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 Doris67 Doris67 setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2015-03-16, 22:31  Beitrag #381/398     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

lust4fun: Kurz: Zum zigtausendsten mal die ewigen Propagandalügen der Rettungsindustrie in "erbaulicher" Bahnhofsliteraturqualität... *gähn*


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Verfasst: 2015-03-16, 22:31  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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 lust4fun
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Ich bin...: Interessierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2015-03-16, 22:52  Beitrag #382/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Ja.

Ich hab's ohne eigenen Kommentar gepostet, weil mir nichts Intelligentes dazu einfiel und jede Bemerkung unsererseits auch nur ein Gähnen hervorruft.

Ich habe Marcs Aufruf noch gut in Erinnerung, als er einmal darum bat, mit solchen Hinweisen nicht noch die Contraseite zu bestärken.

Aber was soll man machen? Ich finde es dennoch besser, in einem Forum mit dokumentarischem Charakter (nur ein Aspekt des Forums) die gesellschaftlichen Protagonisten im Auge zu behalten und - anders als Emma - sie nicht nur zu ignorieren.

Wenn wir z. B. demnächst wieder über Sabine Constabels Aktivität reden, muss man auch über ihre Verbindungen und Kanäle Bescheid wissen, oder?

Ärgern oder provozieren will ich hier niemanden. Falls die Forumsleitung solche Verlinkungen nicht möchte, akzeptiere ich das als Gast gerne.

Ergänzung zum Buch:
http://www.voice4sexworkers.com/201....en-der-rettungsindustrie/


 Geschlecht*:Männlich  Offline
 Doris67 Doris67 setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2015-03-17, 01:12  Beitrag #383/398     Titel:  Re: RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

          Image
lust4fun hat folgendes geschrieben:

Ich habe Marcs Aufruf noch gut in Erinnerung, als er einmal darum bat, mit solchen Hinweisen nicht noch die Contraseite zu bestärken.


Ich gebe ihm recht, auch mich nervt das schon länger. Frage an die Administratoren/-innen: Könnten wir Zitate hurenfeindlicher Veröffentlichungen nicht ausschließlich im geschlossenen Sexworker-only-Bereich zulassen (und die bisher geposteten dahin verschieben)? Das fände ich politisch wesentlich schlauer.


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 nina777 nina777 setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2015-03-19, 11:57  Beitrag #384/398     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

The International Christian Alliance on Prostitution CONFERENCE, organized by the International Christian Alliance on Prostitution will take place from 21st May to the 26th May 2015 at the Green Lake Conference Center in Wisconsin, USA.

The conference will cover areas like International Christian Alliance on Prostitution (Icap) Is a Partnership Devoted to Offering Freedom and Change to People Involved in Prostitution and Those Who Have Been Trafficked for Sexual Exploitation. Made up of Regions Representing Africa, Asia, Europe, Latin America and North America, It Was Formed at the 2006 International Christian Conference on Prostitution.

http://10times.com/icap-conference


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BeitragVerfasst: 2015-12-12, 17:26  Beitrag #385/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben





Veranstalter
Ein Seminar des Bayerischen Seminar für Politik e.V.

Der Umgang mit sexuellen Minderheiten und Lebensweisen -
Gradmesser der Angst in der Gesellschaft?



Das Thema Sexualität war Jahrhunderte lang mit großen Ängsten und Scham besetzt. Verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen ringen um Deutungshoheit und sexuelle Selbstbestimmung. Akteure sind die Kirchen, die 68er-Bewegung, Frauenbewegung, Schwulen- und Lesbenbewegung, SM-, Huren-, Transgenderbewegung und viele andere. Inwieweit funktioniert Herrschaftssicherung über die Unterdrückung einzelner Minderheiten? Lässt sich dies auch in der Gesetzgebung nachvollziehen? Ziel ist es, VertreterInnen verschiedener Gruppierungen in diesem Seminar zusammen zu bringen, um die aktuellen Diskurse zu hinterfragen.


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BeitragVerfasst: 2016-02-10, 17:16  Beitrag #386/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Ich danke Julica für den Hinweis auf diese Veranstaltung in Wien

Ästhetisierung der Prostitution - Geschichte und Gegenwart - Internationales Symposium
Samstag, 05.03.2016, 10:00 Uhr, Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien
Volkshochschule Ottakring in Zusammenarbeit mit dem Verein feministischer Diskurs
http://theodorkramer.at/termine/int....e-und-gegenwart/#Programm

Das Symposium kreist um die Hypothese, dass
«Ästhetisierung stets eine Übertünchung und Verklärung, aber auch Heroisierung eines Geschehens [sei].»

Diese Ästhetisierung, so die Hypothese, wird in der Pro-SW-Bewegung gesehen. Eine «Ästhetisierung der Politik durch nach totalitärer oder diktatorischer Herrschaft strebende Bewegungen durch inszenierte Massenaufmärsche und durch symbolbeladene Rhetorik.»

Das Ästhetisierungstheorem, so ist zu vermuten, wirrd uns im weiteren Diskurs begleiten, womit unsere Überlegungen zu einer anderen Rede von Sexarbeit und Sexualität zusätzliche Aktualität und Notwendigkeit bekommt. Dazu demnächst an dieser Stelle ein Hinweis auf einen privat organisierten Workshop in Hamburg, sofern der Organisator zustimmt.

