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 Lady Tanja
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BeitragVerfasst: 2017-01-25, 17:29  Beitrag #281/288     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

...na, da wird einem ja ganz schwubberig, wenn sowas aus dem eigenen Stadtteil liest...


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Verfasst: 2017-01-25, 17:29  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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Ich bin...: Engagierter Kunde
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BeitragVerfasst: 2017-01-25, 19:00  Beitrag #282/288     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

          Image
malin hat folgendes geschrieben:
Dass die SW die Zimmertüre von innen abschliessen kenne ich auch. Hauptmotiv hier ist die Sorge, dass bei einer Razzia oder Kontrolle die Beamten ungebremst ins Zimmer stürmen, während man gerade nackt und am arbeiten ist.


Dies dann zu dem Thema "Unangemeldete Kontrollen" welche das neue Gesetzt ausdrücklich erlauben wird.


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BeitragVerfasst: 2017-01-28, 01:00  Beitrag #283/288     Titel:  RE: Lokalnachrichten: HAMBURG  Nach untenNach oben

DRASTISCHE MIETERHOEHUNG!
KIEZ-LEGENDE VOR DEM AUS
Von Thomas Hirschbiegel 27.01.2017, 21:42 Uhr

Foto
Den Schuhladen an der Reeperbahn gibt es seit 172 Jahren. Doch nun soll Inhaberin Susan Lawrence 10.000 Euro Miete bezahlen.
Foto: Quandt

Zuhaelter "Lackschuh Dieter" war Stammkunde und Kiez-Legenden wie der "Schoene Mischa" und "Beatle Vogeler" kamen immer gern - seit 172 Jahren gibt es "Schuh Messmer" auf St. Pauli. Doch jetzt ist der legendaere Reeperbahn-Shop in Gefahr: Die Monatsmiete soll angeblich auf 10.000 Euro steigen, fluestern Kiez-Insider. Das wuerde das Aus fuer das Geschaeft bedeuten.

"Ich darf nichts sagen...": Susan Lawrence (Alter geheim) wird nervoes, als MOPO-Reporter ihren Laden an der Reeperbahn 77 besuchen. Doch sagen muss sie auch nichts, der ganze Kiez spricht aktuell von den Vorgaengen im Schuhladen. Dass das Gebaeude frueher der SAGA gehoerte und die Miete bei 2.400 Euro lag. Dass ein Investor aus Sachsen das Gebaeude in den 2000er Jahren kaufte und die Miete auf 7.000 Euro erhoehte. Seine neue Forderung soll nun sogar bei 10.000 Euro liegen! Die MOPO rief den Mann an, doch der sagt nur knapp: "Dazu kann ich Ihnen nichts sagen."

Foto
Das legendaere Kiez-Geschaeft "Schuh Messmer" befindet sich an der Reeperbahn 77 kurz vor der Ecke Davidstrasse.
Foto: Quandt

"Ungewoehnliche Schuhe fuer ungewoehnliche Leute", so wirbt das 120 Quadratmeter grosse Geschaeft. Schon 1845 wurde der Laden unter dem Namen "Witt & Soehne" gegruendet. In den 50er Jahren uebernahm Kaethe Messmer und uebergab das Geschaeft in den 80er Jahren an ihre Tochter Susan.

Foto
Das Sortmiment an sexy Stiefeln duerfte weltweit einmalig sein. Auch Olivia Jones findet hier immer etwas Passendes.
Foto: Quandt

Die (Susan) spezialisierte sich auf die Kiez-Kundschaft. Selbst megahohe Lackstiefel in Groesse 45 gab es, oft und gerne auch von Herren gekauft. Einerseits waren es Zuhaelter, die ihre Prostituierten ausstatteten, andererseits Maenner mit speziellen sexuellen Vorlieben. Schnell kamen auch Promis wie David Bowie, Freddy Quinn, Heidi Kabel, Udo Lindenberg oder Helene Fischer.

