisse durchaus positiv beeinflussen kann, steht ausser Frage. Aber im Zustand der Volltrunkenheit geschieht dann meistens ohnehin nur dies : :015
Dass unsereins so deppert ist und sich systematisch abfüllen lässt, bevor man letztlich irgendwann "zum Schuß" kommt, will mir einfach nicht in den Kopf! Hernach gibt's dann nämlich meistens Troubles (von wegen das Mädchen hätte nicht "gespurt" oder dergleichen..), und es folgt die bittere Erkenntnis : Ausser Spesen nix gewesen! Wie das Amen im Gebet wiederholt sich dieses Spielchen immer und immer wieder. Man könnt' wirklich meinen, wir Männer seien bisweilen zu blöd, uns zu amüsieren.
Womit ich meinen Exkurs über Betrachtungen zur leidigen Kundschaft wiederum schliesse.. :002

LG, Tommy

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Beitrag von Sonja »

...wie recht du doch hast, Tommy!
Es gibt nichts Grausligeres als betrunkene Männer, die eh keinen mehr hochkriegen!!
Genauso find ich aber auch Damen in diesem Zustand nicht besonders anziehend. Du schreibst vorher, dass so mancher Bardame nichts anderes übrigbleibt, als sich auch zu besaufen um den Barbetrieb und die alkoholisierten Männer auszuhalten.
Der Meinung bin ich nicht.
Wenn es mal soweit ist, dass man zur Alkoholikerin werden muss, um seinem Job nachzugehen und sich dadurch langsam aber sicher sowieso ruiniert, ist es allemal besser, man verlässt das Etablissement und sucht sich was anderes.

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Beitrag von Lady Katarina »

Hi zusammen,

also ich denke, so wie jeder Job seine Vor und Nachteile hat, hat auch jeder Beruf seine "ArbeiterInnen", die ihn ernst nehmen und welche, die den/die KundIn ausnützen...

Aber, daß gerade in einer Berufsgruppe, in der viel Geld zu holen ist, die Abzocke groß geschrieben wird, ist wohl nur verständlich.

Aber nichts desto trotz, muß man immer beide Seiten der Medaille sehen. So wie es unangenehme ArbeiterInnen gibt, gibt es auch ungute Kunden.
Und gerade in einem Bereich, indem Körpernähe den auschschlaggebenden Punkt ausmacht, ist es natürlich noch schlimmer, wenn der Gast nicht ansprechend ist.

Was jetzt für die Mädchen, die angenehmere Variante ist - die Bar, in der die Mädels die Gäste zum Trinken regelrecht anstiften müssen (und dann selber mittrinken sollen/tun/müssen) und wo drei Knechte bei Bedarf ins Zimmer poltern.
Oder das Girl/Dame/Domina, die ihr eigenes Studio hat und das tun kann, was sie möchte.

Also ich kenne gottseidank nur die zweite Variante. Würde auch nie, die erste in Anspruch nehmen.
Aber leider können es nicht alle Mädels frei wählen, wie sie arbeiten.
Oder sie kennen gar nichts anderes.

Nur ich stelle es mir furchtbar vor, jeden Gast annehmen zu müssen, um das geforderte Kapital zu erwirtschaften. Egal ob mir der Typ mundet oder nicht.
Da wundert es mich nicht, daß viele der Mädchen nur zuoft selber zu tief ins Glas schauen oder schnell mal ein paar Pillen oder andere Pulverchen zu nehmen.

Ich würde das auch nicht als "bewußtseinserweiternde" Mittelchen nennen, sondern eher "bewußtseinstrübende" Mittelchen.
Wie auch immer - es ist ein verdammter Kreislauf.

Ich persönlich hab lieber die Variante, daß ich selber entscheiden kann, welchen Gast ich nehme und welchen ich gar nicht reinlasse.
Und da haben wir ja schon den Punkt. Wenn die Besucher oft betrunken sind, ist es nur klar, dass einige von ihnen ausrasten.
Da läuft was nicht so, wie sie meinen, denken betrogen worden zu sein. Sind sauer, weil sie nichts mehr hochbekommen, usw...

In betrunkenem Zustand sind sie total enthemmt und motzen rum.

Natürlich sind sie auch anfälliger gegenüber irgendeinem Betrug. Auf der einen Seite muß ich dazusagen, daß ich mit einer derartigen "Arbeitsauffassung" nichts anfangen kann. Aber man muß auch dazusagen, daß die Männer selber schuld sind. Sie sind erwachsen und wenn sie trinken - kein Mitleid.

Wie auch immer - es sollte jede Frau selber entscheiden können, mit wem sie ins Bett steigt - oder was immer sie macht! :-)

Lieben Gruß
Lady Katarina




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Tommy
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Beitrag von Tommy »

Lady Katarina hat geschrieben:...Aber, daß gerade in einer Berufsgruppe, in der viel Geld zu holen ist, die Abzocke groß geschrieben wird, ist wohl nur verständlich.

Aber leider können es nicht alle Mädels frei wählen, wie sie arbeiten.
Oder sie kennen gar nichts anderes.