Der Theodor Kramer Gesllschaft habe ich inzwischen geantwortet. Die Antwort findet sich hier:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=150022#150022


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BeitragVerfasst: 2016-02-11, 16:42  Beitrag #387/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Workshop
Ein anerkannter Platz für die Sexdienstleistung in der Gesellschaft
Entwickeln von Sichtweisen, die über die aktuelle festgefahrene politische Debatte hinausweisen

Montag, 29. Februar bis Dienstag 1. März 2016 in Hamburg

In der Anlage das Programm zum Workshop.
Organisator ist Norbert Holtz, Politologe und aktiver Pro-SW Aussenstehender.

Wie ich finde eine gute Gelegenheit strategisch ProSW zu diskutieren, um auch solchen Positionierungen der Abolitionisten begegnen zu können, wie sie im neuen Theorem von der Ästhetisierung (s. vorhergehenden Beitrag) über Symposien in den Diskurs gebracht werden. Bei Interesse an der Veranstaltung bitte eine PN an mich, um Organisatorisches zu klären.


16b09 Workshop Sexarbeit 29.2.-1.3.2016 in Hamburg 3.pdf
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BeitragVerfasst: 2016-02-19, 12:43  Beitrag #388/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben


Ich wurde gebeten, diesen ausführlichen Veranstaltungshinweis hier als Nachtrag zu veröffentlichen (siehe Anlage). Nachfragen auch als PN gerne an mich


Der Umgang mit sexuellen Minderheiten - Gradmesser der Angst in der Gesellschaft?

Termin: 2. bis zum 6. Mai 2016
Tagungsort: Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See, Oberbayern ( http://www.vollmar-akademie.de/ , http://www.vollmar-akademie.de/tagu..../virtueller-rundgang.html ).
Veranstalter: Bayrische Seminar für Politik e.V. ( http://www.baysem.de/verein.html ), das die Grundwerte der sozialen Demokratie vertritt.


Liebe mögliche Interessierte,

Sexualität war Jahrhunderte lang mit - machtpolitisch durchaus gewollten - Ängsten und mit Scham besetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts und insbesondere seit 1968 rangen verschiedene Bewegungen um ihre sexuelle Selbstbestimmung und den Abbau von Diskriminierungen. Kam es zunächst zu einer Liberalisierung der Sexualmoral, so gibt es heute in Zeiten von neuen (Abstiegs-) Ängsten divergierende Stoßrichtungen bei der Gesetzgebung. Was bedeutet dies für sexuelle Freiräume?

Inwieweit ist der Umgang mit sexuellen Minderheiten ein wichtiger Gradmesser der Angst in der Gesellschaft? Werden in Zeiten wirtschaftlicher, politischer und sozialer Unsicherheit erneut von Rechts Forderungen nach repressiver Sexualmoral und -gesetzgebung, deklariert als Schutz für die Schwachen und als Rettung von Opfern, vorgebracht? Wie können aus der Position der sexuellen Minderheiten und Lebensweisen Perspektiven der Aufklärungsarbeit, des Erhalts und des Ausbaus sexueller Freiräume entwickelt und vernetzt werden?

Ziel ist es, in diesem Seminar Vertreter_innen verschiedener Bewegungen zusammen zu bringen, um die aktuellen sexualpolitischen Entwicklungen zu hinterfragen. Aus verschiedenen sexuellen Minderheiten, Lebensweisen und Bewegungen werden inhaltliche Impulse geben:

- Ines-Paul Baumann, Pastor der Metropolitan Community Church, Köln
- Hanna Hofmann, transsexuelle Sexarbeiterin, Berufsverband erotische und sexuellenDienstleistungen e.V., Leipzig
- Stephan Lubitz, Sprecher des ökumenischen Arbeitskreises SM und Christsein (SMuC), Hamburg

Gerne kann das Programm an weitere mögliche Interessierte weitergeschickt werden.

Zur Information und zum Weitersenden des Seminarprogramms hier die Links zur Homepage des Bayrischen Seminars für Politik
http://www.baysem.de/bildungsangebote/detail.html?seminarID=593


Mit besten Grüßen
Norbert Holtz (Seminarleitung)



2016-05-02, Ausgangsueberlegungen Seminar Umgang mit sexuellen Lebensweisen.pdf
 Beschreibung:

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 Dateiname:  2016-05-02, Ausgangsueberlegungen Seminar Umgang mit sexuellen Lebensweisen.pdf
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BeitragVerfasst: 2016-02-19, 13:28  Beitrag #389/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Und noch ein Hinweis:

Gerne laden wir Sie auch in diesem Jahr zu unserem Seminar aus der Reihe "Blaulicht trifft Rotlicht" ein.