Susan Lawrence trauert ein wenig den alten Zeiten nach: "Heute kaufen Prostituierte hier nur noch Strumpfhosen." Die Kauffrau lebt vor allem von Touristen und traeumt von einer Karriere als Saengerin. Eine CD mit dem Titel "Reeperbahngefluester" hat sie bereits herausgebracht.

Wenn Stammkunden jetzt von den Problemen hoeren, sind sie betroffen, kuendigen an: "Wenn ihr dichtmachen muesst, starten wir eine Gross-Demo auf der Reeperbahn!"

http://www.mopo.de/hamburg/drastisc....ende-vor-dem-aus-25621942


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Admina
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BeitragVerfasst: 2017-01-31, 02:17  Beitrag #284/288     Titel:  RE: Lokalnachrichten: HAMBURG  Nach untenNach oben

Rotlichtszene Harburg: Realität und Behördendaten klaffen auseinander

30. Januar 2017

Harburg – Wenn es um die Rotlichtszene geht, dann dürfte in Harburg so richtig „tote Hose“ sein. Zwei Bordelle sind den Behörden bekannt, von denen aber keines als solches angemeldet ist.

Statistisch gesehen arbeitet in jedem Betrieb eine Prostituierte. Denn lediglich zwei Frauen haben im Bezirk Harburg Prostitution als ihr Gewerbe angemeldet. Das geht aus der Antwort des Bezirks auf eine Anfrage der AfD hervor.

Die Realität sieht anders aus. Mit „Atmos“ am Großmoorring befindet sich in Harburg einer der größten Saunaclubs Norddeutschlands, in denen käufliche Liebe angeboten wird. Dort findet man, glaubt man dem Betreiber, „das pure Vergnügen auf über 2500 Quadratmeter“.

An der Buxtehuder Straße befindet sich im ehemaligen Unterelbebahnhof das „Freudenhaus“, ein Betrieb, in dem fast ausschließlich Prostituierte aus Südosteuropa ihrem Gewerbe nachgehen. Das Geschäft läuft offenbar gut. In den vergangenen Jahren breitete sich das Gewerbe in dem Gebäude, in dem früher auch eine Klempnerei war, immer weiter aus. Heute belegt das „Freudenhaus“ 100 Prozent der Fläche. Lediglich die Fetish-Ecke soll nicht so gut gelaufen sein und wieder geschlossen haben.

Das „Thai Harmony“ ist in der Harburger Schloßstraße zu finden. Dort wird einem „sinnliche Entspannung“ versprochen. Aktuell sollen „vier asiatische Damen“ dort ihre Dienste anbieten.

Das „erste Haus am Platz“ findet man gleich um die Ecke am Karnapp, wo „charmante Damen aus aller Herren Länder“ tätig sind. Tatsächlich gibt es diesen Standort gefühlt bereits seit Männergedenken.

Asiatisch geht es auch bei „Anjamanie Massage“ zu. Mindestens fünf Damen, glaubt man der aktuellen Eigenwerbung, legen dort Hand an. Das offenbar mit Erfolg. So bedankt sich ein Erwin im Gästebuch des Etablissements für die „wunderbaren Stunden“, die ihm den „Tag verzaubert“ haben.

„Lust am Leben“, so die Eigenwerbung, machen fünf asiatische Damen am Krummholzberg bei „Memory Thaimassage". Die Kundschaft, die sich Dieter, Wilfried oder Peter nennt, ist laut Gästebuch ganz hin und weg.

An der Stader Straße findet sich der „Candy Club“, das „Haus der Träume“. Auffallend. Auch hier zeigen sich fünf junge Asiatinnen als Stammpersonal. Die Location dürfte älteren Harburger noch aus der pre-bordelligen Zeit als die Szenekneipe „Baobab“ ein begriff sein.

Fast nebenan finden sich zwei Etablissements, die Tür an Tür liegen – das „Playful Girl“ mit „tabulosen Frauen“ und das „Alte Zeiten Gute Zeiten“, in dem laut Werbung „alle Zimmer komplett neu umgestaltet und neu renoviert“ wurden.

