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 Kasharius Kasharius setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2017-05-17, 16:27  Beitrag #1/19     Titel: Deutschland betreffend Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Es ist in einem anderen Threat und auch sonst hier im Forum immer wieder über die Folgen von Migration, insbesondere durch die EU-Osterweiterung auf die Sexarbeit diskutiert worden. Es dürfte unstreittig sein, daß es durch die vermehrte Migration von Menschen aus Süd-Ost-Europa, bei denen es sich um EU-Bürgerinnen handelt, in jeder Hinsicht zu einer Verschärfung des Klimas innerhalb der Sexarbeit gekommen ist. Dies den Migrantinnen zum Vorwurf zu machen wäre töricht.

Die Politik hat aber nichts unversucht gelassen, das Problem der Migration auch dazu zu instrumentalisieren um einen regelrechten Feldzug gegen Sexarbeit zu führen. Die gesamte Debatte zur Prostitution mindestens der letzten 12 Jahre ist davon durchdrungen. Das zeigt die Welle von Bordellschließungen in Berlin ab 2005, oder auch die von Alice Schwarzer initiierte Kampagne im Jahre 2013.

Ein sehr gutes Beispiel für die unwürdige Art, das Thema Migration zu nutzen um Sexarbeit zu diskreditieren, ist die sog. VISA-Affäre im Jahre 2005. Gegen Ende ihrer zweiten Amtszeit geriet die damalige rot-grüne Bundesregierung,und konkret Bundesaussenminister Fischer unter starkem politischen Druck. Ihm und seinem Staatsminister im Auswärtigem Amt Ludger Volmer wurde vorgeworfen, durch eine zu liberale Visapolitik zu einem vermerten Anstieg an Schwarzarbeitern und Zwangsprostituierten aus Osteuropa beigetragen zu haben; im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Vorgänge um die Deutsche Botschaft in Kiew. Auf Betreiben der damaligen CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Anhörung von Aussenminister Fischer, Staatsminister Volmer und Innenminster Otto Schily wurde im Fernsehen und im Internet (erstmals) live übertragen. Ausschussvorsitzender war der CSU-Abgeordnete Hans-Peter Uhl , der sich später an der Kampagne von Alice Schwarzer beteiligte. Er im Verein insbesondere mit Reinhard Grindel, heute DFB-Präsident und Siegfried Kauder, Bruder des derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder nutzten die Anhörungen auch, um ein Scherbengericht über das von rot-grün 2001 verabschiedete Prostitutionsgesetz abzuhalten. Hier tauchen jene Scheinargumente und Unterstellungen auf, die später auch zur Verschärfung der Regelungen zur Sexarbeit im Jahre 2013 und für das Prostituiertenschutzgesetz herangezogen werden.

Hier die beiden Tondukumente

https://www.youtube.com/watch?v=J0_523LrBxA ab 5:30:00

https://www.youtube.com/watch?v=vFneDj3w8FI 8:40:00


Ich freue mich auf eine anregende Diskussion.

Kasharius grüßt


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Verfasst: 2017-05-17, 16:27  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2017-05-17, 18:02  Beitrag #2/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Danke für deinen Beitrag :)

Ich freue mich auf eine sachliche Diskussion und steuere zunächst nur mal diesen Artikel bei:

Prostituiertenschutzgesetz - Schutz vor Prostitution und Migration

Rede von Juanita Henning über das „Prostituiertenschutzgesetz“ auf den 4. Frankfurter Prostitutionstagen

https://www.voice4sexworkers.com/pr....ostitution-und-migration/


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BeitragVerfasst: 2017-05-17, 23:17  Beitrag #3/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Richtig, Kasharius, die so genannte "Visa-Affaere" in 2005 brachte alles ins Rollen, also vor 12 Jahren.
Diese "Blase" bzw. das "Volumen" (wie bei der Bankenblase, beginndend mit "Lehmanns & Brothers" oder so der Deutschen Bank und co. wegen der schnellen und unbuerokratischen Geldgier auf dem Aktienmarkt, dessen faule Aktien nun in Badbanks verramscht werden) platzte irgendwann, dass das Sexarbeits-Niveau zusehends herabgstuft wurde durch vielerlei Gruende, dass sich manche Sexarbeiterinnen dagegen wehren (und in Freierforen als "zickig" bezeichnet werden), weil viele SexarbeiterInnen das echt spuerbar besonders im finanziellen Bereich am eigenen Leibe spueren.
Das Sexarbeitsniveau ist also herabgestuft auf das Niveau der Sexarbeit an die anderen Laender naehert sich an. Alles uferte sich nun aus. Was nun? Der Staat reagiert mit hanebuechenen Gruenden wie Menschenhandel usw. mit der Novelle des ProstSchG.