...oder schnell mal ein paar Pillen oder andere Pulverchen zu nehmen. Ich würde das auch nicht als "bewußtseinserweiternde" Mittelchen nennen, sondern eher "bewußtseinstrübende" Mittelchen.
Servus Kati,

Klar, dass Animierlokale von A bis Z auf Abzocke ausgerichtet sind.
Die Milliardenumsätze der Branche kommen nicht von ungefähr. Aber dazu bedarf es schliesslich zweierlei : Jemanden, der ausnimmt und jemanden, der sich ausnehmen lässt ! Der Gast, der sich und seine Tischdame volllaufen lässt, ehe er sich reif fürs Separee fühlt,
wäre im Grunde in einem Go-go-Lokal besser aufgehoben.
Dort ersparte er sich den anschliessenden Katzenjammer, und wenn ihm die Abzocke ohnehin Spaß macht, ist er dort bestens bedient.
Bin ganz Deiner Meinung : Kein Mitleid, wenn im Alkoholdelir der Abend in die Hose geht!

Ja, genau so ist es. Die überwiegende Zahl der Barmädchen sind Migrantinnen, die ausser Paß und Meldezettel nichts vorzuweisen haben. Mehr braucht es in den meisten Animierbetrieben auch nicht.
Und soferne nicht ein Manager die erforderlichen Papiere "checkt",
ist der Weg ins Bordell, in ein Laufhaus o. dgl. verwehrt. Sehr häufig
verwahren die zuständigen "Aufpasser" der meist ausländischen Zuhälterringe die Papiere der Mädchen, sodass diese gar keine Möglichkeit haben, irgendwoanders hinzugehen. Die Mädchen werden gebracht und abgeholt und auch zwischendurch lässt man sie kaum aus den Augen. Sehr viele der Barmädchen haben also nicht wirklich eine Wahl. Wenn überhaupt, sind die einzigen Alternativen
die diversen Begleitagenturen, wo die Mädchen zwar nicht zum Trinken gezwungen werden können, viele aber trotzdem ziemlich unter Druck gehalten und bis zum Gehtnichtmehr ausgenützt werden.

Hinsichtlich Drogen meinte ich es natürlich ebenso, weswegen ich "bewusstseinserweitert" unter Anführungszeichen setzte.

Liebe Grüße,
Tommy
Zuletzt geändert von Tommy am 16.04.2005, 07:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Sonja
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Beitrag von Sonja »

...Aber, daß gerade in einer Berufsgruppe, in der viel Geld zu holen ist, die Abzocke groß geschrieben wird, ist wohl nur verständlich.
Klar, dass Animierlokale von A bis Z auf Abzocke ausgerichtet sind.
Okay, ihr habt recht, das sind wohl leider sehr oft die Tatsachen.
Ich verstehe nur nicht, warum es verständlich ist, dass gerade im Prostitutionsgewerbe Abzocke groß geschrieben sein muss, und es klar ist, dass Animierlokale auf Abzocke ausgerichtet sein müssen. Es gibt genug andere lukrative Berufsgruppen (z.B. Management, Immobilien,Pharmabranche,....) wo man sehr wohl gut verdienen kann und trotzdem korrekt sein muss/ ist.
Ich frag mich, warum das so ist.....
Die negative Voreinstellung zum Rotlichtmilieu kommt nicht von ungefähr, aber jeder einzelne soll und kann daran arbeiten, dass sich das ändert.
Ich freue mich zum Beispiel sehr über die positive zufriedene Einstellung von Lady Katarina zu ihrem Beruf, der sie sichtlich erfüllt und ihr Freude macht. Auch mir geht es so, und das sollte eben auch an die Öffentlichkeit gelangen, dass viele Prostituierte gern und freiwillig dieser Arbeit nachgehen und dabei ehrlich und korrekt sind. Es wird nicht nur "abgezockt" und betrogen , sondern sehr viele Männer sind zufriedene Kunden und zahlen auch gerne für entsprechende "Dienstleistung". :002

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Beitrag von Elisabeth »

Sonja hat geschrieben: Ich verstehe nur nicht, warum es verständlich ist, dass gerade im Prostitutionsgewerbe Abzocke groß geschrieben sein muss, und es klar ist, dass Animierlokale auf Abzocke ausgerichtet sein müssen. Es gibt genug andere lukrative Berufsgruppen (z.B. Management, Immobilien,Pharmabranche,....) wo man sehr wohl gut verdienen kann und trotzdem korrekt sein muss/ ist.
Hey Sonja,

ich denke, mit den "leitenden Posten" im Rotlichtmilieu ist es genauso, wie mit denen im Management, in der Immobilien- oder Pharmabranche. Man sollte in jedem dieser Berufe korrekt sein, aber es gibt in jedem Fall ausnahmen. Dahinter steckt ausnahmslos immer die Profitgier.
Wir alle kennen sie, die Berichte über linke Immobilienmakler, über unmenschliche Strategien in Großbetrieben zur Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft oder über die Abzocke der Pharma-Betriebe oder grausame Tierversuche... die Liste ließe sich endlos weiter führen.
Ebenso gibt es aber auch in jedem Bereich Menschen, die das beste aus der Macht, die sie haben, machen.

