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Beiträge betreffend SW im Hinblick auf Gesellschaft bzw. politische Reaktionen
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fraences
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Beitrag von fraences »

Selbstbestimmte Prostitution gegen Menschenhandel

Für mich ist es umbegreiflich das nach Jahrzehnten von den Medien und der Gesellschaft Menschenhandel und Prostitution immer noch in einem Topf geschmissen wird.

Politisch ist zu beobachten, das die staatliche Reglementierung zu nehmend ist, die letztendlich SW in ihren täglichen Arbeit behindern und nicht die Freiheit haben zur Ausübung unseren selbst erwählten, und selbstbestimmten Berufes.Mache mir seit Monaten Gedanken , wie man hier aus unsere Sicht ein Zeichen setzen könnte.

Da las ich diesen Artikel:

Azubis der Agentur für Arbeit Leipzig spenden 2062 Euro für die Arbeit mit bedürftigen Jugendlichen im Bereich Straßensozialarbeit

http://www.leipzig.de/de/buerger/newsar ... 0904.shtml


Eine Spendeaktion, dessen Einnahmen direkt an eine Hilfsorganisation im Herkunftsland um die dortige Armut ein wenig zu lindern:

Eurer Meinung würde mich dazu interessieren.

Liebe Grüße, Fraences
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)

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Fakten und Infos über Prostitution

ehemaliger_User
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Beitrag von ehemaliger_User »

Ist eine gut gemeinte Geste. In den Ländern, in denen die Not am grössten ist ist auch die Korruption weit verbreitet. Ob die Hilfe dort tatsächlich ankommt?

Ich denke aber, dass die Herrschenden gar kein Interesse daran haben, die Not in den Herkunftsländern zu lindern. Zumal die Vermischng von Menschenhandel und Prostitution hervorragend von den Moralisten zur Einschränkung von Grundrechten grnutzt werden kann.

Bei den Antiterrorgesetzen hat sich das auch gezeigt: die Bestimmungen werden grösstenteils gegen "normale" Bürger angewendet.
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Aoife
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RE: Ein Zeichen setzen

Beitrag von Aoife »

Liebe Fraences,

spenden für diejenigen die es nötig haben ist sicherlich eine gute Sache - vorausgesetzt die von ehemaliger_User geäußerten Bedenken lassen sich mit hinreichender Sicherheit ausräumen ...

Was allerdings unsere Imagepflege durch eine solche Aktion angeht, so habe ich wenig (tbh. gar keine) Hoffnung - der Umgang der Medien mit der CESCR-Kritik hat ja gezeigt, dass man dort solche bewußtseinsbildende Aktionen massiv unterläuft.

Natürlich gibt es genügend nachdenkliche und informationshungrige Menschen, die sich mit unseren Gesichtspunkten auseinandersetzen - möglicherweise am Ende auch zu anderen Schlüssen kommen als wir, das ist ja auch ihr gutes Recht. Aber die Medien werden uns nicht den Gefallen tun positiv über uns zu berichten - die Azubis einer Arbeitsagentur haben in ihren Absichten ein ganz anderes Gewicht, für sie positive Gefühle zu wecken stabilisiert den Verwaltungsapparat, für uns solche Gefühle zu erwecken würde hingegen Anerkennung für selbstbestimmte Lebensformen fördern ... und das könnte dem die Medien beherrschenden Kapital durchaus gefährlich werden.

Liebe Grüße, Aoife
It's not those who inflict the most, but those who endure the most, who will conquer. MP.Vol.Bobby Sands
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