Blaulicht trifft Rotlicht - IV
Prekäre Arbeit, asymmetrische Machtbeziehungen und Gewalteskalation? - Verschiedene Perspektiven zur Analyse realer Abläufe in der Sexdienstleistung

Forderungen nach "härteren Gesetzen" für das gesellschaftliche Feld der Prostitution / Sexdienstleistung, wie sie auch den gegenwärtigen Prozess der Rechtsgestaltung beherrschen, werden mit der Vorstellung von Zwangssituationen und der "Rettung von Opfern" begründet. Wir wollen im Seminar aus verschiedenen Akteursperspektiven auf die realen wirtschaftlichen, sozialen und emotionalen Prozesse in und um die Sexdienstleistung blicken. Welche Parallelen gibt es zu anderen Tätigkeitsfeldern, die ebenfalls in Teilbereichen durch prekäre Arbeitssituationen geprägt sind? Inwieweit sind die Formen von Begleitkriminalität und -gewalt durch die Spannungen zu erklären, die solchen prekären Arbeitsbeziehungen inhärent sind?

Wie könnte ein Handlungsansatz aussehen, bei dem polizeiliche Arbeit mit der Arbeit von Fachberatungsstellen, kommunalen Ämtern und der Selbstorganisation der Sexdienstleistenden sinnvoll aufeinander abgestimmt wird? Passen die diskutierten rechtlichen Regelungen und die bestehenden Bezeichnungen dafür?

Neben Polizeibeamt_innen, die mit Aufgaben der Kriminalitätsbekämpfung im Umfeld der Prostitution befasst sind, sind auch Vertreter_innen anderer beteiligter Akteursgruppen eingeladen. Wenn wir Interesse geweckt haben, können Sie sich unter folgendem Link anmelden: https://www.fes.de/oas/portal/pls/p....nmelden?Veranummer=197139

Das Programm finden Sie hier: http://www.fes-kommunales.de/_data/....chtrifftRotlicht_2016.pdf

Leiten Sie diese Mail auch gerne an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter.
Wir freuen uns Sie in der Friedrich Ebert Stiftung begrüßen zu dürfen.

Freundliche Grüße
das Team der Kommunal-Akademie
Tel:0228/8837107


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BeitragVerfasst: 2016-05-05, 09:12  Beitrag #390/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Bezug:
Frau Mau & die Sklaverei - Offener Brief DieWillkommenen, http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=12490
insbesonder ab: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=150607#150607 und folgende Beiträge bzw, was die Linksjugend betrifft ab hier: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=150754#150754

Quellen:
Antrag Bremer Linksjugend
Solidarität mit Sexarbeiter*innen - Nein zum neuen Prostituiertenschutzgesetz - Nein zu Bevormundung und Fremdbestimmung im sexuellen Dienstleistungsgewerbe
https://linksjugendsolidhb.files.wo....6/beschluss-sexarbeit.pdf

Diskussionsveranstaltung
- http://www.dielinke-bremen.de/nc/po....g-oder-ganz-normaler-job/
- http://www.youtube.com/watch?v=NjWtLcGflqI
- http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/....d714df4e1d882952eb33ae224

Verleumdung von Lara und mir als Zuhälter*innen und Menschenhändler*innen von Zwangsprostituierten
a) Radio Bremen - Buten und Binnen Beitrag vom 12.03.2010 («Der Zuhälter vor der Tür»)
b) DieLinke Bremen, Käufliche Liebe - Die Ware Frau, Broschüre, 2010 insbesondere Seite 34/35 in Verbindung mit Seite 36/37,
- «Zwangsprostitution in der Essener Straße»
- «Was war in der Essener Straße los?» Thea Kleinert «Ich wünsche den Frauen, dass sie einen Weg finden, der ihnen ein Leben und Arbeiten in Würde aufzeigt,
ohne Ausbeutung durch ZuhälterInnen. ... Mein Eindruck war und ist, dass der Staat hilflos zuschaut. Zuhälter und Menschenhändler haben offenbar leichtes Spiel»
- Mathias Pasdzior, Sprecher der Bürgerinitiative gegen unsere Location in der Neustadt mit Bezug auf uns und diese Location:
«Frauen leiden in der Zwangsprostitution. Sie leiden in Wohnungen in der direkten Nachbarschaft» siehe:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=95559 #95559, Beitrag 57, Broschüre zum Download



Ich stelle die Ankündigung hier ein. Sie könnte sachlich auch im Thread Deutsches Prostitutionsgesetz eingestellt werden, oder in einen Thread der sich mit den Aktivitäten der Abolitionistinnen befasst oder in den Thread zu Frau Mau und den Sisters (s.o. Bezug)


Keine Solidarität mit Sexarbeiter*innen
Der Kreisverband von DieLinke Bremen plant am 19. Mai 2016 eine Veranstaltung zu diesem Thema
Ort: Kuss Rosa, Buntentorsteinweg 143, 28195 Bremen
Die Veranstaltung steht unter anderem im Zusammenhang mit Diskussionen gegen die beantragte Nutzung einer in der Bremer Neustadt gelegenen Immobilie als SW-Ort und im Zusammenhang mit einem Antrag der Linksjugend Bremen, der eine Pro SW Haltung einnimmt (s.o. Quellen). An der Veranstaltung nehmen, so die Vorankündigung, Huschke Mau und Manuela Schon teil.