"Verständlich" ist das Verhalten derjenigen, die sich nicht an die Regeln halten, deshalb, weil man mit etwas Phantasie verstehen kann, dass sie abhängig vom Geld sind, das ihnen ihre Machenschaften einbringt und sie deshalb weitermachen müssen oder das zumindest glauben. In deren Leben gibt es vielleicht nichts wichtigeres als Geld und Profit... Verständlich ja, aber nicht fair.

Oder was meinst du?
Alles Liebe,
deine Lisa
Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

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Beitrag von Lady Katarina »



Liebe Sonja,

Lisa hat mir das Wort aus dem Mund genommen.
Genau das wollte ich auch sagen. Wie ich es geschrieben haben, in vielen Berufen, in denen schnell VIEL Geld verdient werden kann, ist leider auch die Abzocke, der Betrug nicht weit...

Und gerade die Berufsgruppen, die Du genannt hast, haben doch mitunter den selben Ruf.
Und wenn Du ehrlich bist, ist er auch nicht so unschuldig entstanden.
Ob jetzt Ärzte (Schönheitschirurgie zb), Pharma, Immobilien, Anwälte, Glücksspiele, Pyramidenspiele, etc profitieren ja am meisten an der Unwissenheit und an den Gefühlen der Menschen, mit denen sich mitunter sehr viel Geld verdienen lassen kann.

Daß das nicht ok ist, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Daß auch nicht alle in einen Topf geschmissen werden sollten , ist auch klar.
Aber gerade in einem Animierlokal nicht auf Stammkundschaft gearbeitet wird, macht eben das Geschäft mit dem schnellen Geld sehr interessant.
Eine einzelne Sexworkerin, kann sich sowas nicht lange leisten. Sie ist auf Stammkunden angewiesen und wird auch gut arbeiten. Ob jetzt aus wirtschaftlicher Überlegung oder aus Überzeugung.

Natürlich gehören dazu immer zwei. Einer der betrügt und einer der sich betrügen läßt.
Nur gerade in einem Bereich in dem oft mit den Gefühlen der Menschen gespielt wird, ist das für den "Betrogenen" oft nicht so einfach zu durchschauen.

Ich kann mir diese Arbeitsweisen auch nicht vorstellen. Da bin ich wahrscheinlich auch eine viel zu ehrliche Haut, als daß ich einen betrunkenen Gast (würde ich ihn annehmen) ausnehmen könnte. Und natürlich sage ich auf der einen Seite, ist er selber schuld, wenn soviel trinkt, daß er keine Kontrolle mehr hat. Aber trotzdem würde ich nicht so handeln. Das könnte ich nicht vereinabaren mit meinem Gewissen. Aber leider denken nicht alle so.

Und sind wir ehrlich. Wer von den "Betrügenden" würde das hier oder wo ander auch zugeben???
Keiner vermutlich.

Lieben Gruß
Lady Katarina

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Beitrag von Tommy »

Lady Katarina hat geschrieben:...Aber gerade in einem Animierlokal nicht auf Stammkundschaft gearbeitet wird, macht eben das Geschäft mit dem schnellen Geld sehr interessant. Eine einzelne Sexworkerin kann sich sowas nicht lange leisten. Sie ist auf Stammkunden angewiesen und wird auch gut arbeiten. Ob jetzt aus wirtschaftlicher Überlegung oder aus Überzeugung.

Natürlich gehören dazu immer zwei. Einer der betrügt und einer der sich betrügen läßt. Nur gerade in einem Bereich in dem oft mit den Gefühlen der Menschen gespielt wird, ist das für den "Betrogenen" oft nicht so einfach zu durchschauen.

Und sind wir ehrlich. Wer von den "Betrügenden" würde das hier oder wo ander auch zugeben???
Keiner vermutlich.
Hallo Kati,