Es war und ist schon eigentlich auch hier in diesem Forum schon alles gesagt, nur wurde es vielfach "weggewischt".

Mir fiel und faellt nur auf, dass immer wieder gerade die Kunden in Sachen "Migrations-Sexarbeit" still sind, hier in diesem Forum keine Stellung nehmen, warum sie vermehrt Migrantinnen besuchen (Geiz? Ich sage es mal so: Blasen koennen eigentlich -fast- alle)
, aber hier fleissig lesen, was die SW fuer eine Meinung in Sachen Migration haben.


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BeitragVerfasst: 2017-05-18, 19:36  Beitrag #4/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Die Migration wirkt sich sicher auch auf die Sexarbeit aus, so wie auf fast allen anderen Wirtschaftsbereiche. Wenn das Angebot grösser wird sinken die Preise, der Konkurrenzdruck wird grösser. Der Lebensstandart ist hier recht hoch, wird aber immer schwieriger aufrechtzuerhalten. Wenn die Löhne nur geringfügig steigen und die Kosten mehr, wird es enger. Die Produktionskosten sind höher und die Produkte teurer. Daher wurde und wird in Billiglohnländer ausgelagert.
Zum Beispiel in der Bau- oder in der Pflegebranche ist auch ein eindeutiger Trend feststellbar. Arbeitnehmer aus EU Ländern mit weniger hohem Lebensstandart lassen sich leichter Rekrutieren, teils zu weniger Lohn und schlechteren Bedingungen. Dabei sind aber nicht diese Menschen das Problem, sondern das Wirtschaftssystem. Haben sie ihren Lebensmittelpunkt nicht z.B. in der Schweiz oder in Deutschland, ist es für diese Arbeitnehmer sicher auch lukrativ. So werden im Pflegebereich vermehrt osteuropäische Pflegende privat angestellt. Die EU internen Regeln und die Personenfreizügigkeit ermöglicht diesen Transfer. Aus Drittstaaten ist es dann schwieriger.

Für D oder CH SW z.B. oder SW aus anderen EU Ländern die sich hier fest niederlassen, kann der Preis nicht zu tief angesetzt sein, da die Lebenskosten auch entsprechend höher sind.
Die Preise werden zum Teil schon sehr gedrückt von SW die den Transfer mit der befristeten Arbeitsbewilligung machen und in ihrem Land leben.
Das bringt für die einheimischen SW Nachteile im Wettbewerb.
Andererseits sind die Aufwendungen und die Entbehrungen der "Reisenden" zum Teil auch nicht ohne.

Und es kommt dann in dieser Beziehung schon sehr auf das Verhalten der Kunden an. Lässt man sich einfach von tiefen Preisen locken, nur weil es günstig ist, ohne zu wissen ob die Qualität dann auch einigermassen ist, oder das Angebot mit diversen Aufpreisen versehen ist. Und was erscheint einem selber als fair. Das muss jeder Kunde für sich selber klären.
Ich persönlich springe nicht auf solche Tiefpreisangebote an und versuche auch nicht den Preis zu drücken.

In der CH ist es noch etwas anders. Man verdient den höchsten Betrag, hat aber auch die höchsten Kosten. Der CH Franken halt.
Wenn man sich das Angebot so anschaut, hat es wirklich nur noch recht wenige CH SW. Neben viel Osteuropa aber auch recht viele SW aus Deutschland.

Die Sexarbeit wird immer wieder gerne durch die Politik instrumentalisiert. Sie hat eine eher schwache Lobby und lässt sich mit Problemen profilieren die in der Gesellschaft niemand möchte, wie Kriminalität oder moralisch nicht der Norm entsprechen.
Das es Probleme gibt ist unbestritten, aber es sollte mal etwas genauer hingesehen werden. Es gilt die Selbstbestimmten und Organisierten SW zu unterstützen und mit ihnen zusammen einen vernünftigen Umgang mit dem Wirtschaftszweig SW zu finden und Ausbeutung real zu bekämpfen. Nicht wie mit diesem ProstG, das so ein typischer am Ziel vorbei, unnützer und diskriminierender Papiertiger ist.

