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Titel: Podiumsdiskussion Baden
Poster: Zwerg Verfasst: 2009-03-16, 03:19
Aufrufe: 38 Bewertung: nicht bewertet Kommentare: 0
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| SEXWORKER - Forum für Profis - Infos, Ressourcen, Hilfe für Sexworker |
Willkommen auf www.sexworker.at - dem Forum für Profis aus der Sexarbeit
Dieses Forum richtet sich hauptsächlich an SexarbeiterInnen und alle, die ihren Horizont erweitern oder bei der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexworker mithelfen wollen. In diesem Forum findet ihr Infos zu gesundheitlichen, sozialen, und psychologischen Themen und vieles weitere, das für Sexworker relevant ist. Regelmäßig posten wir für euch Links zu Zeitungsartikeln und Online-Publikationen rund um die Prostitution und Sexarbeit im Ganzen. Dieses Forum wird aus privaten Mitteln ohne Werbung finanziert und ist deshalb ganz besonders von eurer Mitarbeit abhängig. Die meisten Beiträge sind ohne Registrierung lesbar und eine Registrierung (damit Ihr auch posten, Filme anschauen und einige versteckte Bereiche betreten könnt) ist selbstverständlich kostenlos!
Natürlich interessiert uns auch Eure Meinung - also, wenn Ihr etwas zu einem Thema schreiben möchtet, bitten wir Euch darum!
Viel Spaß und informative Stunden im SEXWORKER FORUM wünscht Euch
das Team von sexworker.at
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| Sexworker Forum Mitteilung: |
Zum Schattenbericht des Sexworker Vereines CAT10

Schattenbericht an die UNO (vollständiger Text) als PDF (bitte verteilen)
Es gibt einen abgetrennten Bereich bei uns, der nur aktiven verifizierten SexworkerInnen
(damit meinen wir Prostituierte) zugänglich ist. Eine erlesene Gruppe von nachgewiesenen SexarbeiterInnen hat dort Lese- und Schreibrechte, kann also
ungestört miteinander kommunizieren.
Dieses Unterforum ist für normale Mitglieder unsichtbar! Man kann sich unter folgendem Link für diese Gruppe bewerben:
Anmeldung zum (unsichtbaren) nur für Sexworker zugänglichen Bereich
Beachtet bitte: Es ist besser zuerst im öffentlichen Bereich zu "gewöhnlichen Themen" zu posten - bevor man sich für die Sexworker-Lounge
(den gesperrten Bereich) bewirbt - die bereits verifizierten SexarbeiterInnen sollen sich ein Bild machen können, wer sich um
Aufnahme bewirbt.
Wird die Bewerbung angenommen, erhält man Zugriff auf diesen Bereich. Dazu kann es nötig sein, mittels Homepage und E-Mail von der dort angegebenen
Adresse oder mittels Telefonat einen Nachweis zu bringen.
Es gibt noch einen weiteren Bereich in dem auch verifizierte BetreiberInnen zugelassen sind. Die Gruppe die dort Zugriffsrechte hat, kann sich an dieser
Stelle mit den Mitgliedern der Gruppe "Sexworker Only" austauschen (SexarbeiterInnen sind für diesen Bereich automatisch freigeschalten).
Auch dieser Bereich ist öffentlich nicht einsehbar. BetreiberInnen die sich für die Gruppe "Sexbusiness" anmelden möchten nützen bitte den folgenden Link:
(auch hier ist eine Verifizierung nötig)
Anmeldung zum (unsichtbaren) für BetreiberInnen (und SW) zugänglichen Bereich
Wir bitten um Verständnis, dass wir Anmeldungen für die öffentlich nicht einsehbaren Bereiche (SW-Only bzw. Vorstufe zu SW-Only, sowie für Sexbusiness)
für UserInnen ohne Postings nicht berücksichtigen können! Bevor Ihr Euch für diese Bereiche anmeldet schreibt bitte ein paar Beiträge! Eine kurze Vorstellung unter:
UserInnen stellen sich vor (nur für reg. Mitglieder einsehbar)
beschleunigt das Aufnahmeverfahren ungemein :-)
Bei Fragen stehen wir, das Team von sexworker.at, natürlich zur Verfügung.
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Verfasst am 2010-02-21, 23:12 von Zwerg |
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Bericht des Sexworker Vereines an die UNO - Februar 2010

Gemäß "Übereinkommen gegen Folter und andere grausame und unmenschliche Behandlung oder Strafe" berichten die Staaten regelmäßig dem Ausschuß gegen Folter über die Umsetzung. Österreich hat 2009 einen Bericht abgeliefert, über den der Ausschuß im April/Mai 2010 beraten wird. Die Vereinten Nationen haben NGOs eingeladen, eigene Stellungnahmen (Schattenberichte) dazu abzugeben.
Der Verein Sexworker Forum (ZVR-Zahl 699583522) hat eine Stellungnahme verfasst. In diesem Schattenbericht wird die erniedrigende Behandlung von Frauen im Sexwork durch staatliche Organe kritisiert.
1.) Obwohl die Regierung sich schwerpunktmäßig mit Asylfragen auseinandergesetzt hat, ignoriert ihr Bericht die Frage, wie sich asylsuchende Frauen ihren Lebensunterhalt sichern / ihren Lebensstandard verbessern können. Dass ihnen als praktisch einzige Einkommensmöglichkeit die Tätigkeit als registrierte Prostituierte bleibt, stellt eine erniedrigende Behandlung dar, erschwert durch die unten dargelegten Zustände bei der Registrierung.