Die Grenzen sind schwimmend. Es gibt gut gehende Animierlokale, wo anständig gearbeitet wird, andererseits kennt man alleine arbeitende SexworkerInnen, die laufend ihre Kunden über's Ohr hauen - und das seit über einem Jahrzehnt mit nachhaltigem Erfolg.
Die Zeiten haben sich ein wenig geändert, so sind auch zahlreiche Animierbetriebe vermehrt auf Stammkunden angewiesen. Die vornehmlich von Touristen besuchten Lokale der Innenstadt und zum Teil auch des 2. Bezirks feiern diesbezüglich freilich noch fröhliche Urständ'. ..Noch ! Aber auch dort hat man mit der zunehmenden Abneigung vieler Männer gegen das Rotlichtambiente im Allgemeinen und gegen die Abzocke im Besonderen zu kämpfen.
Ehemalige Goldgruben wie die Babalu-Bar, das Renz, die Riesenradl-Bar, die Madame-Bar, das Chez Nous.., um nur einige zu nennen, haben enorme Einbrüche zu verzeichnen. Die Escort-Agenturen sind es, die hauptsächlich vom Bedürfnis zahlreicher Männer nach unkompliziertem, möglichst "nebenwirkungsarmem" und vergleichsweise kostengünstigem Sex profitieren. Wozu ein paar 100 oder gar 1000 €€€ zur Befeuchtung mehrer Kehlen investieren, sich eventuell übers Ohr hauen lassen, am nächsten Morgen mit Brummschädel und Kater erwachen und sich eventuell einen "Wickel" einfangen, wo man eigentlich nur etwas charmante Gesellschaft wollte ???
Vielerorts hat man das erkannt, und im Vergleich zu vor noch wenigen Jahren wird man(n) dort geradezu mit Glaceehandschuhen angefaßt, und es gibt Wohlfühlprogramm wie für Könige in Frankreich, mit Erlebniszimmern, Sauna/Dampfbad/Pool, Massagen,Tabledance und weiß der Kuckuck was.. Billiger ist der Spaß nicht geworden, aber man(n) kann sich wenigstens aussuchen, ob man saufen oder Lifestyle pflegen will. In den Außenbezirken und der Gürtelregion jedoch setzt man weiterhin unbeirrt auf Abzocke nach alter Manier...und wundert sich allen Ernstes über das Wegbleiben der Gäste. Guten Morgen, Herr Kreuzer und Konsorten. Willkommen im 21. Jhdt. !!! :002

Die einzeln arbeitende Sexworkerin ist mehr denn je auf Stammkunden angewiesen, denn auch ihr haben einerseits das blühende Geschäft mit den Agenturen und die hohe Zahl der Illegalen, andererseits unsere explodierenden steuerlichen Belastungen einen beachtlichen Teil des Kuchens unter der Nase weg geschnappt. Ob Dominas oder Anbieterinnen von Blümchensex, die Besucherzahlen sind ein kläglicher Bruchteil jener der 80er und frühen 90er Jahre.
Wer letzlich davon profitiert, sind die "Verbraucher", denn aufgrund des Konkurrenzdruckes von Seiten der Illegalen und Migrantinnen sind die Preise in den letzten Jahren trotz allgemeiner Teuerung nur unwesentlich gestiegen. Infolge erhöhter Mieten und Werbekosten bleibt den Mädchen unter'm Strich deutlich weniger als früher (auch jenen "am Strich" :002 ).
In Zeiten, wo zusätzlich das Geldkörbchen des Fiskus in der Branche die Runde macht, ist das große Honiglecken Vergangenheit. Selig schlummern jene, die meinen, das Huhn namens Sexwork lege nach wie vor goldene Eier.
Mädchen, die auch heute noch längere Zeit erfolgreich auf Abzocke unterwegs sind, sind entweder besonders raffiniert oder besonders gut (im Idealfall beides) oder besonders frech (..wie Beispiele, u. a. aus Wien 11, Zippererstr., sattsam belegen.. :002 ).
Das Internet hat es derlei üblen Machenschaften zunehmend schwerer gemacht, sich weiterhin zu behaupten, denn im Gegensatz zu früher, wo der Konsument keinerlei Möglichkeit hatte, sich mit anderen Leuten über diverse Adressen auszutauschen, gibt es heute Orte wie www.erotikforum.at , wo Kunden und solche, die es noch werden wollen, sich über die Qualitäten einzelner Sexarbeiterinnen informieren können. Andererseits machen nicht wenige Ladies von der Möglichkeit Gebrauch, dort ein wenig Werbung in eigener Sache zu betreiben oder einen etwaigen "Schnitzer" im Nachhinein auszubügeln. Nachteilig ist natürlich, dass manche Leute, die bloß ihrem Ärger über eine nicht so toll verlaufene Session dort Luft machen und dabei über's Ziel hinaus schiessen, den Mädchen u.U. schaden können.
Ob von den Schwarzen Schafen jemand freiwillig zugeben würde,
dass seine Geschäftsgebaren unsauber sind ?
Natürlich nicht. Aber wozu auch ? Das Schaf weiß es, der Gast merkt es und das Finanzamt ahnt es. Und der nicht ganz vertrottelte Gast zieht weiter und wird dort Stammgast, wo er sich fair behandelt fühlt.

In diesem Sinne ist "Ehrlich währt am längsten" das vielleicht treffendste Schlußwort, und ich denke, dass nicht zuletzt dieses Forum zum besseren Verständnis beider Seiten für die begründeten oder unbegründeten Sorgen und die Kritik der jeweils anderen Seite beitragen könnte.

LG, Tommy

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Beitrag von Lady Katarina »

Hi Tommy, grüß Euch!

Tommy, Du hast mir etliche Punkte aus dem Mund genommen!
Genau die Geschichte mit dem Internet und den Möglichkeiten, die sich mittlerweile auch für die Kunden darbieten, sich auszutauschen machen es den "Geldräuberinnen" nicht so leicht.
Obwohl, wenn ich mir da einige Beispiele ansehe (jetzt keine beim Namen nennen will), dann schaffen es diese doch über viele Jahre trotzall der negativen Resonanz immer wieder neue Dummköpfe zu angeln.