Ich hoffe immer auf das Positive und den gesunden Menschenverstand in meinem Leben, so auch in dieser Auseinandersetzung.

LG Ursa Minor


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BeitragVerfasst: 2017-06-15, 23:00  Beitrag #5/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Das alte ProstSchG war fuer uns SW ja ganz ok so einigermassen.
Dann kamen die MigrantInnen.
Vieles lief aus dem Ruder. Sehr viele deutsche SW zogen sich nun resigniert, weil z.B. aus Mangel am "Ehrenkodex der Huren" aus dem Rotlichtmilieu aus vielerlei Gruenden zurueck, hoerten ganz auf oder sattelten um auf Domina oder Escort.
Die ganz treuen SW der "2. Klasse" blieben ihrem "normalem" Sexwork treu, mussten dann aber als Konsequenz drastische Einnahmeverluste verbuchen.
Den Finanzaemtern blieb es natuerlich nicht verborgen.
Die Polizei und Politiker haben sich die Folgen jahrelang angeschaut.
Es folgt deshalb das neue ProstSchG.
Ein Verein wehrt sich mit der Verfassungsbeschwerde dagegen, die hauptsaechlich von deutschen Bordellbetreibern (die haben ja Knete), natuerlich Knete fuer Umbau ihrer Bordelle nach Wuenschen der Politiker haben, aber keine Lust haben, fuer die SW-MigrantInnen Wohnraum (und somit eine private Meldeadresse wegen dem Hurenausweis) zu suchen und zu verschaffen (also Ressourcen fuer SW-MigrantInnen zu verschaffen (sehr anstrengend, da ist ein Umbau des Bordelles einfacher) und Angst haben, wenn bei einer Polizeidurchsuchung eine ohne Hurenpass erwischt wird, das Bordell schliessen muessen... Bordellbetreiber wollen nur in Ruhe Zimmermiete kassieren und wollen, dass SW-MigrantInnen selbst um ihte eigene Wohn-und Meldeadresse kuemmern) vereinzelt seeehr wenigen SW und seeehr wenigen Kunden finanziert wurde. Ich bin mir absolut total sicher, dass keine einzige SW-Migrantin fuer die Verfassungsbeschwerde gespendet hat.
Tja, schaun' mer mal.
Es wird nun "gerichtet".
In Oesterreich ist es durch, Schweden und Frankreich haben auf ihre Weise reagiert.
Ich glaube nicht, dass Deutschland "weich" wird und sich nicht vom neuen ProstSchG abbringen laesst. Deutschland will ja stark bleiben.
Also, mit kurzen Worten:
Ich glaube nicht an den Erfolg der Verfassungsbeschwerde, allenfalls vielleicht nur minimal z.B. in Sachen Datenschutz.
Nun wurde die Verfassungsbeschwerde "abgegeben". Mich wunderte nur, dass bis auf drei Personen keine einzige weitere SW zumindest aus naeherer Umgebung mit dabei war, trotz Aufrufs des Vereins, "zahlreich" bei der Abgabe zu erscheinen.
Tja, die Resignanz ist zu gross, die Deutschen sind "zu brav", zahlen ueberall gerne drauf, ob emotional, wirtschaftlich, finanziell oder sonstiges und sind gerne fuer alle anderen da..... und nehmen es hin..... bis zur SW-Selbstaufgabe, um wenigstens noch die eigene Existenz zu retten....


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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 08:15  Beitrag #6/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@couchy, ich fürchte, da wirfst Du gerade einige mediengestützte Halb-Informationen über den Vorgang der Einreichung einer Verfassungsbeschwerde von direkt betroffenen SexdienstleisterInnen durcheinander.
Die auf ihre GrundGesetzliche Rechte und ihre Menschenwürde pochenden Betroffenen selbst klagen, sie nutzen das Angebot der Infrastruktur eines Vereins und die fachliche Kompetenz eines versierten Rechtsanwaltes zur Erhaltung ihrer Rechte.

Denn nur gemeinsam sind wir stark.


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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 12:04  Beitrag #7/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

couchy alias shaun alias hamster

> Erneut gesperrt wegen permanenter migrantenfeindlicher Hetze

Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass wir dieses Verhalten NICHT tolerieren werden. Da nutzt auch das anlegen mehrere Profile nichts...