Der Veranstaltungsort ist klein. Eine Darstellung von Pro-SW-Positionen scheint veranstalterseitig nicht geplant. Ob eine Möglichkeit besteht, aus dem Publikum heraus Pro-SW Stellung zu beziehen, ist nicht sicher. Solche Stellungnahmen werden wahrscheinlich kaum als Diskussionsbeitrag gewürdigt werden. Trotzdem der Hinweis auf diese Veranstaltung da z.B. @ Snickermann und Stephanie Klee bereits direkt von Frau Mau bzw. Frau Schon durch Beleidigung bzw. Outing in ihren Persönlichkeitsrechten geschädigt wurden. Mehr Informationen folgen.


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BeitragVerfasst: 2016-05-15, 19:41  Beitrag #391/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Veranstaltung
Die Linke - Kreisverband Bremen Links der Weser


Für eine Welt ohne Prostitution


Mit: Manuela Schon (Wiesbaden, Linke gegen Prostitution)
Lena R. - ein Erfahrungsbericht
Moderation: Thea Kleinert (Die Linke, Kreisverband Links der Weser)
«Wir wollen über die Abschaffung der Prostitution laut nachdenken.»
https://www.facebook.com/dielinkeld....56583/?type=3&theater

Heute nahm ich diesen Veranstaltungshinweis zur Kenntnis. Auf die Verranstaltung war ich schon im Vorfeld aufmerksam gemacht worden und hatte hier darüber berichtet. Ursprünglich sollte auch Frau Huschke Mau an ihr teilnehmen. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit einem Bauantrag zum Betrieb eines Sexarbeitsortes im Buntentorsteinweg in der Bremer Neustadt, der in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort liegt. Gegen diesen soll sich eine Bürgerinitiative in Gründung befinden. Dazu und insbesondere zur ModeratorIn der Veranstaltung Frau Thea Kleinert einige Worte von uns.


Thea Kleinert

Thea Kleinert ist spätestens seit 2009 eine abolitionistische Aktivistin in den Reihen der Bremer Linken. Ihre Position ist dort derzeit nicht mehrheitsfähig. Sie war, und dass ist aktuell interessant, da sich eine Bürgerinitiative gegen Sexarbeit im Buntentorsteinweg zu gründen scheint, 2010 an den Aktionen der Bürgerinitiative gegen Sexarbeit in der Essener Straße maßgeblich beteiligt. Eigentümerin der Location war Lara, die jetzt die Betreibende des „Haus9“ ist, das sich um Transparente Betriebsführung und Faire Mieten (1) bemüht. Wir vom „Haus9“ haben im Zusammenhang mit unserer Location in der Essener Straße in Bremen erlebt und dokumentiert, welche Folgen die Aktivitäten von Frau Kleinert und ihrer Verbündeten für die Sexarbeit in Bremen hatte. Im Buntentorsteinweg deutet sich ein ähnlicher Verlauf an.


Ein kurzer Rückblick auf das Frühjahr 2010

In der Broschüre «Die Frau als Ware - käufliche Liebe - Menschenhandel und Zwangsprostitution» von DieLinke Bremen kommt Thea Kleinert ausführlich zu Wort (2, S. 36 f). Die Linke hat unter maßgeblicher Beteiligung von Frau Kleinert im Frühjahr 2010 die Kampagne gegen die Location in der Essener Straße unterstützt. Die Broschüre datiert auf Dezember 2010 und kann als Dokumentation diese Kampagne betrachtet werden. Monique Troedel, damals Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft unterstützte diese Kampagne. Sie schreibt im Vorwort der Broschüre:

«Mit dieser Broschüre zum Thema "Menschenhandel und Zwangsprostitution" ... möchten [wir] Vorurteilen entgegen wirken und allen Menschen damit die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. ... Wir möchten einen möglichst weit gefassten Einblick geben, und so kommen Betroffene zu Wort und Mitarbeiter von Institutionen und Organisationen, die mit dem Thema in unterschiedlicher Weise befasst sind. ... Frauen, die zur Sexarbeit gezwungen werden, leben mitten unter uns, oft in unserer Nachbarschaft.» (2, S. 4)

Auf Seite 34 f wird dann direkt auf die Essener Straße und damit auf Lara, auf uns vom „Haus9“ Bezug genommen. Im redaktionellen Text der Linken, der einem offenen Brief des Sprechers der Bürgerinitiative gegen unsere Location einleitet, wird als Tatsache behauptet:

«Die BürgerInnen in der Essener Straße in der Neustadt wehrten sich im Frühjahr dieses Jahres gegen Zwangsprostitution in ihrer Straße. Unterstützt wurden sie in ihrem Protest unter anderem von den LINKEN.» (2, S. 34)