Ich finde die Idee für die Gäste natürlich grundsätzlich gut, sich auszutauschen. Denn wer möchte schon die Katze im Sack kaufen. Wird doch immer alles Goldene vom Himmel herab gesungen, und dann wenn das Geld den/die BesitzerIn gewechselt hat, drehen sich manche Damen um 180 Grad. Das große Problem, das diese Geschichten aber auch mitsich bringen, sind die vielen Fake-Inserate von den diversen Konkurenzen, die immer wieder überall auftauchen....

Wie auch immer. Natürlich währt Ehrlichkeit am längsten. Und manche Männer sind ja schon ein wenig dumm oder "batschert", wenn ich mir so manche Geschichten durchlese, aber ganz dumm sind sie nun auch wieder nicht. Und wenn sie merken, daß man sie dafür verkaufen will, dann klappt das einmal, aber der gute Mann wird bestimmt nicht wiederkommen.
Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Sicher ist das Mädchen im großen Animierlokal sicherer gegenüber Überfällen von sturzbetrunkenen und mitunter agressiven Mannsbildern. Aber ist sie dort auch sicherer iherer Psyche wegen? ???

Auch kann sich mitunter die allein arbeitende Sexworkerin, die in ihrer Wohnung/Studio arbeitet nicht immer alle ihre Besucher aussuchen. Muß sie oft auch aus Geldnot/Manager wegen/etc Gäste annehmen, vor denen ihr graust. Die betrunken sind. und so weiter und so weiter....
Aber sie muß sich auch auf der anderen Seite mehr bemühen, damit sie auf ihre Rechnung kommt...

Es hat eben alles Vor und Nachteile.
Natürlich profitiert auf der einen Seite auch der Verbraucher, wenn er für weniger Geld seinen Sex bekommt. Nur stimmt dann auch noch die Leistung?
Gut für manche mag das nicht so wesentlich sein. Ein schneller F..k zwischendurch oder ein kleines "Handgemenge", da ist es nicht so wesentlich, daß das Service auch stimmt.

Da leider viele Männer lieber auf 5-10 Euro rumreiten, anstatt danach zu gehen, was sie wo bekommen für ihr Geld, ist natürlich den "Billiggeschichten" Tür und Tor geöffnet.
Was jetzt nicht heißen soll, daß teuer immer gut bedeutet. Aber alleine die Tatsache, daß viele Männer bei den Mädchen rumhandeln um ein paar Euros macht die Geschichte für sie nicht gerade einfacher. Ist das doch bestimmt mehr als demütigend.

Gut, mir geht sowas nicht an die Nieren. Aber ich habe von einigen Mädels schon gehört, wie sehr demütigend solche Geschichten sind.
Auch stelle ich es mir absolut furchtbar vor, total betrunkene, womöglich noch stinkende Männer bedienen zu müssen. Da würde ich wahrscheinlich auch verzweifeln. Noch dazu, wo ich betrunkene Männer absolut ekelhaft finde! Das jämmerlich, wäre ja vielleicht noch zu verkraften! *ggg*
Spaß beiseite:
Das sind ja alles Dinge, die diesen Beruf für die Frauen nicht gerade einfacher machen. Im Gegenteil, verlieren sie oft noch das letzte bißchen, an positiver Meinung über das vermeintlich stärkere Geschlecht!

Daß dann darunter auch die Arbeit und das Service leidet ist ja nur allzu verständlich!

Natürlich ist die goldene Zeit schon lange vorrüber. Aber trotzdem läßt sich im großen und ganzen noch ganz gut davon leben!
Und Inserate, Steuern, Mieten mußte man früher auch schon bezahlen. Sovern man das bei gewissen Punkten getan hat! :-)

Lieben Gruß
Katarina






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Beitrag von Tommy »

Lady Katarina hat geschrieben:...Das große Problem, das diese Geschichten aber auch mitsich bringen, sind die vielen Fake-Inserate von den diversen Konkurenzen, die immer wieder überall auftauchen....

Sicher ist das Mädchen im großen Animierlokal sicherer gegenüber Überfällen von sturzbetrunkenen und mitunter agressiven Mannsbildern. Aber ist sie dort auch sicherer iherer Psyche wegen? ???

Auch kann sich mitunter die allein arbeitende Sexworkerin, die in ihrer Wohnung/Studio arbeitet nicht immer alle ihre Besucher aussuchen. Aber sie muß sich auch auf der anderen Seite mehr bemühen, damit sie auf ihre Rechnung kommt...

