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BeitragVerfasst: 2016-06-15, 12:00  Beitrag #261/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

13.06.2016
KURFUERSTEN-KIEZ
ERPRESSERBANDEN TERRORISIEREN HUREN

Foto
Moabit - Es geht um "Gehweg-Miete" in Hoehe von 120 Euro die Woche: Huren in der Buelowstrasse in Schoeneburg sollten zahlen. Es waren aus Sicht der Polizei ueber Monate hinweg Erpresser unterwegs, um bei Prostituierten abzukassieren. Der erste Prozessanlauf diesen Montag aber platzte.

Im Sicherheitssaal und hinter Panzerglas sollten sie sitzen: Mohamad A. (46), Mohamad M. (36), Mirza P. (42) als mutmassliche Bande sowie Alexandru B. (24), der einmal Beihilfe geleistet haben soll.

Die Anklage geht von 16 Faellen in der Zeit von September 2014 bis November 2015 aus. Opfer: Frauen aus Ungarn, Tschechien, Rumaenien. Wollten sie sich in der Buelowstrasse Freiern anbieten, seien ihnen erst einmal die "Spielregeln" klargemacht worden.

Als "Chef der Strasse" soll Mohamad A. von den in seinem Einflussbereich taetigen Huren 120 Euro "Standgeld" die Woche eingetrieben haben. Wenn er selbst nicht konnte, hat er eintreiben lassen. Mitte Dezember wurde der Deutschlibanese verhaftet - wie M. und P. sei er im Cafe´ Buelow angetroffen worden. Das Lokal gilt als Szene-Treffpunkt.

Die Anklage geht davon aus: Die Prostituierten oder deren Zuhaelter zahlten "Standgeld", weil sie auf Dirnenlohn angewiesen waren. Sie haetten eine Vertreibung vom Strassenstrich gefuerchtet - sogar unter Anwendung von Gewalt. Die mutmassliche Bande habe eine "entsprechende milieuspezifische Drohkulisse aufgebaut und ausgenutzt".

Bis zu 4800 Euro an "Gehweg-Miete" sollen Prostituierte an die Angeklagten abgedrueckt haben - aus Angst, man wuerde sie sonst verscheuchen.

Der Prozess wegen Erpressung blieb diesen Montag allerdings im Startblock stecken. Es gab eine peinliche Panne bei der Besetzung des Gerichts: Schoeffen fehlten.
Neulauf: Bis 7. Juli soll das Problem geloest sein.

Das Problem der Prostitution zwischen Buelowstrasse und Kurfuerstenstrasse bleibt. Die geforderten Sperrzeiten wurden noch immer nicht beschlossen.

www.berliner-kurier.de/berlin/poliz....orisieren-huren--24221504


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Verfasst: 2016-06-15, 12:00  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2016-06-16, 16:41  Beitrag #262/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

Sofern z.B. das Ordnungsamt die Nutzung des öffentlichen Raums durch Sexarbeitende ähnlich der Organistion eines Wochenmarktes handhaben würde, gäbe es keinen rechtsfreien Raum, den dubiose Gestalten nutzen könnten. Aber Sexarbeit wird eben nicht als Gewerbe, Arbeit, freiberufliche Tätigkeit anerkannt. Sie ist das Andere, das da ausgegrenzt, anderen Regeln folgt, die dann zur Diskreditierung der Tätigkeit als Rotlichtmilieu herangezogen werden.

Die gewollte und mit Nachdruck aufrechterhaltene Rechtlosigkeit konstruiert den Eingriffstatbestand, produziert die Kriminalität. Ein typischer Zirkel, der mehr und repressivere Kontrolle rechtfertigt und produziert. Immer wieder gerne gegen SW.


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BeitragVerfasst: 2016-08-10, 18:17  Beitrag #263/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

08.08.2016
VIDEOS IM NETZ
DER SEX-PRANGER VOM STRASSENSTRICH
Von Isabell Beer

Berlin - Huren umgarnen einen Mann, ein Freier spricht mit einer Sexarbeiterin. Sie merken nicht, dass jemand heimlich mitfilmt. Unbekannte sind am Berliner Strassenstrich mit versteckter Kamera unterwegs. Sie stellen die Videos unverpixelt ins Internet und gefaehrden damit nicht nur Beziehungen und Ehen, sondern auch das Leben der Prostituierten.