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 Kasharius Kasharius setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 12:45  Beitrag #8/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Melanie

ach menno... schade..aber wohl nicht zu vermeiden...!?

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 12:57  Beitrag #9/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Ich empfand diesen Artikel jetzt nicht als hetzerisch gegen Migrantinnen. Eher eine Meinungsäusserung oder Sichtweise. Und vielleicht nicht fundiert argumentiert.

Aber ich kenne die Zusammenhänge zu wenig und auch die Vorgeschichte der Userin in Forum nur zum Teil. Daher soll dies nicht als Kritik gelten, sondern nur als Ausdruck des Empfinden eines Gastes.

Liebe Grüsse


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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 15:26  Beitrag #10/19     Titel:  Re: RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

          Image
Ursa Minor hat folgendes geschrieben:

Aber ich kenne die Zusammenhänge zu wenig und auch die Vorgeschichte der Userin in Forum nur zum Teil. Daher soll dies nicht als Kritik gelten, sondern nur als Ausdruck des Empfinden eines Gastes.


Danke, und natürlich ist uns klar das diese Entscheidung im ersten Moment so nur schwer nachzuvollziehen ist.

Natürlich steht jedem hier frei, seine Meinung zu äußern. Jedoch haben wir in den letzten Wochen/Monaten mehrmals darauf hingewiesen das wir pauschale Verurteilungen und Schuldzuweisungen gegenüber unseren migrantischen KollegInnen von dieser Person nicht weiter dulden werden. Erst recht nicht, wenn jemand immer wieder subtil versucht damit "Stimmung" zu machen.

Die letzten Male hatten wir, eben aus Respekt vor der freien Meinung einer Sexarbeiterin, spät gehandelt. Zu spät wie wir heute wissen. Und eben daher jetzt diese beherzte schnelle Eingriff um die Sache nicht wieder eskalieren zu lassen.

Aber insofern passt das ganze ja zum Threadtitel:
Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik

Ja, denn das ProstSchG ist nicht entstanden um Menschen in der Sexarbeit zu schützen sondern um es Migranten, die in Deutschland nicht wohnhaft sind, möglichst schwer zu machen. Ein Gesetz, das es Frauen aus ärmeren EU- und vor allem Dritt-Staaten schwerer machen soll hier in Deutschland der Prostitution nachzugehen.

Und es ist ein Rechtspopulismus wie dieser von anonym im Internet abgesetzen "Meinungen", der die letzte Zeit leider salonfähig geworden ist. Ausländerbashing... ohne Fakten und ohne Rücksicht auf Verluste. Das wird man ja wohl sagen dürfen...
Kein WIR sondern erst ICH.. dafür müssen "die" dann weg. DIE sind schuld das es MIR schlecht geht. Ist auch viel einfacher als sich dafür einzusetzen das es allen besser ginge.

"Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig." Zitat Sophie Scholl


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BeitragVerfasst: 2017-06-16, 22:46  Beitrag #11/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Melanie

na das nenne ich mal ein Statement! BRAVO!

Im übrigen: Es ist wirklich zu einfach zu behaupten, alle SW aus Süd-Ost-Europa würden die Preise und Qualitätsstandarts senken und es den übrigen (deutschen) SW somit erschweren, ihre Arbeit gut zu machen. So aber die Quintessenz der threats von @wem-auch-immer.

Solidarität ist doch besser als Stigmatisierung. Das sollten wir doch den Abos voraus haben.