Thea Kleinert damals Sprecherin der Beiratsfraktion der LINKEN im Beirat Neustadt im Interview in der Broschüre:
«Frage: Was war in der Essener Straße los?
Antwort: In der Essener Straße in der Neustadt gab es einen massiven Bürgerprotest gegen Prostitution in einem der Häuser in der Wohnstraße.
Frage: Was hast du empfunden, als du von der Situation der Frauen gehört hast?
Antwort: ... Für mich hat Prostitution etwas mit der Ausübung von Gewalt zu tun
Frage: Wie war dein, beziehungsweise das Engagement der Linken?
... Mein Eindruck war und ist, dass der Staat hilflos zuschaut. Zuhälter und Menschenhändler haben offenbar leichtes Spiel. ... Auf kommunalpolitischer Ebene haben wir die generellen Anliegen der Bürgerinitiative Essener Straße unterstützt. ... Der Beirat Neustadt hat jetzt einen wegweisenden Beschluss zum Umgang mit Prostitution und Zwangsprostitution in unserer Stadt gefasst, an dem wir mitgearbeitet haben.» (2, S. 36 f)


Mathias Pasdzior der Sprecher der damaligen Bürger-Initiative gegen Sexarbeit in der Essener Straße in einem offenen Brief, der Teil der Broschüre ist:
«Frauen leiden in der Zwangsprostitution. Sie leiden in Wohnungen in der direkten Nachbarschaft in guter Gesellschaft.» (2, S. 34)

Wir vom „Haus9“ wurden ausweislich der Broschüre von der Bürgerinitiative und den Linken, insbesondere von Frau Troedel und Frau Kleinert als namentlich in der Broschüre vertretenen, der Zwangsprostitution und des Menschenhandels beschuldigt. Entsprechend wurde ich in Buten und Binnen, der Nachrichtensendung von Radio Bremen, als Zuhälter bezeichnet und in den Zusammenhang von Menschenhandel und Zwangsprostitution gestellt. Im Mai 2010 stellt der Weser-Kurier fest, dass Lara Teil des Rotlicht-Milieus sei. Die Redakteurin Rose Gerds-Schiffler damals: Sie behauptet sich schon seit Jahren im Milieu. Heute ist Frau Gerdts-Schiffler die Pressesprecherin von Innensenator Ulrich Mäurer. Frau Gerdts-Schiffler manipulativ, kriminalisierend und entmenschlichend:

«Lara Freudmann ... wer sie sieht, käme nicht auf die Idee ... sie mit dem Rotlichtmilieu in Verbindung zu bringen. Mit dem Klischee einer Puffmutter hat Lara Freudmann äußerlich denn auch nichts gemein. Gleichwohl behauptet sich die Frau schon seit Jahren im Milieu .. und ... kaufte ein Haus, um mit "Kolleginnen" in einer "schönen Atmosphäre" anschaffen zu gehen.» (Weser-Kurier, 7. Mai 2010, S. 9, Artikel Aggressionen aus der Nachbarschaft)

Lara wurde ebenso wie ihre damaligen Kolleginnen (Deutsche, Nordosteuropäerinnen) durch das aggressive Vorgehen der Bürgerinitiative, die uns in Anwesenheit der Polizei durch nötigende Aufmärsche in der Location einschloss und mit Nutten raus - Nutten raus Rufen bedachte, in traumatisierender Weise verängstigt. N u t t e n , das erinnert an die Stuttgart-sagt-Stop Kampagne (3). Kunden fühlten sich massiv bedroht und wurden so am Verlassen des Hauses gehindert. Sie wurden verbal angegriffen, ihre Kennzeichen wurden notiert und es wurden permanent Fotos gemacht, uns aber polizeilich untersagt, Videodokumentationen anzufertigen. Posttraumatischen Belastungsstörungen (Panikattacken, Depressionen, Missbrauch von psychoaktiven Substanzen) bei den Betroffenen SW, die zum Teil bis heute Medikation erforderlich machen, waren die Folge. Lara war damals nicht in der Lage sich gegen den menschenverachtenden Hass und die Verleumdungen zur Wehr zu setzen. Ich verzichtete daher auf juristische Auseinandersetzungen.


Abolitionistische Körperverletzung

Die ModeratorIn Kleinert trägt persönlich für diese Vorfälle Verantwortung. Insofern ist sie natürlich eine "ideale" Besetzung für die Veranstaltung. Mit uns vom „Haus9“ wurde seitens der Bürgerinitiative und der Herausgebenden der Broschüre nie gesprochen. Die Mitglieder der damaligen Bürgerinitiative, die wir ansprachen, verweigerten jedes Gespräch mit uns und verhielten sich uns gegenüber (erhobene Faust) hochgradig aggressiv. Die inhaltlich für die Broschüre Verantwortlichen haben nie das Gespräch mit uns gesucht. Ihr Urteil: Zwangsprostitution in der Essener Straße ist nicht nur verleumderisch sondern angesichts ihrer Behauptung, allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen und Betroffene in der Broschüre zu Wort kommen zu lassen heuchlerisch und gewissenlos. Diese Gewissenlosigkeit wiederholt sich, wenn Frau Kleinert am 19.05.2016 die Für eine Welt ohne Prostitution Veranstaltung moderiert, bei der nur handverlesene SW Gegnerinnen, jedoch keine aktive SW und schon gar nicht wir als Geschädigte zu Wort kommen. "Opferschutz" a la Frau Manuela Schon und Frau Thea Kleinert. Wir hoffen, dass es nicht erneut - abolitionistisch motiviert - zur Terrorisierung von Aktiven im Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistung, seinen dies Gäste, SW, Betreibende von Locations oder andere in Bremen kommen wird.