In der Wilhelmstraße findet sich das „Love House Harburg“, eine ebenfalls bekannte Adresse, in der mehrere Wohnungen Prostituierte beherbergen.

Mit der guten Verkehrsanbindung wirbt „Dreamgirls“ an der Stader Straße. Es liegt direkt an der Autobahnausfahrt. Dort kann man sich von „gleitenden Rhythmen“ tragen lassen.

Bei einigen der Etablissements ist der Unterschied von Modellwohnung zum Club oder Bordell schwer zu erkennen. In jedem Fall arbeiten dort immer mehrere Frauen, die in der Regel selbstständig sind und oftmals Zimmer mieten. Zu den bordellartigen Betrieben kommen noch zahlreiche Wohnungen, in denen einzelne oder mehrere Prostituierte ihrem Gewerbe nachgehen.

http://www.harburg-aktuell.de/news/....-klaffen-auseinander.html


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BeitragVerfasst: 2017-02-05, 17:38  Beitrag #285/288     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

...da hat die örtliche Lokalzeitung meine SM-Location unterschlagen...na sowas....


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BeitragVerfasst: 2017-02-07, 02:35  Beitrag #286/288     Titel:  Artikel in der ZEIT zur Situation in Hamburg St.Georg  Nach untenNach oben

Gentrifizierung in Hamburg St.Georg. Übel was da schon seit Jahren abgeht. Mit Unterstützung der Stadt werden grosse Gewinne mit teuer renovierten Immobilien gemacht und die neu hinzugezogenen Mieter beschweren sich über die Prostitution - die es dort schon seit über hundert Jahren gibt. Das sind die selben Menschen die Urlaub auf dem Bauernhof machen und sich darüber beschweren, wenn morgens der Hahn kräht!
Aktueller Artikel in der Zeit:

http://www.zeit.de/2017/03/hansapla....on-verbot/komplettansicht

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Juli 2011 Hamburg, Hansaplatz, Demo gegen Gentrifizierung und Vertreibung von SexarbeiterInnen in St.Georg


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BeitragVerfasst: 2017-03-11, 00:00  Beitrag #287/288     Titel:  Dokumentarfilm über St.Pauli  Nach untenNach oben

Wer in den letzten Wochen verpasst hat den neuen Dokumentarfilm über das alte St.Pauli "Manche hatten Krokodile" im Kino anzusehen, für den gibt es jetzt noch eine weitere Vorführung im St.Pauli Archiv.
St.Pauli hat sich in den letzten Jahren von einem weltbekannten Rotlicht Bezirk in eine Disko-Partymeile verwandelt. Der Film beobachtet Protagonisten die aus einer vergangenen Zeit zu kommen scheinen. Lange war das tolerante St.Pauli ein Zufluchtsort für Menschen die mit den strengen Konventionen in anderen Teilen der Republik nicht klar kamen. Eigenwillige Persönlichkeiten, die vom Nazi Terror oder durch die reaktionären 50-ger Jahre geprägt wurden, werden hier langsam zu einer kleinen Minderheit. Aus Altersgründen, oder vertrieben in andere Stadtteile, auf Grund der zunehmenden Gentrifikation.

Der Film ist ein wenig nostalgisch, es geht nicht nur um Prostitution, aber auch.

https://vimeo.com/188141943

Der Verein St.Pauli Archiv beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des bunten Stadtteils.
------
Am Mi., 15.3.2017, 19.30 Uhr wollen wir den Dokumentarfilm "Manche hatten Krokodile" von Christian Hornung zeigen. Der Filmemacher wird anwesend sein. Eintritt frei - Spenden sind sehr willkommen!

St. Pauli-Archiv e.V.
Paul-Roosen-Str. 30


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BeitragVerfasst: 2017-04-04, 13:47  Beitrag #288/288     Titel:  St.Pauli Kultur und Geschichte im Film  Nach untenNach oben

In diesem Monat zeigt das kleine B-Movie in der Brigittenstrasse 5 eine Auswahl von Filmen die sich mit dem bunten Stadtteil beschäftigen.