Kasharius grüßt und wünscht uns allen ein schönes Wochenende


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BeitragVerfasst: 2017-06-17, 19:37  Beitrag #12/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo couchy, ich wollte schon immer einmal mit Dir in Kontakt treten,
auch, oder gerade, weil mich das Wort Migrantin, wenn es aus Deinem Mund kommt, seltsam berührt.
Okay, im vielgepriesenen Neuseeland, da hat man Migrantinnen, es geht wohl um Asiatinnen,
gleich von vornherein ausgegrenzt, sprich, die machen sich strafbar. Die dürfen halt nicht.
Hätte Europa nun auch machen können. Aber Neuseeland ist nicht Deutschland in Europa.
Handwerker aus Polen sind auf den Markt gedrängt, und regt sich heute noch einer auf?
Die Übergangszeit von 2007 bis 2014 für Frauen aus Rumänien und Bulgarien geht voll auf die
Verantwortung der Freizügigkeitspolitiker, die keine andere Beschäftigung als die Selbständige
zugelassen haben, aus Prinzip, um den heimischen Arbeitsmarkt zu schonen.
"Was Friseure können
können nur Friseure
"
habe ich heute beim Friseur gelesen und gedanklich auf die Sexarbeit übertragen.
Die Migrantinnen und ihre Freunde haben viel Mist und Schaden angerichtet, auch weil sie sich
nicht helfen lassen wollten. Ich denke da nur an Bilder die im Hausflur aufgehängt wurden
(hat mir Tanja Regensburg erzählt) womit die lebenswichtige Unauffälligkeit des stillen Gewerbes
ad absurdum geführt wurde, oder die Straßenprostituierten in der Dudweiler in Saarbrücken,
hab' ihnen Info gebracht, ich kenne sie, die wild gestikulierend, als müßten sie zur Entbindung
ins Krankenhaus, Autos anhalten wollten. Das sind schon Auswüchse. Das gefällt mir gar nicht.
Aber: Was ist jetzt der eigentliche Grund dafür, dass das ProstG seine Hoffnungen nicht eingelöst hat?
§180a, §181a, §120 OWG? Zwischen 2007 und 2014 hätte es gar keine Beschäftigungsverhältnisse geben können.
Das wollten die Freizügigkeitspolitiker so, ohne natürlich die Prostitution im Auge zu haben.
Sie hätten Kohle nach Hause schaffen können und gleichzeitig eine Krankenversicherung und einen Aufbau
ihrer Altersversorgung gehabt. Denn wer einmal Deutsch gelernt hat, der wird auch in Deutschland auf
Arbeitssuche gehen. Mein Schneewittchen hat gleich nach 2014 einen Hauptjob angenommen und macht nebenbei
weiter. Vor 2014 ging das nicht so ohne weiteres.
Es wäre anders gelaufen, wäre Ausbildung möglich gewesen, hätte es Arbeitgeber geben dürfen, die sich um
die armen Hascherl kümmern hätten dürfen. Aber die durften ja gar nicht, was bei der Mädchen WG dazu
geführt hat, dass die Frauen auf sich selbst aufgepaßt haben. Und gebracht wurden sie von anderen.
Dazu kann ich aber nix sagen weil ich diese Kreise nicht kenne. Aber die Betreiber* kennen sie. Und da
finden viele, dass sich was ändern muß und machen keinen Hehl daraus, dass sie das ProstSchG gut finden.
Gescholten habe ich jetzt den Gesetzgeber. Die Betreiber* haben da nur blöd gaffend ihr Geld gezählt.
Und die Kunden fanden 'Geiz ist geil' geil, und konnten mal 'ne zeitlang den Obermaxi raushängen.
Jetzt gibt sich manche Rumänin als Britin aus und färbt sich die Haare Schwedenblond. Warum wohl?
Ist Rumänin tatsächlich zum Unwort geworden? Ungarin? Bulgarin? Nein. Ich Bulgarisch. Ich Ungarisch.
Höre ich mit Stolz in der Brust. Und was wollen die Kunden? Körpersäfte. Hallo! Geht's noch doofer?
Nein. Es sind nicht die Migrantinnen, die die Suppe versalzen haben. Es ist die Reglementierung von SW.
Da diese mit dem ProstSchG nun erst recht in Fahrt kommt, werden sich die Verdrängungsprobleme verstärken.
Law and Orders* und Abolitionisten* reiben sich die Hände und warten ab. Stichwort: Illegalität.
Liebe Grüße von floggy