Frau Kleinert werden wir in der Sache anschreiben. Unser Anschreiben entspricht inhaltlich diesem Text und greift Textpassagen aus weiteren Dokumenten (4) auf.



Quellen

(1)
Transparente Betriebsführung von SW-Orten - Zimmermiete
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=13338

Transparente Betriebsführung - Zimmermieten - Diskussion
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=13346


(2)
Käufliche Liebe - Die Frau als Ware - Menschenhandel und Zwangsprostitution
Die Linke Bremen
Bremen, im Dezember 2010
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=95559#95559, Beitrag 57, Download

(3)
Stuttgart sagt Stopp
http://stuttgart-sagt-stopp.de/home/nutten-sind-menschen/

Verbale Brandstiftung - Die Stuttgarter Grünen übertreffen die AfD
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=150884#150884

(4)
Bestätigung des Vorurteils von einem weit verbreiteten Hurenhass – Erwiderung auf ‚Deutschland als Bordell Europas?‘
http://www.das-marburger.de/2016/05....land-als-bordell-europas/


und

Sonja Huberlin 12. Mai um 23:22

So, ich werde diese Vorlage an alle schrägen Veranstaltungen schicken, die in Zukunft ohne Prostituierte auskommen wollen.

ACHTUNG: Die Email muss immer leicht angepasst werden, je nachdem ob nur eine Person oder mehrere da sind, ob Mau da ist oder nicht.

Änderungsvorschläge oder weitere Bausteine zum ein/-austauschen gerne als Kommentar. Bitte verbreitet das und ermutigt die Leute Mails zu schicken. Wir müssen endlich sichtbarer werden.

Auch die andere Mail könnte ihr nutzen und verbreiten. Ich erheben kein Copyright darauf.

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Webseite ... bin ich auf Ihre Veranstaltung " " aufmerksam geworden. Dabei fiel mir auf, dass Sie nur Prostitutionsgegnerinnen und -gegner zu Wort kommen lassen.

Als [Feministin, Wissenschaftlerin und Demokratin] finde ich die offensichtliche Exklusion von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern sowie Personen aus der sozialen Arbeit, der Wissenschaft und Politik, die eine andere, viel differenzierte Sicht vortragen könnten, problematisch.

Es ist meine Ansicht, dass wir in einer demokratischen Gesellschaft alle Stimmen und Ansichten zu Wort kommen lassen, auch wenn diese unbequem sind und nicht den aktuellen politischen Bestrebungen entsprechen, Prostituierte nur noch als unmündige Kontrollobjekte zu sehen, die auf Schritt und Tritt überwacht werden sollen. Diese Bestrebungen werden keinen Menschenhandel verhindern. Sie tragen aber sehr wohl dazu bei, Prostituierte per Gesetz zu Menschen zweiter Klasse zu degradieren.

Auch diese Degradierung kommt durch Ihr Veranstaltungskonzept zum Ausdruck. Vor einigen Jahren dachte ich, dass wir endlich den Punkt erreicht hatten, zu dem Prostituierte selbstverständlich zu Veranstaltungen, Diskussionen, politischen Verhandlungen eingeladen werden, wenn dies ihre Arbeit betrifft. Leider ist auch in dieser Hinsicht ein Rückschritt zu erkennen und ich muss zunehmend feststellen, dass sich in dieser Gesellschaft ein gewisser Hurenhass breit macht. Anstatt Prostituierten für ihre harte und anspruchsvolle Arbeit Anerkennung zu zeigen und sie als gleiche Bürger*innen zu behandeln, werden sie zunehmend schikaniert, kriminalisiert und ausgeschlossen.

Es entsteht außerdem bei mir der Eindruck, als dürften nur jene ehemaligen Prostituierten sprechen und Teil dieser Gesellschaft sein, die Prostitution jetzt bereuen und sie ablehnen. Leider wird dadurch das Stigma der Prostitution verstärkt - was im Übrigen die Anonymität von beispielsweise Huschke Mau bestätigt. Bei allem Respekt, den ich vor Frau Maus Erfahrungen habe, kann auch sie nicht für alle sprechen. Ihre Erfahrung darf auch nicht instrumentalisiert werden, um wiederum andere Sexarbeiter*innen zum Schweigen zu bringen und sie aus der politischen Debatte auszuschließen.

Ich fordere Sie dazu auf, das Konzept für diese Veranstaltung sachgemäß anzupassen und Expertinnen und Experten sowie Sexarbeiter*innen einzuladen, die eine differenziertere Sicht auf Prostitution haben, als Ihre aktuellen Gäste. Es mag ja sein, dass Sie beschlossen haben, dass es Prostitution nicht geben soll, aber das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht nur jene zu Wort kommen zu lassen, die radikal gegen Sexarbeit sind.