Da leider viele Männer lieber auf 5-10 Euro rumreiten, anstatt danach zu gehen, was sie wo bekommen für ihr Geld, ist natürlich den "Billiggeschichten" Tür und Tor geöffnet.
Hallo Kati,

Ich finde, dass die von Dir aufgegriffene Problematik allgemein etwas überbewertet wird, und zwar deshalb : Ein Mädchen, das guten Service bietet, anständig arbeitet und sich dementsprechenden Rufes erfreut, bleibt langfristig über derarte Denunzierungsversuche der Konkurrenz erhaben. Wie oft habe ich schon gesehen, dass eine ganze Reihe zufriedener Gäste geradezu empört Partei für einzelne Mädchen ergriffen und derlei Vernaderungen Lügen straften!
Wenn allerdings berechtigte Kritiken zum Vorschein kommen, melden sich recht häufig "Leidensgenossen" zu Wort, die gleichfalls schlechte Erfahrungen an betreffenden Adressen machten.
Es herrscht somit überwiegend ausgleichende Gerechtigkeit, würde ich sagen. :002

Du meinst, die psychische Verfassung bzw. Gesundheit der in Barbetrieben jobbenden Mädchen sei generell gefährdeter, als jene
der in Wohnungen oder Studios arbeitenden ?
Unter dem Aspekt der Demütigung, mit jedem x-Beliebigen aufs Zimmer gehen zu müssen, ganz gleich, wie abstossend dieser im Fall des Falles empfunden werde, ist das sicher richtig.
Aber das ist m.E. nur einer von vielen Gesichtspunkten, unter dem die Manipulation der Psyche von SexarbeiterInnen gesehen werden muss. Dieses Thema ist von solcher Tragweite, dass es eigentlich gesonderter Erörterung bedürfte, weshalb ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchte.

Dass ein Mädchen im "niedergelassenen Bereich" sich mehr bemühen müsse, um auf ihre Rechnung zu kommen, halte ich nur für bedingt zutreffend. Es gibt zwar zahlreiche Studios, wo mehr als ein Mädchen anwesend ist und der Gast sich theoretisch vor Ort entscheiden könnte, aber der durchschnittliche Studio-Gast kommt aufgrund eines Inserates relativ gezielt zu einem bestimmten Mädchen. Und ist er einmal dort, dann gehört er mangels anwesender Konkurrenz ganz ihr alleine. Sie hat somit auch alle Möglichkeiten, ihn mit ihrem Service von sich zu überzeugen.
In einer Bar jedoch harren zwischen 5 und 25 Sirenen ihrer willfährigen Opfer, dementsprechend groß ist die Konkurrenz.
Damit nicht immer nur einige Wenige zum Zuge kommen, wird es dort so gehandhabt, dass diejenigen Mädchen, die zuletzt ein Zimmer hatten, auch zuletzt einem neu eingetroffenen Gast ihre Aufwartung machen dürfen (es sei denn, es handelt sich um einen Stammgast dieses Mädchens). Zeigt sich der Gast mit dem gebotenen Service unzufrieden, holt er sich eben ein anderes Mädchen aufs Zimmer.
Stammgäste können vielerorts ohne Aufpreis von dieser Möglichkeit Gebrauch machen; ...und das zurückgewiesene Mädchen geht mit einem Bruchteil dessen aus, was ihm sonst zugestanden wäre. Gute Gäste werden zudem nicht selten von Kellner oder Barfrau hinsichtlich "Qualitäten" der Mädchen beraten,
was in vielen Fällen mit unfreiwilligen "Trinkgeldern" zu tun hat, die einzelne Mädchen dem Barpersonal in regelmässigen Abständen zukommen lassen, weshalb stets einige der übrigen Mädchen zusätzlich benachteiligt sind. Das einzige Plus : In den meisten Bars gibt es die sog. Gage, ein minimales Fixum, das jenen Mädchen ausbezahlt wird, die leer ausgegangen sind (d.h. weder ein Zimmer noch ein Getränk für sich verbuchen konnten). Oft reicht dieser Betrag gerade um die Taxispesen zu decken. "Manager" erkundigen sich häufig über die "Arbeitsmoral" ihrer Mädchen. Ist die Auskunft des Barpersonals unbefriedigend, werden die Mädchen auf unterschiedliche Art und Weise "geläutert", infolgedessen sie i.d.R. zwei, drei Tage nicht zur Arbeit kommen (können). In den meisten Betrieben haben Strizzis Lokalverbot, in manchen jedoch nicht, bzw. treten die werten Herren zuweilen getarnt als Gäste auf und schauen ihren Schäfchen auf die Finger. Natürlich getrauen sich die Schäfchen nichts zu sagen, weil's sonst Saures gibt daheim.
Dazu kommt natürlich, dass dem Barmädchen pro Zimmer und Stunde meist weniger bleibt, da es den Zimmerpreis an das Lokal abzutreten hat, und das ist bestenfalls die Hälfte des Stundenpreises.
Nur in hochpreisigen Lokalen hält sich der vom Mädchen zu lukrierende "Stundengehalt" mit dem der selbstständig arbeitenden Mädchen die Waage. Klar, sie haben dafür keine Fixkosten (Miete, Werbung etc. ) zu tragen, aber die Tatsache, dass manche Mädels in weniger stark frequentierten Lokalen oft eine Woche und länger kein Zimmer verbuchen können, relativiert diesen Umstand wieder.
Der auf Barmädchen lastende Druck ist meiner Meinung nach insgesamt eher größer, als bei den in Studios arbeitenden Mädchen.