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 floggy
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BeitragVerfasst: 2017-06-18, 16:44  Beitrag #13/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo Hamsterchen, es tut mir leid für Dich dass Melanie keinen anderen Weg sah als Dich zu sperren.
Wird nun hoffentlich nicht für immer sein. Ich hatte mich nach vergessenem Kennwort erneut angemeldet,
um mit Dir über Migration und Klassenkampf im Sexgewerbe zu diskutieren. Jetzt hab' ich niemanden zum
Streiten. Emotional wären wir auf gleicher Wellenlänge gewesen, hab' ich mir immer gedacht. Aber was
den Klassenkampf betrifft, der bezieht sich bei mir nur auf größenwahnsinnige Großbetriebe, deren
häufigstes Unwort Invest und Investment sind. Aber daran ist der eine dann auch gescheitert. Aber
so Häuser wie das von Klaus Fricke? Ne, also da hab' ich Symphatie dafür und kann auch wohlwollend
nachvollziehen, warum er seine Immobilie innerhalb fünf Jahren abschreiben muß, und nicht innerhalb
von zehn Jahren beispielsweise: Weil die Verfallszeit im Sexgewerbe enorm ist dank unermüdlicher
Prostitutionsgegner. Und das ist die Stoßrichtung: Nicht ins eigene Fleisch, sondern dort wo die Gegner
sitzen. Eine andere symphatische Betreiberin war Felicitas Schirow. Wir kennen auch weitere Betreiber*
deren Namen ich jetzt nicht nennen will, weil sie in der Öffentlichkeit nicht zuvorderst damit in
Erscheinung treten (wollen). Denen geht es jetzt alle schlecht. Und natürlich, den Sex Workers auch.
Was den Einkommensunterschied womöglich angeht, denke ich dass grundsätzlich geklärt sein muß, dass
kapitalintensive Unternehmer natürlich ihre Rendite verdienen incl einer Risikoprämie. Und dass die
Risikoprämie nun wieder höher als beispielsweise bei einem Kosmetik Institut ausfällt, hat ihre Ursache
in den Gesetzen die Sexarbeit betreffen. Klar leistet der Sex Worker im Vergleich zum Betreiber
wesentlich mehr, denn es geht nunmal um eine höchstpersönliche Dienstleistung, als beispielsweise das
Verhältnis Unternehmer versus Angestellte bei einem Kosmetik Institut ausfällt. Auch wird die Leistung
eines Sex Workers auf dem Markt wesentlich seltener angeboten, als beispielsweise die Vermietung oder
Verpachtung von Räumen, sei es nun Wohn- oder Gewerberaum. Schon deshalb sollte hier der Sex Worker
besser wegkommen als beispielsweise wieder die Kosmetikerin. Nicht übersehen werden darf auch, dass
viele Betreiberinnen Sexarbeit zusätzlich anbieten oder einmal angeboten haben. Dass sie auf diese
Form der Altersvorsorge nunmehr angewiesen sind, hat wieder mit der Jahrzehnte langen Weigerung der
Sozialversicherungen zu tun.
Wegen den Migrantinnen habe ich eine klare Linie. Dennoch fällt mir hier immer die Frau aus der
Landsberger Straße ein, zu der ich über fünf Jahre gerne gegangen bin (1988 bis Mitte 1993) und die
dann wohl auch ihren Job an den Nagel hängen mußte, weil Osteuropäerinnen nach dem Mauerfall
unübersehbar wurden. Ich kenne diese Zeit nicht. Da war ich nicht mehr aktiver Kunde. Aber ich denke
schon, was wird sie wohl gemacht haben? Und von Berlin weiß ich, dass die Trans Frauen stinkesauer auf
die Ungarn sind, weil sie von diesen vertrieben wurden. Nur, ich frage mich, warum war das so möglich?
Weil die deutschen Zuhälter gesetzestreu geworden sind, und den neuen Zuhältern nichts entgegenzusetzen
vermochten? Oder weil es gar keinen Zuhälter im einstigen Sinn mehr gab, und die Polizei die neuen
Zuhälter nicht ausreichend bekämpft hat? Ich spekuliere da nur. Wie sollte ich auch eine Ahnung davon
haben. Aber dass die Polizei jetzt mit dem ProstSchG wieder anfängt Zuhälter zu spielen, das sehe ich
ganz deutlich. Und das ist einfach lächerlich. Klar kann die Polizei Einfluß nehmen und die Preise und
die Wirtschaftlichkeit prüfen und durchsetzen. Aber die Polizei ist kein Gewerbebetrieb. Und eine Polizei
die ständig Aufsichtsrat und Betriebsrat spielt, ist auch lächerlich. Das ist Aufgabe von Gewerkschaften
und Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen.
Und Betreiber* und Sex Workers bilden keine Sozialpartnerschaft. Das mag einen nicht verwundern.
Womöglich wäre das Gegenteil spektakulärer. Sozialpartnerschaft in Deutschland ist der Garant für Erfolg.
wiki weiß Bescheid: Der Begriff Sozialpartnerschaft bezeichnet das kooperative Verhältnis der Sozialpartner
(vor allem Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände) mit dem Ziel, Interessengegensätze durch Konsenspolitik
zu lösen und offene Konflikte einzudämmen
. Aber im Sexgewerbe kann ja nicht sein, was nicht sein darf.
Was das ProstG schon verhindert hat, wird nun durch das ProstSchG in völlig weite Entfernung katapultiert.
Hamsterchen, Du bist kein Einzelfall im Sexgewerbe. So wie Du denken und fühlen einige mehr. Das weiß ich
von meinen Infogängen. Warum sollte es auch anders zugehen, als im Durchschnitt der deutschen Bevölkerung?
Darum wäre mir sehr gelegen, diese Fragen diskutieren zu können. Denn noch können wir nicht getrennt
marschieren weil wir zu wenige sind. Darum kommt es auf jeden an. Vielleicht bist Du Dir auch nur
isoliert hier vorgekommen und hast dann erst Recht Contra gegeben. Ich wollte eigentlich nie viel schreiben.
Aber kürzer gehts halt nicht.
Liebe Grüsse von floggy