Ich fordere Sie auch dazu auf, diese durch öffentliche Gelder finanzierte Veranstaltung zu demokratisieren, sodass nicht nur eine Sichtweise und Erfahrung gehört wird sondern ein ganzes Spektrum sichtbar wird und, es bleibt zu hoffen, Anerkennung erfährt. Idealerweise würden Sie bei einer Veranstaltung zu Prostitution mindestens fünf Prostituierte aus den unterschiedlichen Segmenten einladen: Strasse, Bordell, selbständig, Student*in, Hartz IV Empfänger*in, Migrant*in, Gelegenheitsprostituierte - und davon mindestens einen Mann und eine Transfrau. Damit wären wir ein kleines Stück näher an der Realität dran.

Ich fordere Sie dazu auf, Personen einzuladen, die sich für Sexarbeiter*innen, ihre Rechte und Anerkennung einsetzen und gute Argumente gegen Verbote oder repressive Kontrollregime haben. Wenn Sie bei der Suche nach diesen (nicht gerade wenigen) Personen Hilfe brauchen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


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BeitragVerfasst: 2016-05-15, 20:22  Beitrag #392/398     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

was du da geschrieben hast Klaus, über die Vorfälle 2010, macht mich tief betroffen. Ich kenne Vergleichbares und auch die daraus resultierenden Folgen, und möchte euch, insbesondere aber Lara und den damals Betroffenen, mein wirkliches Mitgefühl aussprechen.


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BeitragVerfasst: 2016-05-18, 22:43  Beitrag #393/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Mit diesem Text wird die Veranstaltung Für eine Welt ohne Prostitution angekündigt:

Sexkauf stoppen!

Wir wollen zeigen, dass das geltende Recht in diesem Staat keinen Schutz für Frauen (und auch Männer) garantiert, die der Prostitution nachgehen müssen.

Frauen aus verschiedenen Ländern arbeiten in der Prostitution, ohne Chancen auf einen anderen Weg der Existenzsicherung.

Vorzeigebeispiele der Lobbyisten des Sexgewerbes sind weit entfernt von der Realität.
- Prostitution ist menschenunwürdig.
- Prostitution ist keine normale Arbeit wie jede andere.
- Sie ist keine Carearbeit (Fürsorge, Sozialarbeit).-

Die mit Prostitution einhergehende Kriminalität (Zuhälterei, Sozialversicherungsbetrug,
Steuerhinterziehung, Menschen handel, sexuelle Gewalt und Misshandlungen) ist eine Tatsache.

Wir sehen die Prostitution auch unter dem Gesichtspunkt der physischen und psychischen Belastungen (Traumatisierung).

Sexualität darf
• kein Handelsobjekt zu niedrigen Preisen
• nicht mit schweren gesundheitlichen Risiken
• nicht mit Druck und Gewalt und
• nicht mit Ausbeutung durch ZuhälterInnen, Beschützer und "VermieterInnen" verbunden sein.

Wir wollen über die Abschaffung der Prostitution laut nachdenken.
Hilft ein Sexkaufverbot? Müssen Freier aussterben?
Welches Handeln in unserer Gesellschaft ist notwendig?
(Hvhbg. K.F.)
Quelle: https://www.facebook.com/events/245711549152591/


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BeitragVerfasst: 2016-05-19, 00:02  Beitrag #394/398     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Also unverhohlener Prohibitionismus. Das war ja zu erwarten.


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BeitragVerfasst: 2016-05-31, 20:21  Beitrag #395/398     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo ihr Lieben,

Am 2. Juni 2016 – ausgerechnet dem Internationalen Hurentag – wird im
Bundestag das „Prostituiertenschutzgesetz“ besprochen.

Unser lautstarker, anhaltender und gut begründeter Protest gegen das
Gesetz wurde bis jetzt von den Politiker*innen ignoriert – aber wir
lassen nicht locker!

Proteste und Aktionen finden statt in

Berlin: „MEIN KÖRPER, MEIN BETTLAKEN, MEIN ARBEITSPLATZ“ – 11:00
Uhr vor dem Bundestag (zwischen Louise-Schröder-Haus und
Bundestag)
http://berufsverband-sexarbeit.de/a....en-entwurf-des-prostschg/
https://www.facebook.com/events/1701625250091545/

Hamburg: 15:00 – 17:00 Uhr „Registrierungsbehörde mit
Hurenausweisen“ am Hans Albers-Platz. 17:30 Uhr Filmvorführung
„Sexarbeiterin“ im B-Movie, Brigittenstrasse 5. Anschließend Zeit
für Publikumsfragen und Diskussion mit mehreren Sexarbeiterinnen.

Hannover: 10:00 – 13:00 Uhr „Registrierungsbehörde mit
Hurenausweisen“ am Kröpke

Rostock: Meine Nachbarin ist Sexarbeiterin! 19:00 Uhr
Filmvorführung „Sexarbeiterin“, 20:30 Uhr Publikumsgespräch mit
Sexarbeiterinnen und Experten aus Fachberatungsstellen. LiWu,
Friedrichstrasse 23.


Zusammenfassung und weiterführende Links:

http://berufsverband-sexarbeit.de/b....tionalen-hurentag-2-juni/


Kommt zu den Aktionen und teilt die Links in den sozialen Netzwerken!


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BeitragVerfasst: 2016-06-01, 20:04  Beitrag #396/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Prostituiertenschutzgesetz: Zwang und Stigmatisierung statt echter Hilfe!