Sparefrohs sind allgegenwärtig. Wenn Individuen stundenlang von einem Supermarkt zum nächsten fahren, um zu sehen, ob der Weichspüler XY da oder dort nicht um ein paar Cent billiger zu haben wäre (und im Zuge dessen das Zehnfache des so Ersparten an Benzingeld verpulvern), dann wundert es eigentlich nicht, dass Leute ein Puff oder Hostessenstudio mit einem türkischen Bazar verwechseln. Die (Un)Sitte des Feilschens und 'Runterhandelns hat mittlerweile solche Ausmaße angenommen, dass es fast eher die Regel als eine Ausnahme geworden ist. Selbst laufend damit konfrontiert, kotzt mich das richtiggehend an!
Es ist eine durchaus erklärliche und verständliche Tatsache, dass die Leute sparen wo sie nur können, - aber leider allzuoft nicht dort, wo sie sollten :
z.B. bei einem Auto, das sie sich eigentlich gar nicht leisten können,
bei der Aufnahme von Wohnbaukrediten, die sie jahrzehntelang abstottern, an Urlaubsreisen, die das Budget laufend zusätzlich belasten, an elektronischem Firlefanz, der alle paar Jahre neu angeschafft zu werden hat, etc...
Aber sonst überall wird jede Eurone dreimal umgedreht, bevor man sich schweren Herzens von ihr trennt, ..ganz ausser Acht lassend, dass andere Leut' nicht weniger Ausgaben haben, als man selbst.
Von daher finde ich die Dreistigkeit dieser Zeitgenossen anmassend und eigentlich sogar beleidigend, - weil geringschätzend.
Gut, diejenigen Herrschaften, die auf nichts anderes aus sind als auf den schnellen F..ck, die sind bei der Billiganbieterin eh ganz gut aufgehoben. Sie stehlen wenigstens jenen Mädchen nicht die Zeit, welche diese vorzugsweise der Erfüllung von Wünschen einer anspruchsvolleren und großzügigen Klientel widmen. :002

LG, Tommy

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Lady Katarina
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Beitrag von Lady Katarina »

Lieber Tommy,

Wiedermal sprichst Du mir aus der Seele!!

Der auf Barmädchen lastende Druck ist meiner Meinung nach insgesamt eher größer, als bei den in Studios arbeitenden Mädchen.

Das war es ja, was ich gemeint hatte. Natürlich hat beides seine Vor-und Nachteile. Jedes Girl, daß nicht unter größtem Druck arbeiten muß, wird sich auch das für sich beste System aussuchen.
Manche brauchen auch die "Parystimmung", das "Saufgelage" etc. Ich persönlich könnte damit ganz und gar nichts anfangen...
Mir persönlich ist es lieber, daß ich über mich selber entscheiden kann. Daß ich kommen und gehen kann, wann ich will.
Ist nichts los, dann nutze ich die Zeit mit Lesen, surfen, Homepage basteln etc... also für mich nützliche Dinge.

Aber es muß sowieso jeder selber entscheiden, was er für sich möchte und was nicht! Sofern er/sie es kann!

Bezüglich Internetmedien gebe ich Dir natürlich grundsätzlich Recht!
Nur gerade neue Girls/Damen, die noch nicht lange im Gewerbe sind, nicht wissen, was es für Möglichkeiten gibt, noch keine so ausgereifte Persönlcihkeit diesbezüglich haben, um einfach darüber zu lächeln, kann so eine Situation unter Umständen ganz schön fertig machen...
Auch finanziell - wenn man sich manche Versuche ansieht, die so hier und da in div. Gratismedien angestellt werden um die betreffende Person fertigzumachen.

Natürlich - wenn man seine Leistung bringt, wird so ein Versuch auch ins Leere verlaufen. Da gebe ich Dir recht.
Und den andreren, die es fast schon gewerbsmäßig betreiben, die Besucher abzuzocken, denen steht es auch zu! :-)

Daß natürlich überall sog. "Rangkämpfe", Mobberei, Gemeinheiten udgl ablaufen, ist klar, wenn mehrere Personen zusammenarbeiten. Nicht zwingende, aber möglich! Das ist ja mitunter in "normalen" Berufen ja auch nicht anders!

Tja, und was die Sparefrohs betrifft. Auch sie werden sehen, daß billig nicht auf Dauer auch billig ist.
Soll nicht heißen, daß nur teuer gut ist, aber Qualität hat eben seinen Preis.

Somit werden auch die Besucher längerfristig lieber auf die persönliche und anspruchsvolle Behandlung zurückgreifen. Und wie Du richtig sagst, die die nur den schnellen F..k wollen, sind dort eh besser aufgehoben!