Verzweifelt kommen Huren ins Frauentreff Olga in der Kurfuerstenstrasse. Sie arbeiten auf dem "Drogenstrich", sind oft gesundheitlich angeschlagen. Jetzt setzen ihnen perverse Internet-Videos noch weiter zu. "Das Problem ist uns bekannt. Es sind bereits Frauen zu uns gekommen, die auf Youtube unverpixelt zu sehen waren", sagt Monika Nuernberger, Leiterin der Anlaufstelle, zum KURIER.

Weder die Huren noch die Freier bemerken die heimlichen Dreharbeiten. Die Unbekannten tragen die Kameras kaum sichtbar am Koerper, oft sogar versteckt in einer Brille. Sie filmen Prostituierte und ihre Kunden in der Kurfuerstenstrasse. Auch auf dem Strassenstrich in der Buelowstrasse drehen sie heimlich. Die Videos dieser Aktionen stellen sie dann ins Internet. Gesichter und auch Autokennzeichen sind darin deutlich zu erkennen.

Schlecht fuer die Freier. "Aber auch fuer die Frauen haben diese Videos gravierende Folgen", sagt Monika Nuernberger. Einmal habe ein Fernsehsender eines dieser Videos gezeigt. Die Verwandten einer Hure erkannten sie im TV-Beitrag. "Die Familie wusste davor nicht, dass sie als Prostituierte arbeitet. Das war ein Outing." Fuer die Huren ist der Sex-Pranger extrem gefaehrlich. Viel dagegen unternehmen, koennen sie nicht. "Mit jeder weiteren Minute im Netz steigen die Gefahren", sagt Online-Experte Christian Scherg. "Einzelpersonen koennen sich das Video runterladen und es auch zur Erpressung nutzen."

Betroffene haben zwar Anspruch auf Unterlassung und Loeschung, wie Rechtsanwalt Christian Solmecke erklaert. Den Erstellern der Videos droht zudem eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Doch das laesst sich oft nur schwer durchsetzen. Denn die Maenner hinter den Videos sind meistens nicht bekannt. Und die Clips verbreiten sich schnell. Einige stehen bereits auf Porno-Seiten.

www.berliner-kurier.de/berlin/poliz....m-strassenstrich-24526196


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BeitragVerfasst: 2016-08-14, 21:50  Beitrag #264/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

13.08.2016
STRASSENSTRICH KURFUERSTENSTRASSE
MACHEN BERLINS HUREN DIE MIETEN GUENSTIGER?

Von Mike Wilms

Berlin - Rotlicht-Streit um ein missverstaendliches Zitat von Stadtraetin Sibyll Klotz (Gruene): Laut "taz" kann sie dem Strassenstrich rund um die Kurfuerstenstrasse auch sein Gutes abgewinnen. Er wirke als Mietpreisbremse im Kiez! Lieber Huren als steigende Wohnungspreise? Klotz fuehlt sich falsch zitiert - aber die Debatte ist echt.

Auf dem beruechtigten Strich von Schoeneberg tummeln sich seit 1885 die Huren. Er ist, ob man will oder nicht, eine Berliner Institution. Die Anwohner finden das wilde Treiben dagegen unertraeglich - dachte man jedenfalls! Doch die "taz" zitiert Klotz mit den Worten, der Strich habe bisher wenigstens "dafuer gesorgt, dass die Mieten moderat blieben". In Zeiten, in denen Luxus-Investoren auch den Kurfuersten-Kiez entdecken, waere der Sex-Betrieb ein Segen.

Der KURIER fragte Sibyll Klotz selbst: Die Stadtraetin fiel aus allen Wolken, sie habe das so nie gesagt. Denn die Mieten seien - trotz Strich mit Kondom-Muell und Laerm - selbst in landeseigenen Wohnungen gestiegen. Man duerfe den Strassenstrich mit Problemen von Kriminalitaet bis Dreck auch nicht so gedankenlos loben.