Verpasst haben wir leider schon den biografischen Spielfilm von Rosa von Praunheim über das Leben des Sexualwissenschaftlers und Pioniers der Schwulenbewegung Dr.Magnus Hirschfeld.

weiter geht´s mit:

Donnerstag, 06. April
20:00 Uhr Flammend Herz
22:00 Uhr Domenica

Samstag, 08. April
20:00 Uhr Der Pfarrer von St. Pauli
22:00 Uhr Domenica

Sonntag, 09. April
16:00 Uhr Lampedusa auf St. Pauli
18:00 Uhr Flammend Herz
20:00 Uhr Er tanzte das Leben

Donnerstag, 13. April
20:00 Uhr Lampedusa auf St. Pauli
22:00 Uhr Schmuck der Strasse

Samstag, 15. April
20:00 Uhr Razzia in St. Pauli
22:00 Uhr Er tanzte das Leben

Sonntag, 16. April
18:00 Uhr Der Pfarrer von St. Pauli
20:00 Uhr Domenica

Donnerstag, 20. April
20:00 Uhr Schmuck der Strasse
22:00 Uhr Er tanzte das Leben

Donnerstag, 27. April
19:30 Uhr Der Pfarrer von St. Pauli
22:00 Uhr Razzia in St. Pauli

Samstag, 29. April
20:00 Uhr Flammend Herz

Flammend Herz 2004
Eine Dokumentation über die inzwischen verstorbenen Pioniere der Tattookunst in der Strasse Hamburger Berg. Sie eröffneten das erste Tattoo Studio nach dem Krieg zu einer Zeit als diese Kunst noch nicht mainstream war. Zum Film gibt es auch den schönen, inzwischen leider vergriffenen Bildband "Bilderbuchmenschen".

Domenica 1993
Dokumentarischer Spielfilm über das bewegte Leben der Domenica Niehoff (1945-2009).

Der Pfarrer von St.Pauli 1970
Spielfilm mit Curd Jürgen, HelgaFeddersen u.A.

Lampedusa auf St.Pauli 2013
Flüchtlinge aus Italien werden in einer Kirchengemeinde auf St.Pauli aufgenommen. Auf Grund der disaströsen Folgen des Angriffs der NATO auf Libyen waren die dort als Gastarbeiter beschäftigten Menschen gezwungen vor der Radikalisierung der Gesellschaft zu fliehen.

Schmuck der Strasse 2010
Seit vielen Jahren arbeiten Transfrauen in der Schmuckstrasse, dem ehemaligen Chinesenviertel auf St.Pauli. Der Dokumentarfilm blickt in die Lebenswelt der Menschen rund um die Kneipe "Taverne Bar Donatella"

Er tanzte das Leben 2003
Der Film porträtiert den jüdischen Tänzer Sylvin Rubinstein, der als "Dolores" ein Flamenco-Star der fünfziger Jahre war. Zur Zeit des Dokumentarfilms ist Rubinstein 88 Jahre und lebt zurückgezogen in der Wohlwillstrasse auf St. Pauli. Nur wenige wissen, dass der große, schlanke Herr mit dem eleganten Gang einmal eine Zwillingsschwester hatte, die Maria hieß. Und dass die Geschwister aus dem polnischen Galizien in den dreißiger Jahren als "Imperio y Dolores" auf den großen Varietébühnen Europas Flamenco tanzten. Nachdem seine geliebte Schwester von den Nationalsozialisten ermordet worden war schloss sich Rubinstein während des Krieges dem militanten Widerstand gegen den Faschismus an. Sylvin starb im Jahre 2011.

Razzia in St.Pauli 1932
Spielfilm aus dem Rotlicht Milljöh mit historischen Aufnahmen aus dem alten St.Pauli und dem Gesang des Herrn Ernst Busch.


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