Danke für Deine wahren Worte.
Lieben Gruß
Katarina



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the big fat bwana
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Beitrag von the big fat bwana »

naja, generell ist die verbreitung an "ungustln" im bizz vielleicht ein bisserl höher... aber auch in der sogenanneten "seriösen" welt laufen leute herum, daß du glaubst, du träumst (und das schlecht)

ich komme ja aus der werbebranche, und da hatte ich mal einen kunden, große österreichische getränkefirma, der hat neben einer für mich unerträglichen arroganz einen derart betäubenden verwesungsgeruch verströmt, daß ich anfänglich annahm, daß er die leiche seines lieblingshaustieres auf den buckel gebunden hatte.

nöö, der herr hatte nur ein ungeordnetes verhältnis zu seinem badezimmer und seifenprodukten.

wenn ich da auch noch ein paar eindringliche schilderungen meiner kundinnen dazurechne.... die welt ist ein panoptikum, und manche glauben offensichtlich noch imer, daß sie, weil sie ihre geruchsnerven seit 1980 betäubt haben, für andere riechen wie milch und honig, in rosenessenz gebadet.

naja, der glaube ist des ungewaschenen himmelreich...
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Beitrag von Lady Katarina »



Hi the big fat bwana!

Da gebe ich Dir natürlich recht! Nur Du mußt nicht mit dem Herrn ins Bett gehen!

Lieben Gruß
Lady Katarina

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Tommy
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Beitrag von Tommy »

the big fat bwana hat geschrieben:naja, generell ist die verbreitung an "ungustln" im bizz vielleicht ein bisserl höher... aber auch in der sogenanneten "seriösen" welt laufen leute herum..

..der hat neben einer für mich unerträglichen arroganz einen derart betäubenden verwesungsgeruch verströmt..
Hi Bwana, Salama!

Ich glaub' gar nicht, dass die Zahl der Ungustln unter den Gästen des "Bizz" im Vergleich zum allgemeinen Durchschnitt signifikant
erhöht ist. Nur : Dort kommt es im wahrsten Sinne des Wortes am ehesten zum Vorschein, weil man(n) sich zu entblößen "pflegt".

Das verhängnisvolle Betreten eines öffentlichen Verkehrsmittels oder das Anstellen bei der Kassa im Supermarkt offenbart mit erschreckender Deutlichkeit, wie es um das Hygienebedürfnis von Herr und Frau Österreicher (eingebürgerte Migranten inclusive) bestellt ist. Man fragt sich unwillkürlich, was sie mit all den Shampoos, Flüssigseifen, Deos und sonstigen Mittelchen eigentlich tun, die sie massenhaft davonschleppen. Wird das alles daheim gehortet oder an Länder der Dritten Welt gespendet, oder wie ?
Ein großer Teil der Bevölkerung riecht nicht unbedingt so, als erfreuten sich diese Dinge zweckdienlicher Verwendung.

So schon schlimm genug, das alles, ..aber Leichengeruch ist ja nun doch ein anderes und wirklich sehr strenges olfaktorisches Kapitel!
Ich selbst reagiere ausserordentlich empfindlich darauf, was sich nicht selten in Form von :078 äussert (kam im Patho-Sezierkurs immer sehr gut an :rolleyes). Leichengeruch trägt maximal der mit sich spazieren, der sich zuvor in irgendeinem Kadaver gewälzt hat, oder sich von solchen ernährt (ja, das gibt's!). Sonst aber deutet er auf schwere konsumierende Erkrankungen hin (z.B. Zerfall von Tumormassen bei Bronchialkarzinom oder Lungenmetastasen).
Auch Patienten mit Lebererkrankungen in fortgeschrittenem Stadium können einen leichengeruchsähnlichen "foetor ex ore" verbreiten, dass es einen förmlich umhaut. Da geht auch mit Mundwässerchen und Odol-Spray nix mehr...
Betreffende sind i.d.R. nicht ungepflegt, sondern todkrank und können wirklich nix dafür.

Für Arroganz kann man aber schon was, ..und solche Zuckergoscherln holt man ungemein rasch auf Mutter Erde zurück, indem man ihnen Kostproben ihres eigenen Verhaltens offeriert.
Da werden sie meistens ganz schnell ganz lieb und freundlich. :001

LG, Tommy

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Beitrag von the big fat bwana »

naja, obs wirklich verwesungsgeruch war, keine ahnung, ein olfaktorisches negativmoment allenfalls. (vielleicht hat er sich auch einen überfahrenen hamster als toupet aufs hirn gepickt, keine ahnung)

und arroganzler sind mir letztendlich egal. die kriegen von mir dann eine rechnung, daß sie sogar an die wiederkehr von quetzecoatl glauben. schmerzensgeld rulez.
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Beitrag von the big fat bwana »

@lady katy
Da gebe ich Dir natürlich recht! Nur Du mußt nicht mit dem Herrn ins Bett gehen!

1) muß das keine(r)
2)ich gehe bestenfalls mit meinem teddy oder eva longoria ins bett oder hauptsächlich vielleicht noch.........( naaa, den namen nenn ich ned...) ... und da kann von müssen keine rede sein.
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