Trotzdem klingt es ja durchaus plausibel, dass der Huren-Zirkus preisdaempfend auf die Mieten wirkt. So sagte Joerg Borchard vom Quartiersrat kuerzlich: "Wir haben Angst vor steigenden Mieten. So belastend der Strich auch ist, derzeit ist er unser Schutz." Hintergrund: Investoren planen rund 500 Wohnungen fuer die betuchte Gesellschaft im Kiez - etwa das Carre´ Voltaire mit Kaufpreisen bis zu 2 Mio. Euro pro Wohnung. So eine Aufwertung des Kiezes wuerde - wie ueblich - wohl auch die Wohnkosten fuer alle Anwohner in die Hoehe treiben.

Noch hoffen die Investoren, dass ihre Teuer-Invasion den Strich in Luft aufloesen wird - aber Stadtforscher sind skeptisch. Die Soziologin Christiane Howe stellte schon 2011 fest: Durch Bebauung verschwinden nur die "Raeume, in denen Freier und Prostituierte ungestoert Sexualverkehr vollziehen koennen". Brachen weichen Neubauten, Gitter verhindern den Zutritt. Folge: Der Strich wird verdraengt - und breitet sich nahe Famielen-Kieze aus.

Zum Schutz gibt es etwa einen "Anti-Sex-Zaun" am Magdeburger Platz. Die noetige grosse Loesung fuer den Bezirk ist das sicher noch nicht.

www.berliner-kurier.de/berlin/kiez-....eten-guenstiger--24554916


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BeitragVerfasst: 2016-11-18, 20:50  Beitrag #265/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

WO DAS PROSTITUIERTENSCHUTZGESETZ VERSAGT:
BESUCH AUF DEM STRASSENSTRICH IN BERLIN

Die Berliner Kurfuerstenstrasse ist seit Jahren als Strassenstrich in Berlin bekannt. Die sozialen Probleme und Missstaende dort sind gross, die Strukturen schwer durchschaubar. Auch das neue Prostituiertenschutzgesetz traegt hier wenig zur Verbesserung der Lage bei. Unsere Kollegin Uschi Jonas von Focus Online hat sich dort umgesehen.

Weiterlesen auf:
http://www.huffingtonpost.de/2016/1....senstrich_n_12954924.html

____________________________________________

EIN GEKACHELTES BAD UND LILA SCHOKOLADE

Das Cafe Neustart e.V. in der Berliner Kurfuerstenstrasse ist ein Schutzraum fuer Prostituierte - und fuer Maenner grundsaetzlich tabu.
Von Benedikt Vallendar

Weiterlesen auf:
http://www.die-tagespost.de/aus-all....-Schokolade;art309,173926


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BeitragVerfasst: 2016-11-21, 12:43  Beitrag #266/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Ich danke @Hamster und denke doch mal, daß mit der künftigen Rot-Rot-Grünen Landesregierung die geplannte Sperrgebietsverordnung in der Kurfürsstenstraße vom Tisch ist. Der Innensenat wird künftig von einem SPDler geführt und das JUstizressort übernehmen die Grünen. Hoffen wir das beste. Wir brauchen in Berlin einen Runden-Tisch, wie es ihn in NRW gab. In der Koalitionsvereinbarung steht zu Sexarbeit aber nischte !

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2016-11-21, 18:40  Beitrag #267/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

          Image
Kasharius hat folgendes geschrieben:
...........
In der Koalitionsvereinbarung steht zu Sexarbeit aber nischte !
...


Sicher nicht viel aber etwas dann doch.....