Seit 1976 wird am 2. Juni der Internationale Hurentag als inoffizieller Gedenktag gefeiert. An diesem Tag bringt die Große Koalition nun ein Prostituiertenschutzgesetz in den Bundestag ein. Verbände und Beratungsstellen üben jedoch massive Kritik an dem Gesetzesentwurf. „Es ist wichtig, Prostituierte zu schützen. Dieser Gesetzesentwurf aber geht in die völlig falsche Richtung“, sagt Cansu Özdemir, frauenpolitische Sprecherin und Co-Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Durch die Anmeldepflicht droht den Frauen eine gesellschaftliche Stigmatisierung, zumal ihre Daten nicht sicher sind. Die Folge ist eine weitere Kriminalisierung, die gesundheitliche Zwangsberatung erhöht das Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen.“ Özdemir weiter: „Natürlich wünschen wir uns eine Welt ohne Armut und prekäre Arbeitsverhältnisse. Doch solange Menschen mit Prostitution ihren Lebensunterhalt verdienen, müssen wir ihnen, wie allen ArbeitnehmerInnen, Schutz vor Zwang, Ausbeutung und Datenklau gewähren.
Das Gesetz stellt keinen Schutz für die SexarbeiterInnen dar, anders als die Bezeichnung des Entwurfes suggeriert.“ Özdemir schlägt vor, besser strukturelle Ursachen zu bekämpfen: „Die sozioökonomische Ungleichheit sollte weltweit bekämpft und SexarbeiterInnen durch Beratungsangebote gestärkt werden.“

Am 17. Juni lädt die Fraktion DIE LINKE ab 17 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Das Prostitutionsgesetz und seine Umsetzung in Hamburg“ mit Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Fraktionsgeschäftstelle, Lilienstraße 15, statt.

http://www.bundesjustizportal.de/ha....g-statt-echter-hilfe.html


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BeitragVerfasst: 2016-12-25, 19:26  Beitrag #397/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben

Fachtagung

Das Prostituiertenschutzgesetz:
Implementierung - Problematisierung - Sensibilisierung


Termin: 09.-10.02.2017
Veranstalter: Zentraler Gleichstellugsbeauftragter der Universität Leipzig
Referentinnen: (in der Reihenfolge ihrer Beiträge)

- Vertreter*in des Bundesministeriums für Framilie, Senioren, Fauen und Jugend
- Dr.in Anja Schmidt, Humboldt-Universität zu Berlin
- Dr.in Barbara Rohner und - Paula Riedemann, Ban Ying e.V.
- Johanna Weber, BesD e.V.
- Dr.in Andrea Tivig, Terre des Femmes
- Naile Tanis und - Dorothe Thiering, KOK e.V.
- Sibylle Homt, Gesundheitsamt Dresden & Bufa e.V.
- Juanita Henning, Doña Carmen e.V.
- Isabelle Johansson, Lund University, Sweden
- Dr.in Lynzi Armstrong, Victoria University Wellington, New Zealand
- Elfriede Steffan, SPI Berlin
- Prof.in Rebecca Pates, PhD, Universität Leipzig
- Dr.in Ulrike Lembke, Universität Greifswald

Flyer:
http://www.gleichstellung.uni-leipz....titutionsschutzgesetz.pdf
Programm:
http://www.gleichstellung.uni-leipz....ostituiertenschutzgesetz/
Anmeldung:
http://www.gleichstellung.uni-leipz....etz/anmeldung-zur-tagung/
Teilnahmengebühr: 70 € (ermäßigt 40 €)

Interessant dazu eventuell auch:
Prof.in Rebecca Pates/ Dr.in Anne Dölemeyer / M.A. Julia Leser
(2016)
Schwierige Verhältnisse: Menschenhandelsopfer und Geschlecht in Gerichtsverfahren1 /
Difficult relations: How the Gender of Victims of Trafficking in Human Beings affect Trial Outcomes,
In: Femina Politica Heft 1/2016 (Vol 25/1)
"Moderne Sklaverei und extreme Ausbeutung in globalisierten Arbeits- und Geschlechterverhältnissen -
Modern Slavery and extreme exploitation in globalised labour- and gender relations",
S. 24-38.

Hier auf sexworker.att
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=151635#151635
Download:
https://www.researchgate.net/public....echt_in_Gerichtsverfahren


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 Lara Freudmann
hat was zu sagen
hat was zu sagen





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BeitragVerfasst: 2018-04-07, 18:34  Beitrag #398/398     Titel:  RE: Jahreskalender: Event-Ankündigungen Sexwork  Nach untenNach oben


Nach der Zukunft

Premiera filmului în stat de Nord-Westfalia
Data de 11.4.18, ora 20 la Filmmuseum Düsseldorf

Trailer
https://www.youtube.com/watch?v=15D7nqVT3sA

Mai multe informatii
http://andre-krummel.de/nachderzukunft.html


NachDerZukunft_PRESSEHEFT_web.pdf
 Beschreibung:

Download
 Dateiname:  NachDerZukunft_PRESSEHEFT_web.pdf
 Dateigröße:  2.85 MB
 Heruntergeladen:  11 mal


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