2.) Frauen mit atypischem Sexualverhalten, also neben Sexworkern und ehemaligen Sexworkern z.B. Frauen aus der Swingerszene, sind das Ziel systematischer verdeckter Ermittlungen zur Ausforschung von Wohnungsprostitution, die auch ohne rechtliche Grundlage durchgeführt werden. Die betroffenen Frauen sind dabei sexuellen Übergriffen durch verdeckte Ermittler ausgesetzt, die zumindest den Schweregrad erniedrigender Behandlung annehmen.
3.) In Wien erreichen die Zustände bei der Zwangsuntersuchung von Sexworkern den Schweregrad erniedrigender Behandlung. Die Untersuchungsstelle fungiert als moderner Pranger, wo Sexworker schon beim Betreten und Verlassen der Öffentlichkeit präsentiert werden! Der (nach dem internationalen Stand der Wissenschaft völlig überflüssige) Zwang zur intimen Untersuchung ist nicht nur an sich schon in psychischer Hinsicht belastend, darüber hinaus wird dabei auch auf eine durchaus mögliche Wahrung der Intimsphäre verzichtet, und es gab auch Beschwerden über schmerzhafte körperliche Beeinträchtigung.
4.) Gegen diese Übergriffe gibt es in Österreich keine wirksame Möglichkeit zur Beschwerde, weswegen diese Missstände bereits seit mehreren Jahren zu beobachten sind. Insbesondere die Unabhängigen Verwaltungssenate haben eine Rechtssprechung entwickelt, bei der Beschwerden von vorne herein aus Formalgründen aussichtslos sind. Es gibt im Verwaltungsrecht auch kein ausdrückliches Verbot der Folter oder der Verwertung von Folterergebnissen.
Darüber hinaus hat die Rechtssprechung zur Sittenwidrigkeit der Prostitution zu einem Klima der Stigmatisierung geführt, in dem Übergriffe gegen Sexworker toleriert werden. Überhaupt wird aus dem Bericht der Regierung offenkundig, dass zuwenig Augenmerk auf Formen der psychologischen Folter gelegt werden. Gerade Frauen sind davon betroffen.
Der Schattenbericht CAT10 wurde am 17.02.10 an die UNO weiter geleitet!
Nur Rechte können Unrecht verhindern!
Mehr Informationen bzw. den Volltext des Schattenberichtes findet Ihr unter http://www.sexworker.at/phpBB2/schattenbericht.php
Den Bericht selbst, könnt Ihr unter http://www.sexworker.at/phpBB2/dloa....n=download&file_id=54 downloaden!
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Verfasst am 2009-12-17, 01:18 von Zwerg |
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Presseaussendung der Organisationen: LEFÖ, maiz, sexworker.at, SXA-Info und der Aids-Hilfe Salzburg
Nur Rechte verhindern Unrecht!
Utl.: Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und Beratungsstellen fordern das Ende der
Kriminalisierung von SexarbeiterInnen
Der 17. Dezember wird weltweit als Tag gegen Gewalt an SexarbeiterInnen begangen. Anlässlich dieses
Aktionstages fordern die Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und die Fachberatungsstellen in
Österreich ein Ende der Diskriminierung und gesellschaftlichen Marginalisierung von SexarbeiterInnen.
Gewalt gegen SexarbeiterInnen äußert sich zwar auf der persönlichen Ebene, wird aber vor allem auch auf
der strukturellen Ebene verursacht: durch die stigmatisierenden und diskriminierenden gesetzlichen
Regelungen zur Ausübung der Prostitution und durch eine restriktive Migrationspolitik.
Sexarbeit ist in Österreich gesetzlich zwar erlaubt und steuerpflichtig, wird aber nach der gültigen
Rechtsprechung als sittenwidrig angesehen. SexarbeiterInnen werden Pflichten aufgebürdet, ihre Rechte
werden aber ignoriert und durch die gesetzliche Regelung und ihre Umsetzung ständig verletzt. Dazu
gehören das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person (Art. 3, AEMR = Allgemeine Erklärung der Menschenrechte), das Recht auf Arbeit, freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende
Arbeitsbedingungen (Art. 23, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) und das Recht auf gleichen Schutz durch das Gesetz (Art. 7, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte).
Diese österreichische Doppelmoral ist Ausdruck einer gesellschaftlichen und politischen Diskriminierung von
SexarbeiterInnen, die zu lebensgefährdenden Lebens- und Arbeitsbedingungen führt.
Die staatliche Kontrolle, Registrierung und Zwangsuntersuchung von SexarbeiterInnen widerspricht der
internationalen Menschenrechtsgesetzgebung und schafft eine diskriminierende und schikanöse Realität für
SexarbeiterInnen. Willkürliche Kontrollen, Arbeitsverbote, Abschiebungen, Missachtungen des
Datenschutzes, Verletzungen der Privatsphäre und beleidigende und herabwürdigende Behandlungen sind
Ausdruck dieser gefährlichen Haltung, die den Schutz der Rechte von SexarbeiterInnen vernachlässigt.
Die politische Ignoranz ist inakzeptabel. SexarbeiterInnen sind Frauen, Männer und Transgender-Personen, denen uneingeschränkt alle Menschenrechte zustehen.
Nur Rechte verhindern Unrecht.
Unterzeichnet von:
Sexworker.at
LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
Maiz
SXA_Info: Information und Beratung für Sexarbeiterinnen und MultiplikatorInnen in der Steiermark
Aids-Hilfe Salzburg
Download der Presseerklärung als PDF
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Insgesamt sind 184 Benutzer online: 9 registrierte, kein versteckter und 157 Gäste und 18 Bots
Alexander, Aoife, Blanca, JennyHN, jojojo, KonTom, LichtbrichtSchatten79, NatalieJasmin, Ophelia
Online Bots : SnapBot (4), Google (2), MSN (12)
[ Komplette Liste ]
User im Chat ( )
Zum Chatroom
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