In der Koalitionsvereinbarung im Unterpunkt "Frauen in der Arbeitswelt gleichstellen" findet sich folgendes:

Zitat Anfang Koalitionsvereinbarung SPD/Linke/B90-Grüne für die Legislaturperiode 2016-2021-
"Zur Verbesserung der Rechte und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter*innen aller Geschlechter wird die Koalition gemeinsam mit den Bezirken und den Betroffenen einen ressortübergreifenden *Runden Tisch Sexarbeit* einrichten, der ein Handlungskonzept entwickelt."
-Zitat Ende Koalitionsvereinbarung SPD/Linke/B90-Grüne für die Legislaturperiode 2016-2021

Gruss


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BeitragVerfasst: 2016-11-21, 22:20  Beitrag #268/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Adultus-IT

da siewht man es wieder: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Herzlichen dank lieber Mit-Fachmoderator.

Und in der Sache freue ich mich, daß die neue künftige Koalition meinen Vorschlag so schnell aufgegriffen hat... 002.gif

Kasharius grüßt herzlich


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BeitragVerfasst: 2016-12-08, 00:18  Beitrag #269/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

Zu meinem obigen Beitrag:
WO DAS PROSTITUIERTENSCHUTZGESETZ VERSAGT: BESUCH AUF DEM STRASSENSTRICH IN BERLIN

Der Troll Howard Chance nimmt diesen Artikel auch auf seiner Homepage auf.
Damit's nicht so auffaellt, dass er sich alles von "sexworker.at" abguckt und abschreibt, nennt er die Quelle des Artikels nicht "huffington post", sondern "focus online". Textinhalt ist aber der Gleiche ...

http://prostitution2017.de/schutzge....strassenstrich-in-berlin/

Nicht nur das, sondern Howard Chance uebernimmt auch viele Artikel und Sonstiges fuer seine Sch...(sorry!) - Homepage.


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BeitragVerfasst: 2016-12-08, 14:50  Beitrag #270/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

KASHARIUS DENKT (soll vorkommen...) LAUT:

Wenn man jetzt permanent auf seine Homepage und seine dieses Forum betreffende Beiträge verweist erfährt er dann nicht doch ein Maß an Aufmerksamkeit, daß man Herrn Chance doch gerade nicht angedeihen lassen wollte...

Kasharius grüßt Dich liebes @Hamsterchen und alle anderen Forenmitglieder


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BeitragVerfasst: 2017-04-10, 14:10  Beitrag #271/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

RBB Junge Geflüchtete sollen sich im Tiergarten prostituieren

http://www.rbb-online.de/politik/be....on-tiergarten-berlin.html

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-04-10, 15:04  Beitrag #272/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

Und ohne Aufenthaltsstatus und Arbeitsgenehmigung werden sie sich demnächst nicht anmelden dürfen und damit wird ihnen auch die letzte Möglichkeit, Geld zu verdienen, verwährt... stattdessen dürfen sie dann noch Bußgelder zahlen, wenn sie es trotzdem machen...


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BeitragVerfasst: 2017-04-11, 15:54  Beitrag #273/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Na ja, ich glaube dieser Personenkreis wird auch kein Interesse daran haben, als SW im Sinne des Gesetzes gezählt zu werden,. Das Problem besteht hier ja darin, daß sich keiner für die Betreuung junger unbegleiteter Geflüchteter interessiert und u.a. sowas dann dabei rauskommt.

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-04-11, 22:42  Beitrag #274/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

Ich finde es schon fast kurios, wie man dieses Thema medial aufgreift und darstellt.
Als wäre es ein ganz neues "Problem", von dem man völlig überrascht wurde. Anfang der 90er Jahre - waren es Flüchtlinge aus Bosnien, Kroatien oder Serbien... (fälschlicherweise auch als Serbokroaten bezeichnet)

Ab 2007 kamen Menschen aus Bulgarien und Rumänien dazu. Nun sind es u. a. Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus Afghanistan oder Syrien usw..
Das Problem, dass diese Menschen keine Perspektive haben und einige sicher auch ihre Perspektive in genau dieser Art von Leben sehen, ist bekannt... nur die Nationalitäten haben gewechselt bzw. sind neu hinzugekommen.

Es werden da ganz sicher auch deutsche Jungs darunter sein.