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BeitragVerfasst: 2017-07-11, 15:04  Beitrag #14/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

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floggy hat folgendes geschrieben:
Es sind nicht die Migrantinnen, die die Suppe versalzen haben. Es ist die Reglementierung von SW.


So ist es. Reglementieren heißt nicht, wie viele meinen, "erlauben", sondern "überwachen und einschränken", und kann bis zum Verbot gehen (und das neue deutsche Gesetz geht in der Tat bis hart an ein de-facto-Verbot von Sexarbeit). Und für die Rechte von Sexarbeitern/-innen tut Reglementarismus gar nichts, im Gegenteil.


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BeitragVerfasst: 2017-07-18, 03:04  Beitrag #15/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

"Die sollen gar nicht erst kommen" - Sabine Constabel -
Tonmitschnitt


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BeitragVerfasst: 2017-07-18, 07:48  Beitrag #16/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

AfD-Mentalität und -Sprech sind in Mode, bei Constabel wie schon seit langem bei Schwarzer.


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BeitragVerfasst: 2017-07-18, 09:21  Beitrag #17/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Der Clip ist sehr geil gemacht und entlarvt mal wieder Constable&Co...

Chapeau!


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 Kasharius Kasharius setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2017-07-18, 11:31  Beitrag #18/19     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Die Qualität des Videosd ist sehr gut. Nun kennen wir ja alle die Geisteshaltung von Frau Constable . Sie ist die Vorsitzende des Vereins SISTERS e.V. der sich dem Namen nach für einen Ausstieg aus der Prostitution einsetzt und lt. Präambel der Satzung langfristig ein Prostitutionsverbot anstrebt (was mit dem Grundgesetz nicht in Einklang zu bringen wäre!). Ihr Beispiel mit dem Bäcker oder der Schneiderin und dem Schlafplatz ist schief,da - soweit ich es jetzt nochmal schnell nachprüfen konnte -weder die Gewerbeordnung noch die Handwerksordnung eine dem ProstSchG vergleichbare Regelung wasdas Schlafplatzverbot betrifft, vorsieht. Die SW legt mit ihrem Wortbeitrag den Finger in die Wunde (wusste sie von dem Clip?) und die Reaktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie selbsternannte Fürsprecher mit "Klienten" umgehen, die offenkundig nicht ins Opferklischee hineinpassen.

ABER: Nähert man sich der Aussage mal "unbefangen" könnte zweifelhaft sein, ob es sich bei dem Statement um ihre tatsächliche Meinung handelt, oder sie in dem Moment nur die vermeintliche Motivation des Gesetzgebers widergeben wollte. Der Clip bricht ja hier ab und wir wissen jetzt nicht, ob und wie der Dialog weiterging..(gibt es eine Long-Version des Clips?)

Bitte nehmt mir meine Bedenkenträgerei nicht zu übel...

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-07-19, 12:26  Beitrag #19/19     Titel:  RE: Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik  Nach untenNach oben

Wirklich gut gemacht der Clip. Und der Inhalt sehr entlarvend. Ich kenne den Verein Sisters e.V. nur vom Namen her. Schon krass was für Verdrehungen da daher kommen. Jedes Mittel recht, das Ziel ist ja klar.


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Instrumentalisierung der Sexarbeit durch Politik


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