Subway bzw. HILFE-FÜR-JUNGS e.V. hat sich all die Jahre auch schon um die Jungs gekümmert und das im ganzen Berliner Stadtgebiet.
Im *Jahresbericht Subway 2014* ist zu lesen:
ZITAT ANFANG - In diesem Jahr gab es 5.868 Info- und Beratungskontakte in der Szene. - ZITAT ENDE

Der im oberen Beitrag verlinkte Artikel... war auch heute... (genau 1 zu 1) im Radio (Inforadio vom RBB) zu hören. Mich hat die fast schon poetische Umschreibung schon etwas verwundert. Was aber nichts daran ändert, dass es diese Szenarien gibt.
Ich habe dazu auch verschiedene Rundfunk-Kommentare gehört.

Gruss


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BeitragVerfasst: 2017-04-12, 13:30  Beitrag #275/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Adultus-IT

ganz wichtiger Hinweis der belegt: Geschichte wiederholt sich, aber Niemand der Verantwortlichen lernt daraus...

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-05-03, 10:14  Beitrag #276/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Kamilla la Dee muss zum 31. Mai schließen

http://www.kamilla-dee.com/nutzungsuntersagung.htm

Liebe Freunde von Kamilla la Dee,

leider zwingt uns das Bauamt Charlottenburg-Wilmersdorf, unser Haus zu schließen. Nach langen, aufreibenden Auseinandersetzungen mit diesem Amt werden wir weichen.

Da die baurechtlichen Bestimmungen es für Wohnungsbordelle in der Berliner Innenstadt nahezu unmöglich machen, adäquate Räume zu finden, wird es das Haus Kamilla la Dee nach dem 31. Mai 2017 nicht mehr geben.

Schon in 2007 hatte der damalige Baustadtrat Gröhler (CDU) sehr viel Energie darauf verwandt, die für Berlin charakteristischen sog. Wohnungsbordelle (1) in Charlottenburg-Wilmersdorf zu schließen. Auch das Kamilla la Dee (KD) sollte damals schon verschwinden. Nach lang hingezogenen Verhandlungen war das Bauamt schließlich bereit, das KD noch für einen befristeten Zeitraum dulden.

Im Sommer 2009 nach dem Salon-Prestige-Prozess, aber noch bevor es zur Unterzeichnung des Duldungsabkommens für das KD gekommen war, änderte das Bauamt seine Marschrichtung. Zu dieser Zeit war sogar Baustadtrat Gröhler noch im Amt. Nun strebte das Bauamt keine Befristung des Daseins von KD mehr an. Man wollte nicht mehr gegen den Betrieb vorgehen, solange von ihm keine realen Störungen ausgingen. Da es Störungen bisher nicht gab, hielt sich das Bauamt bis Anfang 2016 daran, also fast 7 Jahre lang.

In 2016 wollte die gewechselte Besetzung des Bauamts von der 7 Jahre zuvor erklärten und praktizierten, unbefristeten Duldung nichts mehr wissen! Der bis Herbst 2016 amtierende Baustadtrat Marc Schulte (SPD), der sich früher einmal besonders tolerant und aufgeschlossen (2) gegeben hatte, trieb sein neuerliches Schließungsvorhaben unerschütterlich voran. Unter seiner Federführung wurde im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Schließung ordentlicher Bordelle viel schärfer betrieben als in den meisten anderen Berliner Stadtbezirken. Im Falle von KD, bei dem sich das "alte" Bauamt in 2009 von seinen Schließungsbestrebungen abgekehrt hatte, bedeutet dies nichts anderes als Willkür.

Leider ist das Gebiet, in dem unsere Blissestr. 33 liegt, baurechtlich als allgemeines Wohngebiet ausgewisen. Im Gegensatz dazu gehört die Ringbahnstr. 1 in Halensee, wo der Salon Prestige liegt, zum sog. Mischgebiet. Im allgem Wohngebiet sind die Restriktionen für Bordelle und bordellartigen Betriebe schärfer als im Mischgebiet. Das war Schultes stärkstes Argument gegen unseren Betrieb.

Baustadtrat Schulte wollte zuallererst die am leichtesten greifbaren, und damit die besonders „braven“ Wohnungsbordelle beseitigen. Er behauptete, anschließend übers Baurecht leichter an die kriminalitätsdurchmischte Prostitution kommen zu wollen. Man darf gespannt auf das mittelfristige Ergebnis der von ihm eingeleiteten Maßnahmen sein. Schwer vorstellbar, dass ausgerechnet Herr Schulte es nicht besser weiß und nicht die Folgen dieser Politik absehen kann!

Welche Motive mochten ihn leiten, als dieser einst für seine Offenheit bekannte Stadtrat sehenden Auges genau die Kräfte stärkte, die er vorgeblich bekämpfen wollte? Schließlich zeigt sich schon jetzt dem aufmerksamen Beobachter, wie schnell sich in Charlottenburg-Wilmersdorf Prostitution auf fragwürdigem Niveau, z. B. in Tarngeschäften breit gemacht hat, nämlich genau da, wo unter Schultes Federführung bereits einige legale Bordelle geschlossen wurden. Dass sich in solchen Tarngeschäften Prostitution der behördlichen Kontrolle entzieht, nahm er offenbar in Kauf.

1) Die meisten nicht ganz kleinen "Wohnungs"bordelle in Berlin existieren, trotz der Bezeichnung, nicht in Wohnraum, sondern in der Regel in Gewerberäumen.

2) Vor Maxis "Salon-Prestige-Prozes"s in 2009 hatte Marc Schulte als Charlottenburg-Wilmersdorfer Wirtschaftsstadtrat noch gesagt: "Ich würde mich freuen, wenn die Klägerin (Maxi) gewinnt"

http://www.tagesspiegel.de/berlin/w....nwertes-haus/1503000.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/o....ordellbesuch/1504526.html


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BeitragVerfasst: 2017-05-03, 12:32  Beitrag #277/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Das ist sehr bedauerlich und schreit nach einer politischen Kampagne....

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2017-05-03, 12:35  Beitrag #278/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wirklich! Eine schreckliche Nachricht ...

Gerade auf diese Tradition der Wohnungsbordelle war Berlin mit Recht so stolz!


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BeitragVerfasst: 2017-05-03, 12:44  Beitrag #279/281     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Es kann auch nicht sein, daß über das Baurecht die Genehmigungserfordernisse des neuen ProstSchG ins Leere laufen. Das könnte die politische Botschaft sein. Baurechtlicher Bestantsschutz bis über die Genehmigungen nach dem ProstSchG entschieden ist; dort sind ja gerade Ausnahmen für Wohnugsbordelle hinsichtlih der baulichen Anforderungen vorgesehen.

Hier wird eine pollitik der verbrannten Erde versucht. Da sollte sich auch der rot-rot-grüne SEnat herausgefordert fühlen...

Kasharius grüßt empört!!!


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BeitragVerfasst: 2017-05-03, 13:21  Beitrag #280/281     Titel:  RE: Lokalnachrichten: Berlin  Nach untenNach oben

Ja, es ist schade, dass kleinere Etablissements geschlossen werden!
Auch in Hamburg ist das Dominastudio "Rex" geschlossen worden, allerdings nicht wegen dem Baurecht, sondern weil der Vermieter den Vertrag mit der Hauptmieterin Undine nicht verlaengert hat, der Vermieter am Haupthaus was bauen will oder so. Auch wegen dem neuen ProstSchG ab 1.7. wurde das Studio geschlossen und Undine hat nach langer schwieriger Suche (nur extrem wenige Vermieter vermieten an selbststaendig allein arbeitende SW) endlich (ich glaube voruebergehend) ein neues Domizil gefunden, in dem sie nun ihre Kunden privat allein empfaengt und arbeitet.

Ja, es ist traurig, es wird jetzt peu a´ peu gehandelt, die SW reagieren, kleinere Etablissements schliessen, nicht nur in Berlin, auch anderswo, unfreiwillig auf Druck des neuen ProstSchG, frueher oder spaeter ....


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